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Lexikon

Wörterbuch zu Medien/Technik

Es konnten insgesamt folgende 347 Einträge zu dem von Ihnen gewählten Wortanfang n gefunden werden:

@mention, Erwähnung einer Person bzw. eines Accounts in einem Beitrag, die gefiltert angezeigt werden kann. Die bei Twitter übliche Erwähnung/Adressierung @username ist von anderen Netzwerkdiensten wie Facebook übernommen worden. (von Torsten Siever)
s. auch → Twitter

Account, Konto zur Anmeldung an einem Computer
s. auch → Login, → User-Account

Action-Dialog-Spot, (engl. für Hörfunkwerbung). Übertragung von Werbebotschaften mit Hilfe des Werbeträgers Hörfunk.

Action-getter, Sammelbegriff für alle Werbemaßnahmen, die den Adressaten zur Response bewegen sollen; z.B. eine beiliegende Postkarte.

Add-on, kleines Programm, das nachträglich als Ergänzung eines Programms installiert werden kann. Beispiel: Pop-up-Blocker als Ergänzung eines Browsers; Sprache als Ergänzung einer Übersetzungssoftware (von Torsten Siever)
s. auch → App

AdImpression, erfolgter Abruf eines Werbemittels, der z.B. bei Verwendung eines Werbe-Frames nicht mit der PageImpression übereinstimmen muss.

admin-c, bei der Registrierung von Domains wird u. a. eine Person als ,admin-c' (= administrative contact) in der Registrierungsdatenbank eingetragen (bei de.-Domains z.B. in der Registrierungsdatenbank der DENIC). Die Person unter admin-c gilt meist als Inhaber der Domain und/oder als Ansprechpartner zu administrativen Belangen der registrierten Domain.

Administrator, Person, die in einem Netzwerk wie beispielsweise dem Internet einen Server verwaltet, einrichtet oder dafür verantwortlich ist. Der Administrator bestimmt, was der Server tun darf und wer über das Netz auf ihn zugreifen darf. So wählt z.B. der Administrator eines News-Servers aus, welche Newsgroups auf seinem Server angeboten werden.

Advocacy Advertising, sachlich orientierter Werbedialog mit dem Kunden. Wird u.a. als defensives Instrument verwendet, um etwa auf Beschuldigungen oder Angriffe im allgemeiner oder spezieller Form innerhalb von Werbekampagnen zu reagieren.

Agenda-Setting, Kommunikationswissenschaftlicher Begriff, der die von den Medien hergestellte künstliche Tagesaktualität bezeichnet. Entscheidend dabei ist, dass die Medien selbst bestimmen, über was sie berichten (aktuell) oder über was nicht.

Agent, Programm, das einen Auftrag annimmt und diesen selbständig ausführt.
s. auch → bot

Akronym, Kürzungsform, die den ersten Buchstaben einer Einheit verwendet. Z.B. für zum Beispiel, LOL für Laughing Out Loud.

aleatorische Werbung, Bezeichnung für Gewinnspiele, Preisausschreiben o.ä., die keiner behördlichen Genehmigung bedürfen.

alegatorische Werbung, Werbung, die auf wissenschaftl. Untersuchungen oder vertrauenwürdige Zitate zurückgreift.

Alleinstellungswerbung, durch die Benutzung von Superlativen wird suggeriert, dass nur das beworbene Produkt eine bestimmte Qualität erbringt. Damit werden andere Anbieter heruntergestuft.

animated GIF, eine Variante des Grafikformats GIF, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind. Diese können dann in einer filmähnlichen Abfolge angezeigt werden.

Animatic, TV-Spot, der sich vor allem durch Zweimodalität durch Bild und Ton sowie Dynamik auszeichnet.

Animation, bezeichnet eine Technik der Erzeugung von bewegten Bildern in 2D (2-dimensionaler) oder 3D (3-dimensionaler) Darstellung.

Anonymizer, zum anonymen Surfen. Da nahezu alle Daten- und Dateiabfragen über die Netze mit der IP-Nummer des Abfrager und anderen Informationshappen in Protokoll-Dateien festgehalten werden, lässt sich nahezu jeder Schritt auch später zurückverfolgen. Umgehen lässt sich diese ,Beobachtung' oder Zuordnung durch kommerzielle Site-Betreiber bei der Benutzung sog. Anonymizer-Dienste, die als Proxy fungieren, bei denen Erkennungsmerkmale nicht weitergegeben oder durch erfundene ersetzt werden. Behörden können von diesen Diensten bei berechtigten Interesse aber Zugriff auf deren Protokoll-Dateien erzwingen.

ANSI, Abk. f. American National Standards Institute. Eine amerikanische Institution für die Vereinheitlichung industrieller Normen; im Computerbereich meist für den ANSI-Zeichensatz verwendet.

Anycast, Adressierungsart von IP-Paketen, die mit dem IPng eingeführt werden soll. Ähnlich dem Multicast, werden dabei einem IP-Paket mehrere Empfängeradressen mitgegeben. Das Paket wird dann an denjenigen Empfänger gesendet, der sich im Netz möglichst nahe am Sender befindet.

App (auch: Application, Applikation), Kurzwort zu Application. Oftmals kleineres Programm, das auf einem Computer jeder Größe installiert werden kann. Mit Windows 8 übertrug Microsoft App auf große Programme wie die Office-Tools. (von Torsten Siever)
s. auch → App-Store, → Applet

Apperzeption, Verarbeitung einer Wahrnehmung nach der Perzeptions-Phase [etw. wird apperziert].
s. auch → Perzeption

Application Service Provider, ein Application Service Provider (ASP) ist ein Anbieter mit einem Dienstekonzept, bei dem Kunden über ein Netzwerk IT-Anwendungen als standardisierte Dienste auf Basis einer definierten Nutzungsgebühr angeboten werden. Ein ASP verkauft jedoch lediglich das Recht, die Software über das Netwerk zu benutzen und nicht die Software selbst. Die genutzte Software wird nicht lokal auf dem eigenen Rechner installiert.

Application-Sharing, beim Application-Sharing findet eine synchrone Verwendung einer beliebigen Softwareanwendung über Datennetze statt. Application-Sharing ist ein Bestandteil von Desktop-Konferenzsystemen (z.B. NetMeeting, Netscape Conference). Nutzer können gemeinsam ein Dokument bearbeiten. Die Applikation wird auf dem PC eines Nutzers gestartet, dieser kann Zugriffsrechte für andere Nutzer definieren.

ARPAnet, Abk. f ,Advanced Research Projects agency-NET'.

Assessment, ist im Zusammenhang mit E-Learning ein Beurteilungsverfahren, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten (Soft und Hard Skills) sowie den Wissensstand von Lernenden systematisch zu bewerten.

Attachment, Datei-Anhang an eine E-Mail (z.B. Word- oder PDF-Datei).

Augmented Reality (auch: erweiterte Realität), engl. f. erweiterte Realität, bezeichnet die Anreicherung der realen Welt durch Informationen aus der virtuellen bzw. digitalen Welt. Angereichert werden Informationen vor allem in Form von Texten und Bildern. Erste Anwendungsbereiche dieser Vermischung von Realität und Virtuellem finden sich in Automobilen, bei Brillen wie Google Glass oder bei Spielen. (von Torsten Siever)
s. auch → Google Glass, → Virtual Reality

Authentifizierung, Nachweis der Zugangsberechtigung. Ein Identifikationsnachweis durch Benutzerkennung und Passwort bei Verbindungen zu Servern mit Zugangsbeschränkungen (im Internet oder LAN).

Autoresponder, engl. f. ,automatisierter Beantworter', d.h. für Programme, die quasi wie ein Anrufbeantworter für E-Mail arbeiten.

b4n, Abk. f. engl. 'bye for now', wird zur Verabschiedung im Chat verwendet.

Backbone, engl. f. Rückgrat, bezogen auf das Internet die Hauptverkehrsadern des Netzes zwischen den grösseren Netzbetreibern.

Backlink (auch: Rückverweis), eingehender Verweis auf eine Webseite von einer anderen; Backlinks werden von Suchmaschinen zur Bewertung einer Webseite oder Website herangezogen und mittels Trackback bei Weblogs teils automatisch ausgetauscht. (von Torsten Siever)
s. auch → Weblog

Bandbreite, Übertragungsleistung eines Leitungssystems, wird in Bit pro Sekunde bzw MBit pro Sekunde angegeben.

