Lexikon

Wörterbuch zu Medien/Technik

Es konnten insgesamt folgende 68 Einträge zu dem von Ihnen gewählten Wortanfang s gefunden werden:

S/MIME, Standard für die Verschlüsselung und das Signieren von MIME-gekapselter E-Mail mittels Zertifikat, die ein öffentlicher und ein privater Schlüssel benötigt wird. (von Torsten Siever)
s. auch → OpenPGP

Saccade, die Aufnahme eines Bildes erfolgt dadurch, dass das Auge einzelne Informationspunkte durch Sprünge über das Bild zusammensetzt. Die Punkte, an denen das Auge verweilt, nennt man Fixationen, die Sprünge zwischen den Punkten Saccaden.
s. auch → Fixation

Scareware (auch: Rogueware), (Wortkreuzung aus engl. scare ‚erschrecken‘ und Software), betrügerische Progamme, die 1. Vireninfektionen und Gefahren vorgaukeln und dabei 2. genauso aussehen wie eine normale Virensoftware. Wenn Sie 3. versuchen, mit ihrer Hilfe den angezeigten Virus zu entfernen, behauptet die Software, das nicht zu können – und bietet 4. den Kauf der kostenpflichtigen Vollversion an.

Literatur: einsehen

Screen Design, Gestaltung und Layout von Bildschirminhalten, z.B. WebSites und/oder Web-Seiten. Das Screen Design ist ein wesentlicher und oft entscheidender Faktor bei der Erstellung multimedialer Projekte wie Web-Sites oder CD-ROMs. Das Screen Design ist stets untrennbar verbunden mit dem Interface Design.

Scribd, Plattform, auf der Texte zur Verfügung gestellt werden und hochgeladen werden können, die bei entsprechender Bezahlung als PDF oder Nur-Text-Datei heruntergeladen werden können. (von Torsten Siever)
s. auch → PaperC, → PDF

Search-Engine, Robot/Spider, der/die Inhalte von Websites (Seiten im WWW) durchsucht und für ein Wiederauffinden indiziert (eine Basis für Suchmaschinen).

SECAM, Abk. f. Système en colour avec memoire. Sendesystem des Fernsehens in Frankreich.

Second Life (auch: SL), eine Web-3D-Simulation für eine große virtuelle Gemeinschaft. Second Life wurde 2003 von Linden Lab in San Francisco gegründet (programmiert) und wird seitdem weiterentwickelt. (http://secondlife.com)

Second-Level Domain, eine hierarchischen Untergruppe im Internet. Bezeichnet den Bestandteil einer URL nach der TLD.
s. auch → TLD

Selfie, Foto, das man von sich selbst (und ev. weiteren Personen: Gruppenselfie) aufnimmt, meist ein Selbstporträt. Üblicherweise wird das Selfie mit einem Smartphone oder einer Digitalkamera erstellt und in einer Social-Networking-Community veröffentlicht. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Social-Networking-Community, → Smartphone

semantisches Targeting, über Keyword-Advertising hinausgehende Funktion der Ermittlung des Sinnes von Wörtern durch linguistische Analysen (etwa mittels Taxonomien) (von Torsten Siever)
s. auch → Keyword-Advertising, → Targeting

Sequenz, Folge von inhaltlich zusammenhängenden Einstellungen.

Server, 1. Computer oder 2. Programm, das Dienste anbietet, die von Clients in Anspruch genommen werden kann (Client-Server-Architektur).
s. auch → Client

Server-Hosting, die Bereitstellung (mit Internetanbindung) eines kompletten Servers (dedizierter Server oder WebServer) von einem Internet Service Provider (ISP bzw. Hoster oder Server-Hosting Provider).Im Gegensatz zum vServer-Hosting oder gar dem Shared Web-Hosting, wird die Hardware nicht mit anderen Serverumgebungen oder Webs geteilt.

Server-Housing, Unterbringen eines Servers bei einem Dienstanbieter, der für die sichere und angemessene Aufbewahrung sorgt.
s. auch → Server-Hosting

Servlet, in Anlehnung an Java-Applets, die im Browser des Clients ausgeführt werden sind Servlets kleine Java-Programme, die auf dem Webserver ausgeführt werden.

SET, Abk. f. Secure Electronic Transaction. Standard für sichere Zahlungsabwicklung mit Kreditkarten.

Sexting, ist die private Kommunikation über sexuelle Themen per SMS/Twitter/WhatsApp etc. Im Deutschen wird das Wort hauptsächlich für das Versenden von erotischen Selbstaufnahmen per Smartphone oder über das Internet verwendet.

