Aus der Presse

Apps verschicken heimlich Screenshots

Manche Apps machen heimlich Videoaufnahmen und Screenshots. Ist das noch legitim oder schon kriminell?

Forscher der Bostoner Northeastern University untersuchten den Datenverkehr von über 17.000 beliebten Android-Apps, darunter über 9000 Anwendungen, die Zugriff auf Kamera und Mikrofon haben, und über 8000 Apps, die Daten an Facebook[] senden. Die gute Nachricht: Bei keiner der untersuchten Anwendungen konnten sie Beweise dafür finden, dass diese ihre Nutzer heimlich belauschten und Audio-Aufzeichnungen unbemerkt an externe Server schicken. Die schlechte nachricht: Manche Apps zeichnen unbemerkt auf, wie Nutzer mit ihnen interagieren, indem sie Bildschirmaufnahmen machen und die Screenshots und Videos dann an Server Dritter weitergeben. Im von Gizmodo genannten Fall handelte es sich um die App ›GoPuff‹, die Bildschirminhalte an Server des Dienstes ›AppSee‹ übermittelte – mit ›AppSee‹ sollen andere Apps nutzerfreundlicher gemacht werden. [07.07.2018, 15:32 Uhr, Quelle: ntv; Foto: AppSee, CC0]

AppSee (extern)

Peter Schlobinski

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