Banner, meist animierte Werbefläche auf Homepages; ähnlich der Plakat- oder Anzeigenwerbung.
s. auch → Button

Banner-Burnout, die Abnahme der AdClick-Rate eines Banner-Motivs, die durch den mehrfachen Kontakt eines Users mit diesem Werbemittel entsteht.
s. auch → AdClick-Rate

Banner-Volumen, Dateigröße eines Banners, die meist durch Vermarkter/Betreiber beschränkt ist, z.B. 15 KB für einen Full-Size-Banner (468x60 Pixel).
s. auch → Banner

Beacon, (Leuchtfeuer); Bluetooth-Low-Energy-Sender (BLE). Wie Leuchtfeuer erlauben die kleinen Bluetooth-Sender vorüberziehenden Smartphones und anderen Empfängern die Bestimmung ihrer Position. Kunden werden z.B. beim Betreten von Ladengeschäften, beim Behördengang, am Flughafen und auf Veranstaltungen per Smartphone begrüsst, navigiert und situativ mit Zusatzinformationen oder Rabatten versorgt. Über die Supermarkt-App lassen sich beispielsweise Einkäufe planen, und sobald der Kunde den Laden betritt, erhält er einen Plan auf seinem Smartphone, wo er die Artik (von Peter Schlobinski)

Benutzerkennung, Identifikation eines Anwenders in einem Server oder Netzwerk, meist aus Kennung [auch Login genannt] und Passwort bestehend.

Bing, Suchmaschine von Microsoft und stärkster Konkurrent von Google (von Torsten Siever)
s. auch → Google

Bitcoin, kryptographisch stark verschlüsselte Digitalwährung, die von keiner Zentralbank, sondern von Algorithmen gesteuert wird; der Erfinder ist unbekannt, wird aber unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto geführt. (von Torsten Siever)

BitTorrent, Protokoll, das sich durch eine rapide Verteilung großer Datenmengen auszeichnet; der BitTorrent-Client ist eines von zahlreichen Programmen, mit denen man Dateien teilen kann. (von Torsten Siever)
s. auch → Filesharing

Blended Learning, im wörtlichen Sinn ,gemischtes Lernen', bezeichnet die Verbindung von Online- und Präsenzelementen in - in Deutschland auch als hybride bezeichneten - Lernangeboten. Der Begriff fand ausgehend von den USA weite Verbreitung, nachdem deutlich wurde, dass viele E-Learning-Angebote ohne Face-to-Face-Komponenten ineffizient bleiben.

Blogging, das Betreiben eines oder mehrerer Weblogs resp. das Schreiben von Beiträgen in einem Weblog.
s. auch → Weblog

Blogparade (auch: Blogkarneval), Initiative, bei der ein Blogger in einem Beitrag ein Thema kommuniziert, auf welches andere Blogger in einem bestimmten Zeitraum mit einem eigenen Beitrag reagieren sollen (mit Backlink). Der Veranstalter der Blogparade verfasst nach Ablaufen der Frist einen Beitrag, in welchem er alle publizierten Beiträge auflistet sowie die einzelnen Beiträge kommentiert und allenfalls zusammenfasst. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Weblog, → Blogosphäre, → Backlink

Literatur: einsehen

Botnet, Netz aus Computern, die mit Schadsoftware infiziert worden sind, um unbemerkt Aktionen für Dritte auszuführen (Spam, Klicks, Shitstorms) (von Torsten Siever)

Bounce, engl. f. Aufprall oder Zurückprall. Im Internet bezeichnet man damit die Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers, z.B. wenn die Empfängeradresse nicht mehr gültig ist (Unzustellbarkeitsbenachrichtigung).

browsen (auch: surfen), sich mit einem Browser im WWW bewegen Beispiel: Ich browse nach Information über ...
s. auch → Browser, → WWW

Button, 1. Schaltfläche, z.B. im WWW im Rahmen von Formularen zum Abschicken von Dateneingaben; 2. Werbefläche auf HTML-Seiten - wie Banner, allerdings kleiner; die Bezeichnung Button referiert hier allerdings nicht unbedingt auf eine Schaltfläche, sondern vorwiegend auf Form und Größe einer Schaltfläche.
s. auch → Banner

Canvas-Fingerprinting, Cookies-freies Erstellen eines digitalen Fingerabdrucks über die Verwendung der "Canvas" genannten Funktionsgruppe zur Zeichnung von Bild, Text und Formen per JavaScript; C. wurde in HTML 5 standardisiert. (von Torsten Siever)
s. auch → Cookie, → HTML, → Tracking

CAPTCHA (auch: Human Interaction Proof), engl. Kurzwort für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart. Der Test dient der Unterscheidung von Maschine und Mensch, damit nur Menschen Zugriff erhalten. Diese beweisen dies durch Eingabe eines Codes, der möglich nicht maschinenlesbar (schwer leserlich) angezeigt wird oder durch Lösen von Aufgaben ermittelt werden muss. Beispiel: 132 - 24 = ? (von Torsten Siever)
s. auch → Turing-Test

Cascading Style Sheets, (CSS), ein neuerer Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten. Die Layoutdefinitionen werden dabei in eine separate .css-Datei (style sheet) ausgelagert und müssen nicht in jedem HTML-Dokument wiederholt werden.

Cellphonies, frei übersetzt ,Handy-Schwindler'. Personen, die so tun, als ob sie ein wichtiges Gespräch führen, um nicht einsam zu erscheinen, Geschäftsleute wiederum, um als beschäftigt und gefragt zu gelten.

CERN, Kurzwort zu frz. Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, eine große internationale Forschungseinrichtung im Kanton Genf (Schweiz), die physikalische Grundlagenforschung betriebt und bekannt ist für ihren Teilchenbeschleuniger sowie - als Nebenprodukt - die Grundlegung des World Wide Web (WWW) von Tim Berners-Lee. (von Torsten Siever)
s. auch → WWW

Channel, 1. Kanal im Chat, insbesondere IRC (vgl. Kanal im CB-Funknetz); 2. Internet-Seitenformat mit Push-Technologie, das sich nicht durchgesetzt hat.

Citizen Media, beschreibt Teilnahme von Nicht-Journalisten in den Medien. Berichterstattung läuft über Blogs, z.B. nach den Terroranschlägen in London oder beim Wirbelsturm Katrina in New Orleans.
s. auch → Weblog

Clickbaiting, bei "Clickbait-Einträgen" handelt es sich um Posts, die durch reizvolle Titel zum Anklicken animieren, sonst aber wenig über den konkreten Inhalt des verlinkten Angebots verraten. (von Peter Schlobinski)

Client, Computer oder Programm, der die Dienste eines Servers in Anspruch nimmt.

Client-Server-Architektur, Modell grosser Datenbanken, bei denen ein Prozess [Programm] Daten verwaltet, auf die nur durch spezielle Client-Programme zugegriffen werden kann. Der Zugriff kann netzwerkweit erfolgen, so dass Datenbestände nicht gespiegelt werden müssen.

Co-Domain, eine zweite Domain für eine IP-Adresse, die i.d.R. auf die gleichen Inhalte wie die Haupt-Domain verweist/führt.

Community, eine Virtuelle Gemeinschaft, die i.d.R. zum Zwecke der Zusammenarbeit und des Ideenaustauschs über ein elektronisches Netz (z. B. das Internet) gegründet wird. Communities erweitern ihre kollektive Stärke durch Zusammenarbeit an einem Thema von gemeinsamen Interesse, durch Verkürzung der Zeit zwischen Interaktionen der Mitglieder (d. h. Kommunikation in Echtzeit) und durch asynchrone Postings, die potenziell mehrere Teilnehmer erreichen und mehr Reflexionszeit als Echtzeit-Interaktionen ermöglichen. Communitiesorganisieren sich über eine CommunitySite.

CommunitySite, Bezeichnung für einen Server oder virtuellen Server im Internet, der über eine Adresse angesprochen werden kann. Eine CommunitySite ist eine besondere Art von WebSite, die als organisierende Plattform für eine Community (einer virtuellen Gemeinschaft) dient.