SFTP, Kurzwort zu 'Secure File Transfer Protocol', verschlüsselte Variante zum FTP, beispielsweise über SSH oder TLS. (von Torsten Siever)
s. auch → FTP, → SSH, → TLS

SGML, Abk. f. Structured Generalized Markup Language. Auszeichnungssprache mit einer Trennung von Text und dessen Formatierung. HTML (die Programmiersprache der WWW-Seiten) ist eine Anwendung, XML eine Teilmenge von SGML.
s. auch → HTML

Shared Hosting, beim Shared Hosting wird von einem Internet Service Provider (ISP oder Hoster) ein Server bereitgestellt, der i.d.R. >100 Hosting-Pakete (Kunden) mit einer Hardware und häufig auch einer ,zentralen' IP-Adresse bewirtet. Shared Hosting wird häufig auch als Web-Hosting bezeichnet, wobei i.d.R. dem Web auch eine oder mehrere Domains zugeordnet sind.Mit einem Shared Hosting Angebot kann man kostengünstig eine WebSite unter eigener Domain ins WWW bringen, sollte jedoch die Performance des Anbieters beachten.

Shitstorm, stilistisch auffällige Empörungswelle im Web 2.0, d.h. durch die Nutzer im Internet bei Netzwerken (Facebook), (Micro)blogs (Twitter), Foren und anderen Beteiligungsformen. (von Torsten Siever)

Shopping Mall, Einkaufs,straße' im World Wide Web, d.h. verschiedene Anbieter unter einer einheitlichen Oberfläche zusammengefasst, z.B. Amazon.

Signature, ,Unterschrift' einer E-Mail. Wird häufig automatisch an eine E-Mail angehängt und beinhaltet oft den Namen, Adresse, Telefonnr. oder Zitate.
s. auch → E-Mail

SIM-Karte, Kurzform v. subscriber identity module (card), in der Regel durch eine 4-stellige PIN gesicherte Chipkarte, auf der eine eindeutige Identifikationsnummer gespeichert ist sowie persönliche Daten vom Benutzer. (von Torsten Siever)
s. auch → PIN

SIRI, Sprachassistentin von Apple für mobile Geräte (von Torsten Siever)
s. auch → Cortana

Site, kurz für Website; größeres Geamtangebot im WWW.
s. auch → Website

Sitemap, besondere Übersichtsseite mit Navigationsstrukturen auf Websites, die für Nutzer als Webseite und für Suchmaschinen als Nur-Text-Datei realisiert ist.

Skimming, illegales und für den Kunden meist unbemerktes Auslesen von Bank- und Kreditkarten sowie der PIN, etwa durch Manipulation von Bankautomaten. (von Torsten Siever)
s. auch → PIN

Skype, IP-Telefonie-Software für Videokonferenzen und -chats aus Skandinavien, die 2003 erschaffen und 2005 von eBay, 2011 dann von Microsoft gekauft worden ist. (von Torsten Siever)

Slice-of-Werbung, Werbeform, in der möglichst natürlich Alltagssituationen nachgespielt werden, in die das umworbene Produkt eingebunden wurde. Z.B. wird Rama am Frühstückstisch von einer glücklichen Familie verwendet, was eine positive Assoziation bei den Konsumenten bewirken soll.

Slingshot, Dienst von Facebook, mit dem sich Fotos und Videos verschicken lassen; wie bei Snapchat lassen sich die Dateien nur einmal aufrufen mit dem Unterschied, dass zunächst mit einer Datei geantwortet wird. (von Torsten Siever)
s. auch → Snapchat

Smartphone (auch: Mobiltelefon), Mobiltelefon, zumeist mit Touchscreen ausgestattet, mit Internetzugang und Zusatzfunktionen wie Digitalkamera, GPS-Navigation, Musik-Player, Organizer, Apps etc. Geläufige Betriebssysteme von Smartphones sind Android, BlackberryOS, Apple iOS sowie Windows Phone. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Touchscreen, → Tablet

Smartphone, komplexes Mobiltelefon, früher auch Mobile Digital Assistant (MDA), vereint den Leistungsumfang eines PDAs mit einem Mobiltelefon, wobei der Ansatzpunkt je nach Hersteller mehr der PDA oder das Mobiltelefon ist.

