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Computervermittelte Kommunikation

In diesem Bereich finden Sie Informationen und Beiträge zur Sprache und Kommunikation im Internet; hierzu gehören etwa Chats, E-Mails, Weblogs, die Kommunikation in Virtuellen Realitäten etc. Die urprüngliche Bezeichnung der Rubrik (websprache) wurde zugunsten von Digitale Kommunikation (also die computerbasierte Kommunikation, CMC) aufgegeben, da damit fälscherlicherweise eine 'Sondersprache des Internets' verbunden worden ist – diese gibt es allerdings ebensowenig wie die Werbesprache oder die Jugendsprache.

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Aus der Presse

Jeder Zweite nutzt Social Media im Bett

Online überall: gleich nach dem Aufwachen ebenso wie kurz vor dem Einschlafen. Jeder Dritte verzichtet auch beim Zusammensein mit dem Partner oder Freunden nicht auf Social Media – und auch auf der Toilette nicht.

Fernsehen und parallel dazu twittern[], unterwegs Momente festhalten und direkt hochladen oder morgens zum Wachwerden durch die neuesten Beiträge scrollen: Social Media funktioniert überall. Einer der beliebtesten Orte für Social Media bleibt aber das Bett – dort greift jeder zweite Social-Media-Nutzer (57 Prozent) häufig oder manchmal auf seine sozialen Netzwerke zu. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren sind es sogar neun von zehn (89 Prozent). Für vier von zehn Nutzern (44 Prozent) gehört[] Social Media inzwischen zur Morgenroutine vor dem Aufstehen dazu und für jeden Zweiten (54 Prozent) ist es abends das Letzte vor dem Einschlafen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom[]. »Social Media ist zum Taktgeber in unserem Leben geworden – viele beginnen und beenden ihren Tag damit«, Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom. »Weil Smartphones zu unseren ständigen Begleitern geworden sind, gibt es schon lange nicht mehr den einen Ort für soziale Netzwerke.« Der beliebteste Zeitpunkt für soziale Medien ist allerdings beim Fernsehen oder Streaming, wo sechs von zehn (60 Prozent) angeben, ihre Kanäle zu checken. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es rund vier von fünf (79 Prozent). Auch die Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln vertreibt sich jeder Zweite (52 Prozent) damit, in sozialen Netzwerken online zu sein. Jeder Dritte (38 Prozent) nutzt seine Kanäle häufig oder zumindest manchmal während der Schule, Uni oder Arbeit. Ebenfalls ein beliebter Ort und Zeitpunkt, um die Kanäle zu checken, ist für jeden Dritten im Beisammensein mit Freunden (33 Prozent) oder dem Partner (33 Prozent). Jeder vierte Social-Media-Nutzer (26 Prozent) greift beim Essen auf soziale Netzwerke zu, jeder Achte (13 Prozent) beim Sport. Selbst auf der Toilette verzichten viele nicht auf Social Media. Rund jeder dritte Social-Media-Nutzer (37 Prozent) nutzt häufig oder manchmal die Ruhe dort und greift auf seine sozialen Netzwerke zu. Unter den 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil sogar bei zwei Drittel (67 Prozent). [18.04.2018 si; Quelle: Bitkom]

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Sprachliche Kommunikation in der digitalen Welt. Eine repräsentative Umfrage, durchgeführt von forsa

Im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. und des Wissenschaftsportals mediensprache.net an der Leibniz Universität Hannover hat forsa Politik- und Sozialforschung GmbH eine repräsentative Befragung zum Thema »Kommunikation in der digitalen Welt« durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung sollte u. a. ermittelt werden, wie häufig die Befragten verschiedene Kommunikationsformen nutzen, mit welchen Kommunikationsformen sie überwiegend mit unterschiedlichen Personengruppen kommunizieren, welche Gewohnheiten sie in der schriftlichen digitalen Kommunikation haben und ob bzw. wie häufig sie Sprachnachrichten oder Selfies[] an andere Personen verschicken. Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 2001, nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte, Internetnutzer im Alter von 14 bis 60 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt. Die Erhebung wurde vom 8. bis 29. Januar 2018 mithilfe des repräsentativen Panels forsa.omninet durchgeführt. mehr

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Dürscheid, ChristamChristina Margrit Sieverm (2017). »Jenseits des Alphabets – Kommunikation mit Emojis«. Aufsatz in der Zeitschrift für germanistische Linguistik. mehr

Niehr, ThomasPeter Schlobinskim (Hg., 2017). Diskursanalyse(n). (= Der Deutschunterricht, Nr. 6). mehr


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Donnerstag, 19. November 2015 Galahad1888
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Dienstag, 27. November 2012 Gast
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Samstag, 4. Februar 2012 Gast