Conferencing, Multimedia-Variante des Chat, bei dem die Kommunikation über die Tastatur durch Bild und Ton ersetzt wird. Dazu müssen alle Teilnehmer eine Soundkarte mit Mikrofon und/oder eine Kamera an ihrem Computer angeschlossen haben.

Content Provider, handelt mit Informationen/Inhalten bzw. stellt diese teils gegen Gebühr zur Verfügung. Produkte sind z.B. Kataloge, Wetterdienste, Suchmaschinen, Nachrichtenticker etc.

Content Syndication, Inhaltliche Mehrfachverwendung, ursprünglich aus dem Pressewesen und zunächst in Zusammenhang mit der Lizenzierung von Cartoons Anfang des 20. Jahrhunderts benutzt, später aber auch Basis des Vertriebsmodells von Nachrichtenagenturen und anderen Anbietern von Inhalten.

Continuity Editing, auch Analytical Editing; bezeichnet eine filmische Schnittmethode, die durch eine Reihe von Regeln räumlich und zeitlich glatte Übergänge verwirklicht, um den Schnitt so unauffällig wie möglich zu machen. Wurde in den USA etwa um 1910 entwickelt.

Corporate Design, Gestaltung eines charakteristischen und durchgängigen Unternehmens-Erscheinungsbildes. Im Corporate Design werden neben Logos, Farben und Schriftfestlegungen vor allem Gestaltungsprinzipien für deren Anwendung definiert.

Cortana, Sprachassistentin von Microsoft Bing (von Torsten Siever)
s. auch → SIRI, → Bing

Co-up-Mailing, unterschiedliche Unternehmen mit verschiedenen Angeboten werben gemeinsam auf einer Postkarte o.ä., um ihre Portokosten zu verringern.
s. auch → Direktwerbung

Creative Commons, Publizist und Jurist Lawrence Lessig gründete die Urheberrechts-Initiative Creative Commons. Diese will das Open-Source-Prinzip von Software auf andere Inhalte, also Bilder, Videos und Texte übertragen.

Crossposting, Mehrfachsendung einer News in verschiedenen Newsgroups.

Crowdfunding (auch: Schwarmfinanzierung), Aus Englisch „crowd“ (Menschenmenge) und „funding“ (Finanzierung). Internetbasiertes Sammeln von Geldbeträgen von vielen einzelnen Personen zur Finanzierung eines Projektes. (von Christina Margrit Siever)

Crowdsourcing, Wortkreuzung aus engl. crowd und outsourcing; Auslagerung von Unternehmensaufgaben an eine Menge von Menschen, die diese Aufgaben in ihrer Freizeit und in der Regel kostenlos lösen. (von Torsten Siever)

Cyberchondrie, bezeichnet einen pathologischen Zustand beim Menschen, bei dem hypochondrische Tendenzen durch Informationen aus dem Internet ausgelöst oder verstärkt werden. (von Peter Schlobinski)

Cyber-Mobbing (auch: E-Mobbing, Cyber-Bullying, Cybermobbing, Cyberbullying), Cyber-Mobbing, auch E-Mobbing, Cyber-Bullying (von engl. to bully - jdn. terrorisieren/drangsalieren ), meint das gezielte Terrorisieren einer Person durch einen oder mehrere andere mittels Handy- oder Internetkommunikation. Besonders häufige Mittel des virtuellen Mobbings sind SMS, Foreneinträge und Beiträge in Social Networks.

Cyberslang, Internet-spezifische Sprache, Wendungen.

Daemon, Abk. f. ,Disk And Execution Monitor', d.h. nicht interaktive Programme, die bestimmte Funktionen eines Systems übernehmen. Diese werden entweder durch ,Ereignisse' ausgelöst, wie der Zugriff auf eine Ressource, wie z.B. ein News Server, Telnet oder FTP-Server, die nicht ständig benötigt werden, oder die Spezialaufgaben wie die Verwaltung einer Datenbank übernehmen, auf die nur über Client-Programme zugegriffen werden kann.

Darknet, in der Regel verschlüsseltes Peer-to-Peer-Netzwerk, dessen Teilnehmer ihre Verbindungen untereinander manuell herstellen, was mit einer höheren Sicherheit einhergeht und die gezielte Einladung neuer Teilnehmer verlangt. (von Torsten Siever)
s. auch → P2P

Darknet, Netzwerk mit einem hohen Maß an Sicherheit, auf das Dritte oftmals nicht ohne Einladung oder Zulassung zugreifen können; die Daten werden oft verschlüsselt übertragen. (von Torsten Siever)

Data Mining, in der Informatik entstandener Mode-Ausdruck für die Sammlung und Auswertung großer Mengen von Daten.

Daten-Agent, auch als Data-Agents oder Software-Roboter bezeichnet. Eine neue Generation von Computer-Programmen, die autonome Entscheidungen treffen können. Eingesetzt werden sie, um dem Menschen bei der Arbeit am Computer und im Netz zu helfen: Sie suchen nach Informationen im Netz, verabreden Termine, kaufen ein, sortieren ankommende Nachrichten, buchen Reisen etc.
s. auch → Agent

Datenautobahn, Netz, über das sehr große Datenmengen transportiert werden können (Übersetzung von Information Highway).

Datenkompression, die Reduktion des Datenumfangs mit Hilfe spezieller mathematischer Verfahren, die es ermöglichen, die Information so zu reduzieren, dass bei wesentlich geringerem Speicherbedarf immer noch alle Daten vorliegen. Um die ursprüngliche Form wiederherzustellen, müssen sie wieder dekomprimiert werden.

Dauerwerbung, alle Außenwerbemaßnahmen, die über einen längeren Zeitraum geschaltet werden, werden als Dauerwerbung bezeichnet. Dazu gehören u.a.: Dauerhafte Werbung an Giebeln, Fassaden, Dächern usw., Neon- und Lichtwerbung sowie die Fahrzeug-Außenwerbung.

DeNIC, Abk. f. ,Deutsches Network Information Center', die Verwaltungsstelle deutscher Domainnamen.

Digital Divide (auch: Digitale Kluft, Digitale Spaltung), Unter Digital Divide versteht man die Tatsache, dass nicht alle Menschen dieselben Chancen auf einen Internetzugang haben. Diese Chance wiederum ist abhängig von sozialen Faktoren. Es kann unterschieden werden zwischen einem globalen Digital Divide, d. h. Diskrepanzen zwischen südlichen und nördlichen, bzw. auch westlichen Ländern und einer digitalen Spaltung innerhalb einer Gesellschaft, beispielsweise in einem europäischen Land. Hierbei spielen Aspekte wie Bildungsgrad, Alter oder auch Einkommen, verbunden mit der Möglichkeit, sich einen Breitbandanschluss lei (von Christina Margrit Siever)

Literatur: einsehen

digitale Signatur, mit einer Public-Key-Verschlüsselung kann ein Autor seine Werke unterschreiben. Jedermann kann mit dem öffentlichem Schlüssel des Autors die Echtheit von Werk und Unterschrift prüfen. Leider wird diese Prüfung von Gerichten noch nicht als Beweismittel anerkannt.
s. auch → Signature

Digitaler Fingerabdruck, Kombination aus Merkmalen mit dem Nutzer identifiziert werden können, z.B. zu Tracking-Zwecken. Zu den Merkmalen gehören Daten wie Browser, Browsereinstellungen, aktivierte und deaktivierte Plug-ins, installierte Schriftarten, "Canvas"-Resultate und vieles mehr. (von Torsten Siever)
s. auch → Canvas-Fingerprinting, → Tracking

Direct-Response TV (DRTV), ein Werbespot von ca. 60 bis 120 Sekunden Länge. Mittels eines Präsentators wird versucht, den Zuschauer dazu zu bewegen, das beworbene Produkt über eine eingeblendete Rufnummer direkt zu bestellen.
s. auch → TV-Direktmarketing

Direct-Response-Marketing, uneinheitlich verwendeter Begriff für das Direktmarketing. Nach Ausstrahlung der Werbung in Massenmedien wird ein persönlicher Kontakt zur Response hergestellt.
s. auch → Direktwerbung

Direktwerbung, umfasst alle Werbemaßnahmen, die den Kunden direkt, persönlich und schriftlich erreichen und ihn zur Response animieren sollen; z.B. Werbebriefe, Postkarten, Versandumschläge.
s. auch → TV-Direktmarketing

DNS, Abk. f. Domain Name System; Übertragung der IP-Adressen in Namen (130.75.155.6 = www.mediensprache.net) und umgekehrt.
s. auch → IP-Adresse

DNS-Spoofing, Sicherheitsrisiko in IP-Netzen: Mit einem Trick ist es möglich, dass die Antwort auf eine DNS-Anfrage von einem Angreifer vorgetäuscht wird. Für eine Zugangskontrolle oder eine Authentifizierung sollte daher keine DNS-Abfrage eingesetzt werden.