Smiley, Gefühlsausdrückende ASCII-Zeichenfolge (Emoticon), z.B. :-) für lachend, die durch Iteration verstärkt werden kann, z.B. :-))). Erfunden haben soll ihn Scott Fahlmann 1982.
s. auch → Emoticon

SMS, Abk. f. Short Message Service. Ermöglicht den Austausch von Text-Nachrichten mit max. 160 Zeichen zwischen Handys.

SMTP, Abk. f. Simple Mail Tansfer Protocol. Übertragungsprotokoll für E-Mails.

Snail-Mail, Schneckenpost; Bezeichnung für die klassische 'gelbe' Post.

Snapchat, Snapchat ist ein Instant-Messaging-Dienst für Smartphones, mit dem Fotos und Videos, allenfalls mit Text oder Zeichnungen versehen, via Internet versendet werden können. Die Anwendung unterscheidet sich von anderen Diensten wie beispielsweise WhatsApp dadurch, dass die Persistenz der Kommunikate gering ist: Je nach Einstellung werden die rezipierten Nachrichten automatisch nach 1 bis 10 Sekunden gelöscht. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → WhatsApp, → Instant Messaging, → Smartphone

so.cl, gesprochen Social, ist das soziale Netzwerk von Microsoft, das vorzugsweise keativen Menschen eine Plattform bietet mit Funktionen, die Videos und Fotos miteinander verbinden lassen oder mit denen Bild-Collagen erstellt werden können. (von Torsten Siever)

Social Bookmarking, Speicherung und Weitergabe von Bookmarks/Lesezeichen, die mit Tagging, einer Verschlagwortung verbunden ist.
s. auch → Tagging

Social Engineering, Preisgabe von personenbezogenen oder vertraulichen Informationen durch gezielte Beeinflussung (von i.d.R. Cyberkriminellen) (von Torsten Siever)

Social Software, Oberbegriff für Websites, die das Prinzip von Kollaboration nutzen. Ähnlich wie bei amazon.de: Wer ein Buch bei dem Online-Händler bestellt, bekommt einen Hinweis, das ein anderer Käufer, der ebenfalls dieses Buch gekauft hat, auch noch ein weiteres bestellt hat. Dieses Empfehlungsprinzip wird bei Social Software auf Musik oder Lesezeichen (Social Bookmarks) übertragen.
s. auch → Social Bookmarking

Social Targeting (auch: Social-Media-Targeting, soziales Targeting), zielgruppenspezifisches Marketing unter Einbezug von personenbezogenen Informationen (Freundeskreis, Wohnorte, Beruf etc.) aus sozialen Netzwerken wie Facebook. (von Torsten Siever)
s. auch → Targeting, → Facebook

Social-Collecting-Community (auch: Social-Collecting-Site), Plattform, auf welcher Nutzer überwiegend fremde Inhalte sammeln, ordnen und teilen im Gegensatz zu Social-Sharing-Communitys, bei denen überwiegend eigens erstellte Ressourcen geteilt werden. Bekanntestes Beispiel ist die Anwendung Pinterest, bei welcher Bilder-Sammlungen erstellt werden. Social Bookmarking kann ebenfalls zum Social Collecting gerechnet werden. Beispiel: Pinterest (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Social Bookmarking, → Social-Sharing-Community

Social-Media-Targeting, Marketinginstrument, das gezielt zur individuellen Beeinflussung von Aktiven im Web 2.0 eingesetzt wird, etwa in Form von Werbeeinblendungen bei Facebook oder anderen Netzwerken. (von Torsten Siever)
s. auch → Web 2.0

Social-Networking-Community (auch: Social-Networking-Site, Social-Network-Site), Kommunikationsplattform zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten. Es können Business- und Fun-Communitys unterschieden werden. Konstitutiv sind eine Profilseite sowie verschiedene zur Verfügung stehende Kommunikationsformen wie Nachrichtendienst, Chat und Pinnwand. Beispiel: Facebook, Netlog, Google+ (Fun); LinkedIn, XING (Business) (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Web 2.0

Literatur: einsehen

Social-Sharing-Community (auch: Social-Sharing-Site), Plattform, auf der Nutzer Inhalte unterschiedlicher Art (Bilder, Texte, Audiodateien etc.) mit anderen Mitgliedern der Community teilen können. Üblicherweise werden die Daten durch Social Tagging mit Metadaten versehen sowie von anderen Nutzern kommentiert oder bewertet. Beispiel: Flickr, YouTube, Delicious (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Tagging, → Web 2.0

Literatur: einsehen

Software, Sammelbegriff für Programme, die auf Computern (Hardware) zum Einsatz kommt Beispiel: Betriebssystem, Textverarbeitungsprogramm (von Torsten Siever)
s. auch → Hardware

Spam, unverlangt zugesandte E-Mail, meist Werbung.
s. auch → Junk-Mail

Spamdexing, Kunstwort aus ,Spamming' und ,Indexing' und bezeichnet das ,Zumüllen' von Suchmaschinen (Spidern) mit besonders erstellten (präparierten) Webseiten, um bei vielen Suchanfragen möglichst ganz weit oben in der Trefferliste zu stehen.

