Aus der Presse

Jeder Fünfte offen für Cybercrime-Versicherung

Fünf Prozent der Befragten sagen, dass sie sich auf jeden Fall gegen Cyberkriminalität versichern wollen.

Ransomware, Phishing[]-Attacken, Kreditkartenbetrug. Durch Cyberattacken können Betroffenen mitunter hohe Kosten entstehen: etwa durch die Zahlung von Lösegeld für die Aufhebung einer Festplattenverschlüsselung durch einen Trojaner[] oder für ein Geheimhalten der Daten von Ausgespähten bei Tinder. Wie schön wäre es da, mit einem Anruf bei der Versicherung die Angelegenheit vom Tisch zu haben. Viele Onliner erwägen deshalb, Versicherungen gegen solche kriminellen Attacken abzuschließen. Wie eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom[] ergab, kann sich bereits jeder fünfte Internetnutzer (19 Prozent) vorstellen, sich entsprechend abzusichern. »Wichtig ist es, den angebotenen Versicherungsschutz genau zu prüfen«, sagt Dr. Nabil Alsabah, Bitkom-Referent für IT-Sicherheit, »also in welchen Fällen gezahlt wird und in welchem Umfang. Gerade im privaten Umfeld ist ein konkreter finanzieller Schaden häufig schwer zu beziffern und zu belegen.« Jeder zweite Internetnutzer (52 Prozent) lehnt eine Cyber-Versicherung ohnehin derzeit ab – je älter desto klarer die Ablehnung. Ein guter Schutz muss auch nicht unbedingt Geld kosten; so sollte die »Software immer aktuell sein, vor allem das Betriebssystem eines Geräts. Zusätzliche Hilfe bieten Anti-Viren-Programme und Firewalls«, weiß Alsabah. Und schließlich hilft auch der gesunde Menschenverstand: Vorsicht ist geboten bei unbekannten Absendern von Mitteilungen (insbesondere mit Anhängen und Links) sowie bei kostenloser Software, insbesondere aus unbekannten Quellen. [24.01.2018, 11:56 Uhr, Quelle: Bitkom]

Torsten Siever

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