Domain, einprägsamerer Name eines Computers im Internet als die IP-Adresse. Im Gegensatz zu dieser kann der Domain-Name frei gewählt werden, muss aber ebenfalls einmalig sein. Gültige Zeichen sind Buchstaben aus dem 7-Bit-ASCII-Zeichensatz und Zahlen. Der rechte Teil der Domain ist die Top-Level-Domain (TLD), z.B. .de, .com, .net. Links daneben folgt die Second-Level-Domain oder einfach Domain, z.B. ein Firmen- oder Stadtname. Möglich sind links weitere mit einem Punkt abgetrennte Textfolgen, die Subdomains genannt werden.

Domain grabbing, siehe Cybersquatter.
s. auch → Cybersquatter

Domain-Hosting, die (dauerhafte) Konnektierung der Domain (nach erfolgreicher Domain-Registrierung oder erfolgreichem KK-Antrag) auf ein Web. Die Domain kann dabei auf ein Web-Hosting/Shared-Hosting, Server-Hosting, Server-Hosting Angebot (realisiert über einen ISP bzw. Hoster) verweisen.

Domain-Transfer, bezeichnet i.d.R. den Wechsel des Hosters (ISP), bei dem technisch der Domain eine neue IP-Adresse zugewiesen wird und geänderte Eintragungen im DNS vorzunehmen sind. Ein Domain-Transfer wird mit einem KK-Antrag (Konnektivitätskoordinations-Antrag) eingeleitet.

Download, bezeichnet das Herunterladen von Daten, z.B. einer WWW-Seite oder eines Programms. Das Gegenteil, also das Speichern einer Datei auf einem entfernten Rechner über das Netz wird als Upload bezeichnet (i.d.R. bei einem FTP-Server)

Downstream, beschreibt den Rückkanal zum Netzwerk, also die Richtung bzw. den Weg vom Netzwerk (z.B. Internet) zum Endgerät (Client) des Nutzers z.B. bei DSL.

Drag and Drop, (engl. f. ziehen und ablegen). Bezeichnet eine Technik, bei der Sie mit gedrückter Maustaste ein Programm- oder Dateisymbol oder auch einen markierten Textausschnitt an eine andere Stelle ziehen können (Drag). Wenn Sie die Maustaste wieder loslassen, wird der Bereich an der gewünschten Stelle 'fallen gelassen' (Drop).

Dronie, Selfie aus der Luft mittels einer Drohne. (von Peter Schlobinski)

Drop-Down-Feld, Listenfeld (z.B. in Anwendungssoftware), dass die Möglichkeit zur Auswahl mehrerer vorgegebener Optionen anbietet. Ein solches Feld ist daran zu erkennen, dass rechts ein kleiner Pfeil sichtbar ist. Durch Klick (Mausklick) auf diesen Pfeil klappt eine Liste mit allen Auswahlmöglichkeiten auf und der gewünschte Punkt kann ausgewählt/markiert werden.

dynamische IP-Adresse, beim Internetzugang über einen ISP ist dies das gängige praktizierte Verfahren eines Sharings von IP-Adressen. D. h. bei Einwahl über einen ISP wird beim LogOn dem Client (eingewählter Rechner) durch das DHCP automatisch eine freie IP-Adresse des ISP dynamisch (temporär) zugeordnet. Damit wird der Client während der online-Zeit ein Server des Internet. Nach dem LogOff (bzw. Beenden der Verbindung) ist diese IP-Adresse wieder verfügbar und wird einer anderen vom ISP vermittelten Verbindung zugeordnet.

E-Business, der Einsatz neuer, insbesondere netzgestützter Technologien in Unternehmen zur Modifizierung und Optimierung von Geschäfts-, Kommunikations- und Transaktionsprozessen. Im Bereich der betrieblichen Weiterbildung wird E-Learning oft als Bestandteil des E-Business verstanden.

E-Learning, ursprünglich Sammelbegriff für IT-gestütztes Lernen bzw. alle Formen elektronisch unterstützten Lernens. Dies ist nach wie vor (Feb. 2002) z. B. das Verständnis der ASTD (American Society for Training and Development). Eingeschlossen sind darin netz- und satellitengestütztes Lernen, Lernen per interaktivem TV, CD-ROM, Videobändern usw. Häufig wird der Begriff jedoch ausschließlich für Internet- bzw. Intranet-basiertes Lernen verwendet.

Electronic Frontier Foundation (auch: EFF), Nichtregierungsorganisation in den USA, die sich für die Grundrechte im digitalen Zeitalter einsetzt und der Informatiker und Rechtswissenschaftler angehört. (von Torsten Siever)

Emoticon, Neubildung aus Emotional und Icon, zur Übermittlung von Gefühlen und Handlungen, z.B. der ikonische Standard-Smily :-).

Establishing Shot, Einstellung am Anfang einer Sequenz. Hierbei wird dem Zuschauer zumeist ein allgemeiner Überblick über das Personal, die Lokalität und die Situation ermöglicht.

Evernote, Dienst, mit welchem Texte und Bilder gesammelt, geordnet und durchsucht werden können. Evernote kann sowohl als Webanwendung als auch als Clientanwendung für Computer oder Smartphones genutzt werden. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Cloud, → Social Bookmarking, → Freemium

Extranet, auf verschiedene Regionen ausgedehntes, aber abgeschlossenes Netz auf Basis der Internet-Technologie (TCP/IP etc.).
s. auch → Intranet

E-Zine, Abk. f. Electronic Magazine. Zeitschrift, die ausschließlich im Internet erscheint.

Fehler 401 - Unauthorized, der angesprochene Server braucht eine gültige Anmeldung, um den Inhalt der angeforderten Seiten anzuzeigen.

Fehler 403 - Forbidden, die angeforderten Seiten dürfen nicht angezeigt werden. Meist hervorgerufen durch einen ,toten' Link. Der Bereich in dem die angeforderten Seiten liegen ist für das Internet gesperrt.

Fehler 404 - Not Found, die angeforderte Seite existiert nicht. Meist durch ,tote' Links oder Tippfehler hervorgerufen.

Fehler 500 - Internal Server Error, ein interner Fehler des Servers. Aber Vorsicht: Dieser Fehler wird auch oft angezeigt, wenn die Anforderung nicht richtig gestellt wurde.

Fehler 501 - Not Implemented, tritt bei älteren Servern auf, die eine bestimmte Software, die benötigt wird, nicht installiert haben. Z.B. die Programmiersprache PHP o. ä.

Filesharing, Weitergabe bzw. Austausch von Dateien via Internet, in der Regel über Software, die oft als Client und zeitgleich als Server fungiert. Laut BGH stellt das Teilen selbst von Dateifragmenten eine Urheberrechtsverletzung dar, wenn die Rechte nicht bei der handelnden Person liegen. Beispiel: BitTorrent (von Torsten Siever)
s. auch → Social-Sharing-Community, → BitTorrent

Fingerprinting, Verfahren zur Erkennung von Nutzern ohne der Speicherung von Daten (Cookies) anhand von Systeminformationen und Nutzerverhalten. (von Torsten Siever)
s. auch → Cookie

Fixation, ein Bild wird vom Auge durch Blickbewegungen aufgenommen. Dabei verweilt das Auge an einem für die Informationsaufnahme wichtigen Punkt und springt dann ruckartig weiter zum nächsten relevanten Punkt. Das Verweilen auf einem solchen Punkt (einem Bildausschnitt) wird Fixation genannt, der Sprung des Auges zwischen den Punkten Saccade.
s. auch → Saccade

Folksonomie (auch: folksonomy), Wortkreuzung aus engl. folk + taxonomy, Verschlagwortung durch Internetnutzer und damit nicht-maschinelle Indexierung von Inhalten im Web. (von Torsten Siever)
s. auch → Index, → WWW

Foodporn, kritische Bezeichnung für Fotos von Essen (z.B. in Restaurants oder aus der eigenen Küche). (von Torsten Siever)

FQDN, Abk. f. ,Fully Qualified Domain Name', d.h. einen vollständigen Domainnamen bestehend aus Host, ggfls. Subdomain, Domain und Top-Level-Domain.
s. auch → Domain

Ghosting, bezeichnet das für den anderen unerwartete und unangekündigte Verschwinden aus den digitalen wie realen Kommunikationskanälen. (von Peter Schlobinski)

gn8, Abk. f. 'Gute Nacht', wird bei Verabschiedung im Chat verwendet.

