Aus der Presse

Computerspiele können schaden

In der Schule haben regelmäßige Computerspieler mehr Probleme als Wenig- oder Nicht-Spieler - so das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen.

Der Studie zufolge haben neun Prozent der regelmäßig computerspielenden Jugendlichen Probleme in der Schule, 11 Prozent der befragten 3500 Schüler aller Schulstufen gaben als Folge einen Leistungsabfall an. Im Gegensatz dazu stimmten dem nur 1 Prozent bzw. 2 Prozent zu, wenn nur gelegentlich gespielt werde.

Rund 75 Prozent gaben an, in den letzten 30 Tagen am Computer gespielt zu haben. Rund die Hälfte der Jugendlichen spielen mehrmals in der Woche, wobei Schüler mehr spielen als Schülerinnen. Überraschend ist das Ergebnis, dass Berufs- und Hauptschüler nicht mehr spielen als Gymnasiasten.

Daten über die Studie liegen uns nicht vor. Ein Problem der Ergebnisse scheint jedoch zu sein, dass die Schüler ihre Probleme und Leistungsabfälle selbst einschätzen und andere Ursachen ggf. nicht erhoben worden sind. [20.01.2010, 14:14 Uhr, Quelle: Golem.de]

zur Studie (PDF) (extern)

Torsten Siever

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