Aus der Presse

Unwort des Jahres 2019: Klimahysterie

Unter 671 Einsendungen waren 397 verschiedene Ausdrücke, von denen die Unwort-Jury knapp 50 auswählte, die den Unwort-Kriterien entsprachen.

Mit dem Wort Klimahysterie werden, so die Jury, Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert. Der Ausdruck sei 2019 von vielen in Politik, Wirtschaft und Medien – von der FAZ über Unternehmer bis hin insbesondere zu AfD-Politikern – verwendet worden. Er pathologisiere pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als eine Art kollektiver Psychose. Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel sei das Wort zudem irreführend und stütze in unverantwortlicher Weise wissenschaftsfeindliche Tendenzen. Auf Platz 2 landete das Wort Ethikmauer. Zu den häufigsten Einsendungen (10 und mehr), die allerdings nicht zwingend den Kriterien der Jury entsprachen, zählten Verschissmus (22x), Deals (16x), Umweltsau (16x), Alte weiße Männer (13x), Verschmutzungsrechte (11x), Klimaleugner (11x), Lkw-Vorfall (10x) und Flugscham (10x). [15.01.2020, 07:49 Uhr, Quelle: unwortdesjahres.net; Foto: unwortdesjahres.net, CC0]

Torsten Siever

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