Google Now, ist eine Erweiterung der Google Search App, die eine Spracherkennungssoftware zur Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache bietet. (von Peter Schlobinski)

Groupware (auch: kollaborative Software, Gruppen-Software), Software zur kollaborativen Arbeit über räumliche und/oder zeitliche Distanz hinweg. Hauptkomponenten sind neben der E-Mail gemeinsame Terminkalender, Adressbücher und To-do-Listen. Bekannte Anwendungen sind BSCW, Microsoft Outlook oder Lotus Notes. (von Christina Margrit Siever)

Hangout, Videochatkonferenz im sozialen Netzwerk Google+ und inzwischen anderen Anwendungen, die privat oder öffentlich durchgeführt werden können; wie bei Skype können Dateien und Emojis ausgetauscht werden. (von Torsten Siever)
s. auch → Google+, → Skype, → Emoji

HoloLens, Augmented-Reality-Lösung von Microsoft in Kooperation mit der Nasa, die volumetrische Inhalte anzeigen kann, um die herumgegangen werden kann; gesteuert wird mittels Gesten und Sprache, die Ausgabe über 3D-Drucker wird unterstützt. (von Torsten Siever)
s. auch → Augmented Reality

Holoportation, Anwendung für HoloLens, die den Gesprächspartner als Hologramm ins Wohnzimmer beamt. (von Peter Schlobinski)

Hotlink, Tipp für eine gelungene (externe) Website oder -seite; in der Regel nicht einzeln, sondern in Link-Listen (Webguide) aufgeführt.

Hyperlink, Sprungmarke in einem Hypertext, der Dateien oder Textstellen miteinander verbindet, auch Hotword oder nur Link.

ICANN, kurz f. Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, amerikanische Organisation für die Vergabe von einmaligen Domainnamen (inkl. der TLDs) und IP-Adressen im Internet. (von Torsten Siever)
s. auch → IP, → Domain, → TLD

Icon, kleine Grafik: Ikone, Symbol.

Impersonator, wie ein Mensch handelnder Bot, der als "Lovebot", "Socialbot" oder "Chatbot" im Internet sprachlich agiert, z.B. Foreneinträge oder Kommentare hinterlässt oder Verabredungen trifft. (von Torsten Siever)
s. auch → Bot, → Chatbot

Index, Extraktion von Wörtern aus Texten und ihre Gewichtung zur Rückgabe dieser Texte zu gesuchten Wörtern (von Torsten Siever)
s. auch → Suchmaschine

Influencer, von engl. influence 'Einfluss', bezeichnet Personen in sozialen Medien, die aufgrund einer starken Präsenz resp. eines großen Netzwerkes für Werbetreibende von Interesse sind. Beispiel: (Bezahlte) Empfehlung eines Produkts in einem Posting (von Torsten Siever)
s. auch → Posting

Infomercial, dies sind Werbespots, die vom Konzept her mit dem Direct-Response TV verwandt sind. Allerdings haben Infomercials eine Länge von ca. 25 bis 30 Minuten und sind vielfach im Stil einer Informations- oder Dokumentationssendung aufgemacht.
s. auch → TV-Direktmarketing

Information Retrieval System, System, welches Informationen, meist Dokumente, dem Suchenden aufgrund gezielter Fragestellungen zusammenstellt.

In-Game-Advertising, Werbung, die innerhalb von Spielen plaziert wird, um z.B. Markenimages aufzubessern. (von Torsten Siever)

Inserts, (engl. f. Beilagen). Werbung in Form von Beilagen und Heftern, häufig in Zeitungen.

Instant Messaging, Dienst, der es erlaubt, in Echtzeit zu chatten oder kurze Nachrichten (im push-Verfahren) an andere Teilnehmer zu schicken. Die meisten IM-Clients ermöglichen es, so genannte Buddy-Listen zu erstellen. Dabei werden die Adressen von anderen Teilnehmern gespeichert und es wird gemeldet, sobald er im Internet ist und ebenfalls IM nutzt. Die meisten IM-Dienste sind aufgrund verschiedener Protokolle untereinander inkompatibel.

Intercast, Kunstwort aus ,Internet' und ,Broadcast'. Gemeint ist die Verschmelzung von TV und Internet. Mit Hilfe spezieller TV-Karten können Internet-Infos neben dem normalen Fernseh-Programm auf dem PC empfangen werden.

Interleaving, bei ADSL, z.B. im T-DSL von T-Online1, übliche Fehlerkorrektur. Zwischen der Verteilerstelle und dem Hausanschluss werden die ankommenden Pakete nochmals aufgeteilt. Das ADSL-Modem liest diese kleineren Pakete und untersucht sie auf eventuelle Fehler. Werden Fehler erkannt, muss nur das kleinere Paket neu von der Verteilerstelle angefordert werden und nicht vom sendenden Internet-Server. Mit zunehmender Entfernung zur Verteilerstelle machen sich u. a. Störsignale verstärkt bemerkbar. Durch Interleaving können sie erkannt und abgestellt werden sowie die fehlerhaften Pakete reduziert werden.

Internet, Neubildung zu International Network (Internationales Netzwerk), ein weltweiter Verbund von Computern.

Internet der Dinge, übers. v. engl. Internet of Things, bezeichnet die Vernetzung von Geräten wie Hausgeräte (Kühlschrank), Küchengeräte (Toaster, Kaffeemaschine) oder Haustechnik (Rollläden, Thermostate, Stromzähler), die steuerbar sind oder Informationen kommunizieren können. (von Torsten Siever)
s. auch → Internet

Internet-Carrier, Internet-Provider, die ihr Kerngeschäft um Telekommunikationsdienste erweitern.

Internet-Provider, das weltweite Datennetz Internet setzt sich aus vielen kleineren Datennetzen zusammen, die miteinander verbunden sind. Jeder Anbieter eines solchen Teilnetzes kann Endkunden die Verbindung zum Internet gegen Gebühr ermöglichen. Anders als Online-Dienste bieten Internet-Provider keine eigenen Informationsangebote.

Interstitials, langsam ladende und großflächige Werbeform, die den Nutzer - vergleichbar dem Fernsehwerbespots - unterbrechen..

Intranet, Neubildung aus Internal und Net (Internes Netz). Lokales Netzwerk (LAN) mit Internet-Technologie, u.a. TCP/IP als Übertragungsprotokoll.
s. auch → Internet

Involvement, innere Beteiligung, Engagement oder ,Aktivierungszustand' einer Person zu einer bestimmten kommunikativen Situation.

IP-Spoofing, Fälschen von IP-Absenderadressen.
s. auch → IP-Adresse

Irradiation, Verzerrungseffekt bei der Wahrnehmung, bei dem ein Attribut auf ein anderes einwirkt.

ISDN, Abk. f. Integrated Services Digital Network, digitales Telefonnetz, verbunden mit höherer Übertragungsrate und besserer -qualität als im analogen Netz.

Joyn, Kommunikationsdienst für Multimedia-Handys, mit dem Textnachrichten, Fotos und Videos verschickt sowie Videotelefonate geführt werden können; ein Ersatz für SMS seitens der Telekommunikationsunternehmen, um die Umsatzeinbrüche konkurriernder Web-Apps aufzuhalten. (von Torsten Siever)
s. auch → SMS, → Whatsapp

Junk-Mail (auch: Junkmail), Bezeichnung für eine unerwünschte E-Mail, häufig für unverlangt zugeschickte Werbung.
s. auch → Spam

Kannibalisierungseffekt, nachteilige Auswirkung durch die gleichzeitige Anordnung zweier Banner konkurrierender Unternehmen (d.h. aus derselben Branche)

Keyword-Advertising, schlichte Methode der Platzierung personenbezogener Werbung infolge der Eingabe eines oder mehrerer Schlagworte (Keywords), z.B. bei einer Suchmaschine. Folgerichtig buchen Werbetreibende Werbeplätze für festgelegte Keywords. Beispiel: Beim Suchwort "Auto" wird Neuwagen-Werbung eines Autoherstellers platziert. (von Torsten Siever)

Keyword-Spamming, bezeichnet den Versuch bzw. die Praxis mit ,falschen' Keywords (beliebte Schlüsselbegriffe, die aber mit dem Inhalt der Seite nichts zu tun haben) in den Suchmaschinen besser gefunden zu werden, eine Form des spamming.

