Aus der Presse

Reizüberflutung kann Hirn schädigen

Zumindest bei jungen Mäusen konnten US-Wissenschaftler eine Hemmung der Bildung neuer Blutgefäße feststellen.

Die Forscher hatten eine Überstimulierung junger Mäuse durch Beschallung erzeugt. Als Ergebnis zeigten diei Mäuse gegenüber der Kontrollgruppe eine um 70 Prozent geringere Bildung von Blutgefäßen in der Hörrinde des Gehirns. Auch das Längenwachstum der Gefäße verringerte sich um 80 Prozent. Dass dies nur am Lärm liegen könnte, schlossen die Wissenschaftler aus: Ein entsprechendes Ergebnis zeigte sich bei drei Stunden Laufrad täglich sowie bei zehn Stunden Stimulation der Schnurrhaare (per Luftstrom).

Stress als einfache Ursache wurde ebenfalls ausgeschlossen. Durch die Reizüberflutung wird offensichtlich zu viel Stickstoffmonoxid (NO) produziert; bei einer Verabreichung eines NO-Hemmstoffes verlief die Gefäßbildung trotz der Stimulierung normal. Ein weiteres Ergebnis: Wird die Reizüberfutung nach einer kurzen Zeit beendet, erholt sich die Gefäßbildung wieder, andernfalls würden die Schäden chronisch. [05.12.2013, 10:51 Uhr, Quelle: Welt.de]

Torsten Siever

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