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Heintz, BettinaChristoph Müller (1999). »Fallstudie 'Die Sozialwelt des Internet'«. <http:/­/­paedpsych.jku.at:4711/­LEHRTEXTE/­HeintzMueller99.html>. In: Werner Stangls homepage der internetunterstützen Lehre.

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Abstract: Das soziologische Projekt befasst sich mit der Frage, inwieweit es im Internet zu einer "virtuellen Vergemeinschaftung" kommt. Um diese Frage zu beantworten, wurden verschiedene qualitative und quantitative Erhebungen durchgeführt. Das Schwergewicht liegt auf der Erhebung der persönlichen Netzwerke von Personen, die die Kommunikationsdienste des Internet regelmäßig nutzen.

1. Expertengespräche mit Personen, die in den Kommunikationsdiensten Schlüsselfunktionen innehaben: Systemoperatoren, Betreiber von Kommunikationsdiensten, ModeratorenInnen sowie NutzerInnen, die besonders aktiv an der Organisation von Chats, Newsgruppen oder MUDs beteiligt sind. Insgesamt wurden zehn Interviews durchgeführt. Die Expertengespräche dienten der Einarbeitung ins Forschungsfeld und der Vertiefung der Fragestellung.

2. Erhebung der persönlichen Netzwerke von Personen, die die Kommunikationsdienste des Internet regelmäßig nutzen (n=101). Im Fragebogen wurden Angaben zum Nutzungsverhalten und den persönlichen Netzwerken sowie soziodemographische Daten zu den Befragten und den von ihnen genannten Alteri erhoben. Die Gestaltung des Fragebogens und die Durchführung der Interviews fand in enger Koordination mit dem von Dr. Eva Nadai durchgeführten Teilprojekt "zivile Vergemeinschaftung" statt. Die Interviewdaten wurden mit den Statistikprogrammen SPSS und UCINET ausgewertet. Für die Visualisierung der Netzwerkdaten wurde das Programm KRACKPLOT beigezogen.

3. Regelmäßige Online-Beobachtung der fünf ausgewählten Dienste und quantitative Erhebung ihrer Nutzungsfrequenzen. Für die beiden ausgewählten Newsgruppen wurde zwischen Oktober 1997 und August 1999 zudem ein umfassender Korpus von mehreren zehntausend Mitteilungen erstellt. Bei den drei Chatgruppen konnte aus technischen Gründen keine lückenlose Aufzeichnung erstellt werden. Dennoch umfasst die Datensammlung mehrere Dutzend Megabytes an öffentlichen Gesprächen.

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