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Linguistische Grundlagen

Hier finden Sie den sechsten und jüngsten Bereich von mediensprache.net: basix. Er soll den anderen insofern als Basis dienen, als er die notwendigen linguistischen Grundlagen zum Gegenstand hat. Der Bereich wird – wie die anderen – sukzessive ausgebaut und besteht aus den Bereichen Phonologie/Phonetik, Morphologie, Syntax, Semantik, Semiotik und Pragmatik. Sie finden hier auch etwas über die Themen Orthografie, Sprachökonomie und E-Learning.

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Tipp: Nachts ist es kälter als draußen

Nonsens-ZeichnungNein, keine Sorge, es ist alles in Ordnung. Aber für den dieswöchigen Tipp musste ein Nonsens-Satz her – schließlich geht es um das Wort Nonsens. So schwierig ist es gar nicht zu schreiben, aber sehr selten sieht man es mit einem i daherkommen, also Nonsins, und dies nicht ohne Grund: Es handelt sich schließlich um einen Nicht-Sinn. Das Wort wurde nämlich aus dem Englischen entlehnt (aus non + sense) und dies schon Ende des 17. Jahrhunderts. Angepasst wurde seine Schreibung nur in Bezug auf das letzte e – womöglich wegen des falschen Freundes Sense. »It makes no sense« wäre eine treffende englische Aussage über den Eingangssatz, die die deutsche Sprachgemeinschaft mit »Es macht keinen Sinn« übersetzt hat, wobei Sprachschützer/-innen auf »Sinn ergeben« statt »machen« bestehen. Knifflig ist der Genitiv: Wie bei Jens kann er endungslos dastehen oder (anders als bei Jens!) ein -es erhalten: [wegen des] Nonsenses. Wer den Genitiv bereits abgelegt hat, kann sich zurücklehnen: Bei wegen dem Nonsens stellt sich die Frage nicht. Und falls jemand fragt, ob wegen dem Nonsense nicht der korrekte Dativ sei: Die Wörter Unfug, Humbug, Kappes uvm. tun es womöglich auch und sind allesamt kälter als draußen. (02.08.2021)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

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Michael Dürr et al. beschäftigen sich in der Networx Nr. 91 mit dem Thema »Deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden«. mehr

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Publikation im Fokus

Deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden

Der Linguistik kommt die Aufgabe zu, die sprachliche Vielfalt in all ihren Facetten zu beschreiben und zu erklären. Hierzu ist ein Instrumentarium an Begriffen und Konzepten erforderlich. Die deskriptive Linguistik stellt die Werkzeuge bereit, um beobachtete sprachliche Phänomene adäquat zu beschreiben. Sie ist somit grundlegend für weiterführende Theorieansätze und Teildisziplinen wie etwa die Soziolinguistik, die Psycholinguistik oder die Fremdsprachendidaktik und Internetlinguistik. Unsere Einführung vermittelt das Handwerkszeug für die tradierten und etablierten linguistischen Teilbereiche Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik. Dabei werden ausgehend vom Deutschen sprachliche Phänomene, Strukturen und Konzepte in verschiedenen, sehr unterschiedlichen Sprachen behandelt. Der Fokus liegt auf dem praktischen Umgang mit sprachlichen Daten und dem breiten Spektrum an sprachlichen Phänomenen. Die Einführung soll motivieren und befähigen, linguistische Fragen anhand von Sprachmaterialien selbstständig zu bearbeiten. Hierdurch erweitert der Leser/die Leserin seine/ihre Kenntnisse und lernt zudem, das aus der eigenen Sprache Vertraute und Selbstverständliche zu relativieren. Eine wichtige Rolle kommt dabei den zahlreichen Übungsaufgaben zu, die didaktisch aufbereitete kleine Sprachkorpora darstel¬len. Die Einführung wendet sich an Studierende der Linguistik, der Germanistik, Anglistik und Romanistik, aber auch der Ethnologie, und versucht, die Grenzen zwischen den Philologien zu überschreiten.
Mit der Publikation als Networx stellen wir erstmalig die 1990 erschienene Einführung in die Sprachwissenschaft kostenfrei zur Verfügung, sie ist aber auch für 10 € als Buch über Print on Demand (Norderstedt, ISBN: 978-3-7526-4310-7) erhältlich. Die nunmehr vierte Auflage erscheint weitgehend unverändert. Es wurden Druckfehler korrigiert und in einigen wenigen Fällen Literaturhinweise aktualisiert. mehr

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Literatur

Neue Publikationen zum Thema

Dürr, MichaelPeter Schlobinskim (2021). Deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden. Hannover Norderstedt. online lesbar

Dräger, Marcel (2020). »Auffindbarkeit, Sichtbarkeit, Usability und Zukunft von digitalen Sprachressourcen«. Nr. 90 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Oepping, Frederic (2020). »Kleine Entfernung[k], großer Unterschied? Ein Vergleich der dialektalen Aussprachemerkmale zwischen Hannover und Herford«. Nr. 88 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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