Aus der Presse

Handy, Strommast, AKW? – Radon!

Das BfS hat 2.000 Personen für die Studie »Was denkt Deutschland über Strahlenschutz?« befragt. Radon wird dabei übersehen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird 30 und nimmt das Jubiläum zum Anlass herauszufinden, wo Aufklärungsbedarf besteht. Das Ergebnis: Zum Begriff Strahlung fallen den Deutschen am häufigsten spontan der Mobilfunk (23,2 %) ein. Allerdings weiß der Studie zufolge nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (56,9 %), dass die größte Strahlung für die eigene Person nicht vom Sendemast ausgeht, sondern vom eigenen Smartphone. Am zweithäufigsten wird mit Strahlung allgemein Radioaktivität assoziiert (20,5 %), mit Abstand medizinische Strahlung (15,1 %), natürliche Strahlung (wie UV, 14,8) und Atomkraft (13,8). Stahlung wird dabei insgesamt weniger als beunruhigend wahrgenommen als multiresistente Bakterien, Nanopartikel/Plastik oder Pestizidrückstände im Essen. Stahlungsbezogen fühlen sich die Deutschen am wenigsten unsicher gleich hinter Mikrowellenstrahlung durch Radon. Das natürlich Gas ist allerdings lt. BfS die zweithäufigste Todesursache hinter Rauchen. Das in der Natur vorkommende radioaktive Edelgas dringt aus dem Boden in Gebäude ein und reichert sich dort an. Nur 37 Prozent sehen dies aber als Gefahr. Aus diesem Grund soll hier die Aufklärungsarbeit erweitert werden. Überhaupt Die fühlt sich die Mehrheit der Deutschen zum Thema Strahlung nicht gut informiert, der Schutzfunktion des Staates wird mehrheitlich nicht vertraut. [28.11.2019, 13:49 Uhr, Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz; Foto: BfS, bfs.de]

zur Studie (extern)

Torsten Siever

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