Aus der Presse

Twitter sperrt bekannte Rechtsextreme aus

Kurznachrichtendienst macht tatsächlich ernst gegen Hass.

»Auf Versprechen, entschiedener gegen Hass und Gewalt vorzugehen, lässt Twitter[] neben neuen Regeln offenbar auch tatsächlich Taten folgen. So hat der Kurznachrichtendienst drei Accounts[] gesperrt, die mit der britischen rechtsextremen Gruppierung ›Britain First‹ in Verbindung stehen. Deren stellvertretende Vorsitzende Jayda Fransen hatte Ende November internationalere Bekanntheit erlangt, nachdem US-Präsident Donald Trump von ihr veröffentlichte muslimfeindliche Hetzvideos retweetet hatte. [...] Allerdings hat Twitter auch die Gangart gegen Extremismus in den USA verschärft, so die ›Financial Times‹. Demnach wurden auch dort Accounts sowohl von Führungspersönlichkeiten als auch Organisation weißer Nationalisten und rechtsextremer Gruppen gesperrt. Wie lange und wie gut Twitter solche Nutzer tatsächlich von der eigenen Plattform halten kann, wird sich zeigen. Gerade in den USA steht zu befürchten, dass Rechtsextreme auch rechtliche Mittel unter Berufung auf das Recht auf freie Meinungsäußerung zumindest zur Stimmungsmache in den Raum stellen werden.« [21.12.2017, 09:54 Uhr, Quelle: pressetext [T. Pichler]]

Peter Schlobinski

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