Killer-Applikation, Anwendung, von der man hofft, dass sie die nächste Hype-Welle auslöst und so Verkaufszahlen und Börsengänge ermöglicht.

KK-Antrag, die Kurzform für einen Konnektivitätskoordinations-Antrag. Beim Wechsel des Domain-Hosters (Domain ISP), wird damit der Antrag bezeichnet, der vom neuen ISP an den alten ISP zu richten ist. Technisch bedeutet dies, einer Domain eine neue IP-Adresse zuzuweisen und geänderte Eintragungen im DNS vorzunehmen.

knol, Kurzform zu engl. knowledge (Wissen), Konkurrenzprodukt von Google zur Online-Enzyklopädie Wikipedia.
s. auch → Wikipedia, → Wiki

Knowbot, engl. f. ,Wissens-Robot', d.h. ein Programm, das etwas weiß.

Knowledge Management, engl. f. Wissens-Management. Mit Hilfe eines KMS wird z.B. Wissen (Erfahrung) innerhalb eines Unternehmens oder Konzerns publiziert, so dass andere Mitarbeiter durch die Abfrage der Knowledge Base von diesem Wissen (Erfahrung) profitieren können.

Kommunikat, eine Anzeige, ein Text oder ein anderes Mittel, das Informationen, Gefühle etc. überträgt.

Kompression, Reduzierung des Volumens digitaler Dateien. Durch Datenkompressionsverfahren können z.B. Bild-, Audio- oder Video-Daten um ein Vielfaches reduziert werden, um Übertragungszeiten, z.B. im Internet, in Maßen zu halten. Je stärker die Kompression, desto größer die Qualitätseinbußen bei der Wiedergabe.

Kostenloskultur (auch: Gratiskultur), bezeichnet die Erwartung einer Gesellschaft, insbesondere durch das Internet für Informationen und digitale Objekte (Musik, Filme, Bücher, Software) nicht zahlen zu müssen - und dennoch qualitativ hochwertige Produkte zu erhalten. Geschäftsmodelle wie die von Google oder Facebook, die nur scheinbar kostenlos sind, da sie ihre Umsätze mit der Nutzung oder dem Verkauf von Nutzerdaten verdienen, unterstützen diese Haltung ebenso wie nutzergenerierte Inhalte (Wikipedia). (von Torsten Siever)
s. auch → nutzergenerierte Inhalte

Künstliche Intelligenz, (KI oder auch AI = Artificial Intelligence). Versuch, spezifische geistige Fähigkeiten der Menschen wie z.B. die Fähigkeit zu Lernen, maschinell (künstlich) nachzuahmen.

LAN, Abk. f. Local Area Network (Lokales Netzwerk).
s. auch → WAN

Lifelogging, automatisches Protokollieren bzw. Archivieren des Lebens per ansteckbarer Foto- oder Videokamera, meist rund um die Uhr; dabei können die Daten automatisch kategorisiert (Tag/Nacht) und im sozialen Netz verteilt werden. Kritisch zu sehen ist dabei die ungefragte Aufzeichnung von Dritten. (von Torsten Siever)
s. auch → Weblog

Line, plattformunabhängige App für Smartphones, mit der Kurzmitteilungen via Internet ausgetauscht werden können; eine Alternative zu Whatsapp, die vor allem im asiatischen Raum große Bedeutung hat. (von Torsten Siever)
s. auch → SMS, → Whatsapp

Link, Kurzwort für Hyperlink, Verknüpfung in einem Hypertext, also etwa Webseiten im Internet.
s. auch → Hyperlink

LinkedIn, LinkedIn ist ein webbasiertes soziales Netzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Knüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen. (von Peter Schlobinski)

Linker, Programm, das Objektcode und Systembibliotheken in lauffähigen Maschinencode verwandelt.

Link-Exchange, bezeichnet ein gegenseitiges Prinzip, bei dem WebSites untereinander Hyperlinks austauschen. Im Prinzip bedeutet das vereinfacht, dass A einen Link zu B einbaut, und B einen Link zu A. Professionelle Services bieten unterdessen Link-Exchange auf Basis von Scripten, bei denen in einem rollierenden Verfahren die Links innerhalb eines Netzwerks (von angemeldeten, teilnehmenden Sites) eingeblendet und getauscht werden.Eine bekannte Form des Link-Exchange ist der Banner-Exchange.

Link-Popularity, hilft Suchmaschinen, Relevanz einer Seite zu ermitteln. Hierbei gibt es mehrere Verfahren wie Googles PageRank- oder Kleinbergs Hilltop-Algorithmus.

Login, Anmeldung an einem Computer über Benutzername und Passwort.
s. auch → Logout

Long Tail, Chris Anderson schrieb im US-Technology-Magazin ,Wired' einen Artikel über Nischenmärkte, die durch neue Anwendungen der Technologie Kosten für Kundenacquise und Distribution so vermindern können, dass ihnen ein Aufstieg möglich ist. Im Internet lässt sich mit spezialisierten Angeboten eher Geld verdienen als mit Massenprodukten.

Mailbombing, als Mailbombing bezeichnet man das inzwischen seltener gewordene Versenden sehr grosser Datenmengen mit einer grösseren Anzahl von eMails, um die Mailbox oder den E-Mail-Server des Empfängers mit Datenmüll zu ,verstopfen'.

Mailing list, automatischer Verteiler von E-Mails an aufgelistete Postfächer.
s. auch → E-Mail

Mail-Spoofing (auch: Adress-Spoofing, E-Mail-Spoofing), Vortäuschen einer falschen E-Mail-Adresse - ein Trick, um unter falschem Namen E-Mails zu verschicken; wird meist für dumme Scherze, Spam oder Phishing verwendet und ist im Internet allgemein geächtet. Provider sperren in der Regel Nutzer, die dieses Verfahren anwenden, die DMARC-Initiative soll Spoofing erschweren.
s. auch → Phishing

MBONE, Kurzform von Multicast Backbone oder auch Multimedia Backbone, ein Teilnetz des Internets, in dem IP-Multicast unterstützt wird. Über das MBONE werden Videokonferenzen, Video- und Audiorundsendungen u.a. realisiert.

MCTA (auch: M-Payment), Abk. f. Mobile Commerce Technologies and Applications. Bei diesem auch M-Payment genannten Bereich geht es um das Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen mit dem Handy. Das erste Verfahren, das größere Aufmerksamkeit erlangte, war Paybox ab 1999. Dies war ein sprachbasiertes Bezahlverfahren, mit dem man vor allem im Internet und bei eBay, aber auch im Taxi und bei einer Reihe anderer Akzeptanzstellen bezahlen konnte.

Metasuchmaschine, Suchmaschine, die Ergebnisse aus vielen anderen Suchmaschinen zusammenträgt.
s. auch → Suchmaschine

Mise en scène, Veränderungsmöglichkeiten des filmischen Raums etwa durch Lichtführung, Kameraanordnung, Raumgestaltung, Schauspielerführung
s. auch → Montage

Mnemotechnik, (aus dem Griechischen: ,mneme' = Erinnerung): Mentale Strategien, um sich besser an unstrukturiertes Material zu erinnern - wie etwa Merkverse.

Moderatorenwerbung im Programm, hier wird die Werbung außerhalb des regulären Programms durch Moderatoren werblich präsentiert. Beispiel: Schaufenster am Donnerstag. Oder der Moderator sagt nach der Programmankündigung ,sie wissen ja: life tastes good' woraufhin der Werbeblock mit einer Coca Cola Werbung beginnt.

Montage, Auswahl und Anordnung von Bild- und Tonelementen (Filmpartikel) zu einem Film. Der Begriff Montage wird auch synonym mit Schnitt verwendet.
s. auch → Mise en scène

Multiplexing, das Verfahren, die verschiedene analoge und digitale Daten gleichzeitig über ein Übertragungsmedium (Leitung) ermöglichen.

