Aus der Presse

Sprachwandel im Computer

Stil und Praxis der C-Programmierung von 1973 bis 2015

Textbasierte Untersuchungen des Unix-Quellcodes zeigen nicht nur einen stark gewachsenen Textumfang, sondern auch qualitative Entwicklungen im »Sprachgebrauch« von Programmierern. Dabei lassen sich äußere Faktoren wie einflussreiche Publikationen (sozusagen »Rezensionen« und »Sprachkritiken«, oft nach dem Muster von Dijkstras »Goto considered harmful«), neue Editoren (ed, Emacs, vi) und Infrastrukturen (Usenet[]) mit dem Quellcode in Verbindung bringen sowie Merkmalgruppen aufstellen und Hypothesen daran testen. Sicher kann man auch sagen, dass die extreme Steigerung des Zeilenumfangs von 5.963 im Jahre 1973 auf 10.767.581 (2010) nicht mit einer Leistungssteigerung um 180.473 % einhergegangen ist. [12.05.2018, 12:05 Uhr, Quelle: Hackernews [signa11]]

The Evolution of C Programming Practices: A Study of the Unix Operating System 1973–2015 (extern, PDF)

Manu Raster

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