Aus der Presse

»Snapchat-Dysmorphophobie« – immer mehr Betroffene

Jugendliche lassen sich nicht länger operieren, um ihren Idolen zumindest optisch näher zu sein. Vielmehr wählen sie nun ihren liebsten Snapchat-Filter zum Schönheitsideal.

»Immer mehr Personen gehen mit Selfies[], über die ein Snapchat[]- oder Instagram-Filter gelegt ist, zu plastischen Chirurgen und bitten darum, mithilfe einer Schönheits-OP mehr wie das bearbeitete Bild auszusehen. [...] Wissenschafter des Boston Medical Center beschreiben das Phänomen als ›Snapchat-Dysmorphophobie‹. Soziale Medien würden das Selbstbewusstsein zahlreicher Nutzer zerstören. Die Filter der Apps können Selfies erstellen, die zum Teil radikal bearbeitet sind – etwa mit stark retuschierter Haut und veränderter Wangenknochen. Das führe manchmal zu einer gestörten[] Wahrnehmung des eigenen Körpers, sodass Mängel an einem selbst gesehen werden, die gar nicht existieren. Die Folgen sind unter anderem übertriebene Operationen, um ein unrealistisches Aussehen zu erlangen.« [10.08.2018, 09:33 Uhr, Quelle: derStandard.de]

Peter Schlobinski

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