Aus der Presse

Bußgeld für unerlaubte Telefonwerbung

Die Bundesnetzagentur fordert erneut in zwei Fällen 194.000 Euro, weil keine ausreichende Einwilligung für Werbeanrufe vorlag.

Grundlage für Werbeanrufe sei eine "erforderliche ausdrückliche und wirksame Einwilligung der Verbraucher". Wem diese nicht vorliege, dem drohen Bußgelder, so die Agentur. Verbraucher hatten sich beschwert, da sie Anrufe zu Produkten aus den Bereichen Medien und Nahrungsmittel-Versand erhalten hatten. Einwilligungen lagen den Werbetreibenden allerdings nur in Form von allgemein vorformulierten Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele im Internet vor. Demzufolge seien die Beschwerden und die verhängten Bußgelder gerechtfertigt.

Seit August 2009 dürfen Werbeanrufe nur noch mit Einwilligung des Angerufenen erfolgen und nicht mit unterdrückter Rufnummer. Allein bis zum April 2010 gingen bei der Behörde rund 57.000 Beschwerden von Angerufenen ein. [30.07.2010, 09:47 Uhr, Quelle: Golem.de]

Torsten Siever

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