Aus der Presse

Kleiner Fehler, große Folgen

Grünen-Chef Robert Habeck macht Schluss mit Twitter und Facebook.

»Offenbar triggert Twitter[] in mir etwas an: aggressiver, lauter, polemischer und zugespitzter zu sein – und das alles in einer Schnelligkeit, die es schwer macht, dem Nachdenken Raum zu lassen«, begründet Habeck seine heiß diskutierten Fehler beim Bayern- und beim Thüringen-Tweet[]. In dem Video zum Thüringen-Wahlkampf hatte Habeck gesagt: »Wir versuchen alles zu machen, damit Thüringen ein offenes, freies, liberales, demokratisches Land wird, ein ökologisches Land.« Und er wollte statt ›wird‹ ›bleibt‹ sagen. »Twitter desorientiert mich, macht mich unkonzentriert, praktisch, wenn man in Sitzungen verstohlen aufs Handy schaut. Grundsätzlich, weil ich mich dabei ertappt habe, wie ich nach Talkshows oder Parteitagen gierig nachgeschaut habe, wie die Twitter-Welt mich denn gefunden hat. Und das ist die Schere im Kopf. Als wäre Politik eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Dass man so redet, wie es das Medium will. Ich möchte gern wieder konzentrierter sein, fokussierter und auf die lange Distanz geeicht, nicht auf den kurzfristigen Geländegewinn.« [08.01.2019, 07:15 Uhr, Quelle: Habeck-Blog]

Peter Schlobinski

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