Aus der Presse

Wie Sprache das Gedächtnis prägt

Im Arbeitsgedächtnis können Informationen vorübergehend gespeichert und kurzfristig wieder abgerufen werden – zum Beispiel um einen Satz inhaltlich zu verstehen. Forscher um Federica Amici vom Max-Planck-Institut für evolutionäre

Die Arbeitsweise des Zwischenspeichers »hängt auch von unserer Muttersprache ab. Entscheidend ist dabei die für diese Sprache typische Satzstruktur. Sie bestimmt, ob wir uns besser an den Anfang einer Liste von Informationen erinnern – oder an deren Ende. [...] ›Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass sich Sprecher linksverzweigter Sprachen bei verbalen und nicht verbalen Arbeitsgedächtnisaufgaben besser an anfängliche Reize erinnern können‹, berichtet Co-Autor Alejandro Sánchez-Amaro von der University of California in San Diego. Wahrscheinlich habe dies tatsächlich damit zu tun, dass das Verstehen von Sätzen in diesen Sprachen sehr stark davon abhängt, sich Informationen vom Satzanfang bis zum Ende zu merken.« [06.02.2019, 09:09 Uhr, Quelle: Bild der Wissenschaft [Daniela Albat]]

The word order of languages predicts native speakers’ working memory (extern)

Peter Schlobinski

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