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Linguistische Grundlagen

Hier finden Sie den sechsten und jüngsten Bereich von mediensprache.net: basix. Er soll den anderen insofern als Basis dienen, als er die notwendigen linguistischen Grundlagen zum Gegenstand hat. Der Bereich wird – wie die anderen – sukzessive ausgebaut und besteht aus den Bereichen Phonologie/Phonetik, Morphologie, Syntax, Semantik, Semiotik und Pragmatik. Sie finden hier auch etwas über die Themen Orthografie, Sprachökonomie und E-Learning.

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Orthografie

Tipp: Lieber Rat für deutsche Rechtschreibung,

Zielgruppen im (Schreib-)Wandelwenn Traditionsverlage wie De Gruyter Formen wie Linguist/-innen auf ihre Seite stellen, müssen wir dies aufgreifen. Natürlich soll es in diesem Tipp nicht dabei bleiben, nur die korrekte Form zu nennen, und schon gar nicht darum gehen, mit dem Zeigefinger auf eine Kommunikationsabteilung zu zeigen. Lässt sich doch mit diesem Beispiel die Frage aufwerfen, ob die ungrammatische Form Linguist*innen nun auf die bis dato richtige Schrägstrichschreibung einwirkt. Korrekt müsste es nämlich heißen: Linguisten/Linguistinnen oder als Kurzform Linguist(inn)en. Damit bleibt das Plural-Flexiv -en bei der maskulinen Form (und damit explizit auch der Linguist) erhalten.
Viel interessanter ist allerdings, dass die Website das Chaos abbildet, in das wir uns mit der (Sozial-)Geschlechterfindung begeben haben. Die engagierte Suche nach der »besseren« Form führt dazu, dass LinguistInnen auf derselben Seite steht wie Expert_innen, dass Germanisten unmittelbar neben Leserinnen und Leser gastiert und Helden links von Medienwissenschaftler/-innen posiert. Wer kann schon aktuell sagen, ob es sich bei Helden um ein letztes Aufbäumen des generischen Maskulinums handelt, ob nur männliche Helden behandelt werden oder Trans-Helden »mitgemeint« sind? Sagen kann man aber schon, dass innerhalb eines Unternehmens oder zumindest einer Website Einheitlichkeit herrschen sollte. Ach ja, die Adressierung in der Überschrift ist natürlich fiktiv, doch reift zunehmend der Wunsch nach einer Art Machtwort vom Rat – in welcher Richtung auch immer. (22.02.2021)

Wörterbucheintrag mit Gender-Formen und weiteren Informationen

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

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Michael Dürr et al. beschäftigen sich in der Networx Nr. 91 mit dem Thema »Deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden«. mehr

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Deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden

Der Linguistik kommt die Aufgabe zu, die sprachliche Vielfalt in all ihren Facetten zu beschreiben und zu erklären. Hierzu ist ein Instrumentarium an Begriffen und Konzepten erforderlich. Die deskriptive Linguistik stellt die Werkzeuge bereit, um beobachtete sprachliche Phänomene adäquat zu beschreiben. Sie ist somit grundlegend für weiterführende Theorieansätze und Teildisziplinen wie etwa die Soziolinguistik, die Psycholinguistik oder die Fremdsprachendidaktik und Internetlinguistik. Unsere Einführung vermittelt das Handwerkszeug für die tradierten und etablierten linguistischen Teilbereiche Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik. Dabei werden ausgehend vom Deutschen sprachliche Phänomene, Strukturen und Konzepte in verschiedenen, sehr unterschiedlichen Sprachen behandelt. Der Fokus liegt auf dem praktischen Umgang mit sprachlichen Daten und dem breiten Spektrum an sprachlichen Phänomenen. Die Einführung soll motivieren und befähigen, linguistische Fragen anhand von Sprachmaterialien selbstständig zu bearbeiten. Hierdurch erweitert der Leser/die Leserin seine/ihre Kenntnisse und lernt zudem, das aus der eigenen Sprache Vertraute und Selbstverständliche zu relativieren. Eine wichtige Rolle kommt dabei den zahlreichen Übungsaufgaben zu, die didaktisch aufbereitete kleine Sprachkorpora darstel¬len. Die Einführung wendet sich an Studierende der Linguistik, der Germanistik, Anglistik und Romanistik, aber auch der Ethnologie, und versucht, die Grenzen zwischen den Philologien zu überschreiten.
Mit der Publikation als Networx stellen wir erstmalig die 1990 erschienene Einführung in die Sprachwissenschaft kostenfrei zur Verfügung, sie ist aber auch für 10 € als Buch über Print on Demand (Norderstedt, ISBN: 978-3-7526-4310-7) erhältlich. Die nunmehr vierte Auflage erscheint weitgehend unverändert. Es wurden Druckfehler korrigiert und in einigen wenigen Fällen Literaturhinweise aktualisiert. mehr

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Literatur

Neue Publikationen zum Thema

Dürr, MichaelPeter Schlobinskim (2021). Deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden. Hannover Norderstedt. online lesbar

Dräger, Marcel (2020). »Auffindbarkeit, Sichtbarkeit, Usability und Zukunft von digitalen Sprachressourcen«. Nr. 90 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Oepping, Frederic (2020). »Kleine Entfernung[k], großer Unterschied? Ein Vergleich der dialektalen Aussprachemerkmale zwischen Hannover und Herford«. Nr. 88 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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