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Computervermittelte Kommunikation

In diesem Bereich finden Sie Informationen und Beiträge zur Sprache und Kommunikation im Internet; hierzu gehören etwa Chats, E-Mails, Weblogs, die Kommunikation in Virtuellen Realitäten etc. Die urprüngliche Bezeichnung der Rubrik (websprache) wurde zugunsten von Digitale Kommunikation (also die computerbasierte Kommunikation, CMC) aufgegeben, da damit fälscherlicherweise eine 'Sondersprache des Internets' verbunden worden ist – diese gibt es allerdings ebensowenig wie die Werbesprache oder die Jugendsprache.

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Aus der Presse

Influencer, Nicknamen und selbstzerstörende Chatprotokolle

Medienlinguistische Vorträge von der Linkon 6

Unter der Rubrik Medienlinguistik behandelte ein Vortrag Influencer[] und ein anderer Nicknamen (mit Sprachvergleich Deutsch-Koreanisch) auf der zu Facebook[] gehörenden Instagram-Plattform. Außerdem der Keynotevortrag über den Missbrauch solcher Plattformen für persönliche Angriffe, Nachstellungen mit sexuellem Hintergrund und Opfer wie Täter aus dem Nutzerkreis der Plattform. Nicht behandelt wurde der kommerzielle Missbrauch durch die Betreiberfirmen etwa durch massenhafte heimliche Personenanalysen und Handel mit diesen Daten. Auch nicht die empirisch gut analysierbaren politisch motivierten Shitstorm[]-, doxing- und Cancel-Culture-Phänomene. Zufällig meldeten am gleichen Tag mehrere Medien, dass Handychatsysteme mit automatisch verschwindenden Nachrichten wie Telegram[] und Signal starken Zulauf verzeichnen. Noch bevor Fachleute entsprechende Datenschutzempfehlungen abgeben, macht sich eine offenbar signifikante Zahl von Usern in einem Schwarm von selbst auf in sicherere Gefilde. [15.01.2021 rasterm; Quelle: Linkon 6]

starker Zulauf für Telegram, Signal, Threema (extern)

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Marcel Dräger beschäftigt sich in der Networx Nr. 90 mit dem Thema »Auffindbarkeit, Sichtbarkeit, Usability und Zukunft von digitalen Sprachressourcen«. mehr

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Publikation im Fokus

Auffindbarkeit, Sichtbarkeit, Usability und Zukunft von digitalen Sprachressourcen

Wer heute eine sprachbezogene Information sucht, sucht online. Damit bei dieser Suche die relevanten Informationen aus wissenschaftlich erarbeiteten Sprachressourcen berücksichtigt werden, müssen diese Quellen im Netz auffindbar und gut sichtbar sein. Wie das ohne einen Verlust an lexikographischer Qualität gelingen kann, war Thema des Forschungsprojekts „Digitale Sprachressourcen“ an der Universität Zürich. Dieser daraus resultierende Beitrag zeigt anhand praktischer Beispiele, wie sich die Auffindbarkeit von sprachbezogenen Informationen unterstützen lässt durch eine Suchmaschinenoptimierung, die mit der wissenschaftlichen Lexikographie kompatibel ist. Es wird ausgeführt, weshalb es wichtig ist, die Sichtbarkeit des Werkes zu erhöhen, welches hinter Informationen steht, die Suchmaschinen anzeigen. Weiter wird aufgezeigt, dass die genannten Bestrebungen keinen Widerspruch zur Benutzendenfreundlichkeit von digitalen Sprachressourcen bzw. von lexikographischen Artikeln darstellen, sondern dass sie diese sogar verbessern. Der Beitrag plädiert für eine Unterscheidung zwischen der „Werk-Identität“ einer Sprachressource und ihrer „Informationsspeicher-Identität“: Es wird dabei dargelegt, dass das klassische Verständnis vom ganzheitlichen Nachschlagewerk bei der Suchmaschinensuche zwar eine zunehmend nachrangige, aber dennoch in veränderter Weise bedeutsame Rolle spielt. Der zentrale Gedanke ist, dass digitale Werke über die enthaltenen Informationen gefunden werden und dass darin das Potential für eine weitergehende Nutzung und Bekanntheit liegt. Abschließend entwickelt der Beitrag aus den Konzepten und Elementen erfolgreicher Web-Angebote (bspw. von Youtube oder Amazon) eine Zukunftsvision für einen „Digitalen Marktplatz für Sprachinformationen“. mehr

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Literatur

Neue Publikationen zum Thema

Dräger, Marcel (2020). »Auffindbarkeit, Sichtbarkeit, Usability und Zukunft von digitalen Sprachressourcen«. Nr. 90 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Andree, MartinTimo Thomsen (2020). Atlas der digitalen Welt. Frankfurt/New York: Campus-Verlag. mehr

McCulloch, Gretchen (2019). Because Internet. Understanding how language is changing. London. mehr


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Kommentare zu dieser Seite

Viele nützliche Infos!
Donnerstag, 19. November 2015 Galahad1888
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Dienstag, 27. November 2012 Gast
Informativ, uebersichtlich, hilfreich
Samstag, 4. Februar 2012 Gast