Multitasking, gleichzeitiges Ausführen von mehr als einem Programm auf einem Betriebssystem.

Multithreading, gleichzeitige Ausführung von parallelen Befehlen innerhalb eines Programmes.

Nameserver, Programme bzw. Rechner, die die Informationen über die Struktur des DNS verwalten und aktualisieren. Diese Informationen stellen sie bei Anfrage sog. Resolvern zur Verfügung.

Narrow Casting, eine Form der Fernsehspotwerbung, bei der die dem Spot vorangehende oder nachfolgende programmliche Thematik aufgegriffen wird. Beispiel: Ein Hersteller für Sportschuhe wirbt im Anschluß an eine Sportsendung.

NAT, Abk. f. ,Network Address Translation', Methode zur zeitweisen Zuweisung einer vernetzten IP-Adresse an einen Rechner, der keine vernetzt IP-Adresse besitzt.

Nerd, Bezeichnung für einen Computer- bzw. Online-Freak.

Netfind, dient zur internetweiten Suche von Benutzerinformationen. Netfind stützt sich dabei auf andere Dienste wie DNS, SMTP, X.500 und Finger in Anspruch.

Netflix, von engl. net (Internet) und flicks 'Filme', Unternehmen, das als Onlinevideothek began, später Filme per Streaming an Abonennten verteilte und seit 2011 sogar ins Produktionsgeschäft einstieg ("House of Cards"). (von Torsten Siever)
s. auch → Streaming

Net-Gemeinde, ursprünglich der harte Kern der Internet-User, bestehend aus den Mitarbeitern und Studenten amerikanischer Universitäten und Institute. Bei heutigen Internet-Teilnehmerzahlen kann man kaum mehr von einer homogenen ,Net-Gemeinde' sprechen. Daher ist dies heute eine Sammelbezeichnung für eine äußerst heterogene Gruppe verschiedenster Menschen, die nur eines verbindet: die Nutzung des weltweiten Internet.

Netiquette, Wortbildung aus Net und Etiquette, die Benimmregeln für das Internet bezeichnet.

Netizen, Neubildung aus Net und Citizen für einen ,Bürger' im Internet.

Netphone, mit Netphone wird das Internet zu einem internationalen Telefonnetz zum Sondertarif. Es ermöglicht die weltweite Sprachübertragung in Echtzeit über die Verbindungen des Internet. Diese Technologie nennt sich ,Voice over IP'. Für die Nutzung dieser Technologie benötigen beide Gesprächspartner ein PlugIn.

Netter, Bezeichnung für alle, die sich im Internet tummeln.

Netzneutralität, die gleichberechtigte und nichtdiskriminierende Behandlung des Datenverkehrs im Web (von Torsten Siever)
s. auch → Verkehrsmanagementmaßnahme, → WWW

Netzwerk, Verbund von Rechnern, die untereinander Daten austauschen. Netzwerk-Rechner können als Host bzw. Server Daten zur Verfügung stellen oder als Client auf diese zugreifen. In manchen Netzwerken üben die verbundenen Rechner auch beide Funktionen gleichzeitig aus.

Netzwerk-Server, in einem Netzwerk heißen Computer, die Dateien zum Abruf bereithalten, Server. Der PC des Anwenders, der die Dienste nutzt, wird ,Client' genannt. Der Netzwerk-Server ist die Zentrale des Netzwerks. Er kontrolliert das Netz, speichert die Rechte der einzelnen Benutzer und verweigert unberechtigten Anwendern den Zugriff auf das Netzwerk.
s. auch → Client

Newbie, unerfahrener Neuling im Internet.

News, Nachrichten bzw. Diskussionsbeiträge einer Newsgroup, im Gegensatz zur E-Mail wird kein Empfänger angegeben, sondern der Text wird wie bei einem schwarzen Brett in der Newsgroup ,ausgehängt'.
s. auch → Newsgroup

Newsgroup, Diskussionsforum mit Themenschwerpunkt auf einem News-Server, der die News-Beiträge zum Download zur Verfügung stellt. Wird heute parallel im Web abgeboten, z.B. bei Googlle Groups.
s. auch → News

Newsletter, Form des Direktmarketings, bei der Informationen mittels E-Mail verteilt werden; das Abonnement wird vorzugsweise über ein Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen. (von Torsten Siever)
s. auch → Opt-In

Newsreader, Software (Client) zum Schreiben und Lesen von News.

News-Server, ein über das Internet weltweit verbundener NNTP-Server, auf dem Newsgroups mit den darin enthaltenen Postings den Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Der Umfang der zur Verfügung gestellten Newsgroups und der Zugriff wird über den jeweiligen ISP bestimmt.

NFC, Kurzwort zu engl. Near Field Communication 'Nahfeldkommunikation', eine Technologie zur Übertragung von Daten über kurze Distanzen per Funktechnik für z.B. den Austausch von Dateien oder kontaktloses Bezahlen. (von Torsten Siever)

NIC, Abk. f. ,Network Information Center'. Einrichtung, die mit der Verwaltung des Internets beauftragt ist. Ursprünglich gab es nur ein zentrales NIC bei der SRI International. Heute gibt es weltweit mehrere, so z.B. das DENIC (für .de-Domains) in Karlsruhe.

Nickname, Spitzname im Internet, insbesondere Chat. Kurz: Nick.
s. auch → Chat

NNTP, Abk. f. 'Network News Transfer Protocol', das Protokoll, mit dem News-Artikel von Server zu Server gelangen.

nofollow, Attribut in der Form rel="nofollow", mit der Crawler darauf hingewiesen werden, dass sie Hyperlinks nicht folgen (die Zielseite nicht indexieren) sollen. Es ist für externe Links praktisch nicht geeignet, aber für interne sinnvoll, wenn sich dahinter geschützte oder irrelevante Inhalte verbergen. (von Torsten Siever)
s. auch → HTML, → Crawler, → robots.txt

Noise rate, Wert für den Anteil inhaltlich unpassender Mitteilungen im Internet.

Nomophobie, Kurzwort für "No-Mobile-Phone-Phobia", also zu Deutsch "Kein-Mobiltelefon-Angst"; Angst davor, nicht über sein Smartphone erreichbar und folglich von der Welt abgeschnitten zu sein. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Smartphone

NTSC, Abk. f. National Television System Committee. Fernsehsendesystem in den USA.

nutzergenerierte Inhalte (auch: user-generated content), Grundprinzip eines Angebots im WWW, bei dem Nutzer (formularbasiert) Inhalte in Web-Angeboten erstellen, von denen meist Dritte (Unternehmen) profitieren. (von Torsten Siever)

Offline Reader, Programm, das Inhalte aus dem Internet auf den heimischen Rechner lädt und das spätere Lesen erlaubt, ohne das die Internetverbindung aktiv ist.

On Screen Logo, während der Sendung wird der Bildschirm i.d.R. im oberen Bereich durch den Namen oder das Logo des werbetreibenden Sponsors eingeblendet.

One-Shot-Mailing, einmalige Verkaufsaktion im Rahmen der Direktwerbung; z.B. Ausverkauf.
s. auch → Direktwerbung

online, ,auf Sendung', d.h. verbunden z.B. mit dem Internet.

Online-Banking (auch: Homebanking), Bankgeschäfte, die via Internet erledigt werden. 1. Der Kunde wählt sich von zu Hause aus ins Internet ein und ruft die Website seiner Bank auf. 2. Der Kunde gibt die eigenen Kontodaten und seine PIN (Persönliche Identifikationsnummer) ein. 3. Der Kunde sieht nun seinen Kontostand und alle Kontobewegungen. 4. Wenn der Kunde eine Überweisung tätigen will, dann ruft er ein Überweisungsformular auf und füllt es aus. 5. Die Überweisung wird vor dem Absenden mit einer TAN (Transaktionsnummer, oft per SMS) gekennzeichnet. 6. Der Betrag wird überwiesen.

Open Source Software, Software, deren Quellcode mitgeliefert wird und daher keine Geheimnisse, Hintertüren oder sonstigen Überraschungen birgt.

