Aus der Presse

Universelle Sprache Musik

Unsere Lieder folgen weltweit ähnlichen Mustern – trotz aller kulturellen Unterschiede.

»Der Sinn für Musik scheint uns angeboren, kurzum ein wahrer Ur-Instinkt zu sein. Musik ist demnach etwas universell Menschliches. Doch zeigt sich dieses Universelle auch noch in der heutigen Zeit – oder ist es vor allem die Kultur, die die Musik und das individuelle Musikerleben entscheidend prägt? Um das herauszufinden, haben Samuel Mehr von der Harvard University in Cambridge und seine Kollegen 750 Menschen aus 60 unterschiedlichen Ländern zum Musikhören eingeladen. Dabei spielten sie ihnen Stücke aus allen möglichen Kulturkreisen der Erde vor – darunter lokale Jäger-und-Sammlergesellschaften, Hirtenvölker und indigene Bauerngemeinschaften. [...] Insgesamt nutzten die Forscher 26.000 unterschiedliche Musikausschnitte und werteten 150.000 Eindrücke aus. Das Ergebnis: Tatsächlich gelang es den Probanden in der Regel ziemlich gut, vom Gehörten[] auf die Funktion des Stückes zu schließen – und zwar über alle Kulturen hinweg. Besonders treffsicher waren sie dabei bei Wiegenliedern und Tanzstücken.« [26.01.2018, 09:51 Uhr, Quelle: scinexx]

Peter Schlobinski

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