Spider, Programm, das durch Verfolgung von Hyperlinks Seiten aus dem Web abruft und in der Regel abspeichert.

SPIT, Kurzwort für Spam over Internet Telefony. SPIT besteht aus unverlangten, automatisierten Anrufen über Internettelefonie, die vor allem der Werbung dient. (von Torsten Siever)
s. auch → Spam

Spyware, Wortkreuzung aus engl. spy 'Spion' und Software, wird für das Ausspionieren von persönlichen Daten wie Surfverhalten oder auch Passwortgebrauch programmiert. (von Torsten Siever)

sry, Abk. f. engl. 'sorry', wird im Chat verwendet.

SSH, Kurzform zu Secure Shell, Protokoll wie Programmname, mit deren Hilfe man eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Gerät (z.B. Server) herstellen kann; die Version 2 unterstützt auch SFTP. (von Torsten Siever)
s. auch → SFTP

SSI, Abk. f. ,Server-Side Includes', d.h. kleine Anweisungen an einen Webserver, der dazu führt, dass eine Datei oder die Datenausgabe eines Programms in eine Seite eingebunden wird, bevor diese an den Abrufer geschickt wird.

SSL, Abk. f. Secure Socket Layer. Ermöglicht verschlüsselte Datenübertragung via Internet, i.d.R. mit 40 oder 128 bit.

Steganografie, das Verstecken von Information in einer Datei, z.B. indem jedem xten Buchstaben in einer Seite einen Code darstellt, oder jede soundsovielte Bildpunkt in einer Datei einen Hex-Code ergibt, der wieder eine Botschaft oder einen Hinweis auf eine solche enthält.

Stemming, Reduzierung aller Wortformen auf den Wortstamm, bei modernen und leistungsfähigen Suchsystemen eingesetzt, wodurch alle konjugierte oder deklinierte Formen eines Wortes gefunden werden.

Streaming, Technologie, die kontinuierliche Datenströme zwischen Rechnern in einem Netzwerk (z.B. im Internet) ermöglicht. Das Abspielen von Audio- bzw. Video-Datenströmen in Echtzeit wird dabei realisiert. Die Media-Dateien können bereits während des Downloads abgespielt werden, ohne dass sie vorher lokal zwischengespeichert wurden.Beim sogenannten Live-Streaming können Sie Live-Events im Internet präsentieren. Das von einer Kamera aufgenommene Live-Signal wird dabei über eine Videokarte in den PC eingespeist. Mittels einer Encoder-Software wird dieses Signal in einen Video-Stream (z.B. im ASF-Format) umgewandelt und kann so über das Internet übertragen werden. Eine bekannte und verbreitete Technologie ist RealAudio von Real Networks, die die Wiedergabe mit einem PlugIn dem RealPlayer ermöglicht.

String, Zeichenkette. Von engl. string ›Kette‹, dt. Strang, schwed. sträng < urgerm. *strangiz < idg. *strenk "eng, straff" (von NadineSchrader)

Subdomain, auch Third-Level Domain. Bezeichnung des Servers bzw. Host oder auch administrativ eigenständiger Unterbereiche einer Domain (Second-Level-Domain).

Subscribe, bezeichnet das Abonnement einer Newsgroup/Mailing-Liste. Das Aufkündigen eines solchen wird entsprechend als unsubscribe bezeichnet.

Suchmaschine, auch search engine, ermöglicht das Suchen von Text im Internet. In der Regel lassen sich mittels Operatoren wie AND, OR und NOT o.ä. die Ergebnisse verbessern bzw. einschränken. Für die Ergebnisse wird ein Volltextindex der über vier Mrd. Web-Seiten (Stand: 2001) verwendet.
s. auch → Metasuchmaschine

Surfen, bezeichnet das (zumeist ziellose) Navigieren durch das WWW.
s. auch → WWW

Swapspace, Raubkopierertreffen.

Synästhesie, Verschmelzung mehrerer Sinneseindrücke, etwa durch einen sprachlichen Ausdruck wie ,schreiendes Grün' hevorgerufen.
s. auch → Verbundwirkung

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