Openbook, soziales Netzwerk aus der EU, das aufgrund juristischer Einwände seitens facebooks den Namen in Openspace geändert hat. (von Torsten Siever)
s. auch → Openbook, → facebook

OpenPGP, auf PGP 5 basierendes standardisiertes Datenformat für verschlüsselte und digital signierte Kommunikation mittels Zertifikat. (von Torsten Siever)
s. auch → PGP, → S/MIME

Openspace, quelloffenes soziales Netzwerk aus der EU, das seine Nutzer nach eigenen Aussagen nicht tracken will und werbefrei sein soll (Start: Mitte 2019, finanziert über Klickstarter); der ursprüngliche Name Openbook mit Anspielung auf facebook musste wg. facebook aufgegeben werden; https://www.openbook.social. (von Torsten Siever)
s. auch → facebook

Opt-in, Verfahren, bei dem sich ein Nutzer aktiv für ein Abonnement entscheidet, d.h. sich explizit anmeldet; beim Double-Opt-in-Verfahren muss die Anmeldung noch bestätigt werden (etwa per E-Mail). Beispiel: Newsletter (von Torsten Siever)
s. auch → Newsletter

PageImpression, früher: PageView. Der Abruf einer Web-Seite inklusive aller eingebundenen Elemente. Eine PageImpression ist mit mind. einem Hit verbunden.
s. auch → Hit

Panopticlick, Verfahren zur Wiedererkennung von Nutzern, das ohne Cookies arbeitet und einen "Fingerabdruck" (Fingerprinting) aus dem Browser, den Einstellungen und Plug-ins sowie Systeminformationen (System, Typ, installierte Schriften etc.) erstellt. Auch die Tippgeschwindigkeit wird zur Erkennung herangezogen. (von Torsten Siever)
s. auch → Fingerprinting, → Browser

Pastebin, (auch NoPaste) ist eine Webanwendung zur Veröffentlichung von Texten, die meistens anonym genutzt wird. (von Peter Schlobinski)

Paywall (auch: Bezahlschranke), Zugangsbeschränkung für insbesondere redaktionelle Angebote für kostenpflichtige Inhalte, die durch ein objektbezogenes Bezahlen oder die Verifikation eines Abonnements aufgehoben wird. Beispiel: New York Time, Neue Zürcher Zeitung, Berliner Morgenpost (von Torsten Siever)
s. auch → Kostenloskultur

Permalink, Kreuzung aus permanent und Link. Bezeichnung für eine eindeutige Adresse (URL) eines Weblog-Eintrags. Diese Einmaligkeit wird in der Regel durch eine Zahl (oftmals aus Datum und/oder Datensatzidentitätswert wie www.xblog.de/82374822) hergestellt oder – ungünstiger – mittels Überschrift (www.xblog.de/ueberschrift). Ohne Permalinks wäre eine Vernetzung von Weblogs (Blogospäre) nicht möglich.
s. auch → Blogosphäre

Persistent Identifier, dienen als eindeutige und damit einmalige Zeichenketten dem Auffinden von Online-Dokumenten, vor allem wenn diese nicht mehr unter dem ursprünglichen URL verfügbar sind. Es gibt hierfür verschiedene Konzepte wie DOI, PURL oder URN.
s. auch → URN

Personal Publishing, beschreibt das persönliche Publizieren im Internet, dazu zählt z.B. Web-log-Software. Es wird als Oberbegriff in den Bereichen Ton, Wort, Bild bei Citizen Media verwendet.

Perzeption, sensorische Wahrnehmung als erster Teil der Rezeptionsphase.

Pharming, Der Begriff kommt aus dem Englischen und setzt sich aus ,password, (Passwort) und ,farming, (Landwirtschaft) zusammen. Der Gedanke: Die Betrüger ,ernten' Passwörter und Geheimzahlen und kassieren dann im großen Stil ab.
s. auch → Phishing

Phishing, Abfischen vertraulicher Daten mittels betrügerischer Mails, die scheinbar von seriösen Firmen stammen. Phishing-E-Mails sind raffiniert gemacht: Einige kommen daher wie schicke Formbriefe mit Kopf und Firmenlogo, stammen scheinbar von einem glaubwürdigen Absender und enthalten ebensolche Verweise auf Web-Adressen. Die soll der Benachrichtigte unbedingt ansteuern und dort dann etwa seine Kreditkartennummer erneut eingeben, weil dies nach einer Software-Umstellung erforderlich sei.

Phubbing, Wortkreuzung aus »phone« und »snubbing«. Bezeichnet Unterbrechungen vor allem durch Mobilgeräte, zum Beispiel in Form von Lesen oder Versenden von Textnachrichten, die beim Gegenüber als Unaufmerksamkeit oder Geringschätzung ankommen können. (von Peter Schlobinski)

PIN, Kurzwort f. Personal Identification Number, Geheimzahl für Bank- und Kreditkarten, Handys/Smartphones, SIM-Karten etc., die nur dem Besitzer der Karte/des Gerätes bekannt ist (zumindest sein sollte). (von Torsten Siever)
s. auch → SIM-Karte

PING, Abk. f. Packet InterNet Gopher.

Pingback, verfolgt dieselben Ziele wie Trackback, funktioniert im Gegensatz hierzu allerdings vollautomatisch. Voraussetzung für die gegenseitige Verlinkung der Weblog-Beiträge ist die Pingback-Unterstützung auf den beteiligten Servern.
s. auch → Trackback

Pinterest, Social-Collecting-Community, bei welcher die Nutzer im WWW gesammelte Bilder an eine virtuelle Pinnwand heften können. Die Bilder können geteilt, kategorisiert, kommentiert und bewertet werden. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Social-Collecting-Community, → Web 2.0

Plug-in, Programmerweiterung; im Internet insbesondere für WWW-Seiten eine Browser-Erweiterung, die Voraussetzung für das Anzeigen der Inhalte ist. Beispiel: Adobe Flash, Microsoft Silverlight, JavaFX
s. auch → RIA

Podcasting, aus engl. broadcasting und iPod; Radiosendungen, die im Gegensatz zum klassischen Radio nicht in Echtzeit, sondern als Aufnahme auf dem Rechner oder einem MP3-Player gehört werden können.

Point of Presence, (Abkürzung: PoP) eine Bezeichnung für die Einwählpunkte eines ISP.

Pop-under (auch: Popunder), Fenster, das sich wie ein Pop-up automatisch öffnet, allerdings nicht in den Vordergrund, sondern in den Hintergrund tritt, um weniger offensiv zu sein. Das Öffnen eines Pop-unders kann ebenfalls durch Pop-up-Blocker verhindert werden. (von Torsten Siever)
s. auch → Pop-up, → Pop-up-Blocker

Popup-Menü, normalerweise hängen Menüs am oberen Rand eines Fensters. Sie heißen Pull-Down-Menüs. ,Pull down' heißt auf deutsch ,herunterziehen'. Manche Programme haben aber auch Popup-Menüs. ,Pop up' heißt auf Deutsch 'aufspringen'. Diese Menüs klappen also an der Stelle auf, auf die man mit der rechten Maustaste klickt.

Positionierung, bezeichnet im Sinne des strategischen Marketing die Entwicklung, Formulierung und Umsetzung der strategischen Ziele hinsichtlich der Imageposition eines Objekts (Produkt oder auch Firma) im Umfeld konkurrierender Imageobjekte.

Posting, eine News oder einen Eintrag (in z.B. Weblogs) posten heißt sie/ihn veröffentlichen.
s. auch → Weblog

Predictive Policing (auch: vorhersagende Polizeiarbeit), Algorithmen, die dazu dienen, Verbrechen vorherzusehen, bevor sie geschehen, mit dem Ziel sie zu verhindern. Wenn etwa auf Handlung A und Handlung B häufig Handlung C eintrifft, lässt sich C unter bestimmten Bedingungen vorhersehen, wenn A und B aufeinanderfolgen. Zum Einsatz kommen etwa Big-Data-Analysen mit dem Ziel, konkrete Personen und Orte zu identifizieren. Beispiel: Software Precobs (von Torsten Siever)

Pseudonym, eigens vergebener ,virtueller' Name, der i.d.R. beim Chatten verlangt und auch gewünscht wird, auch Nickname oder Nick genannt.

Public Domain, engl. Allgemeinwissen oder Allgemeingut, d.h. Dinge wie z.B. Software oder Algorithmen, die von keiner Person oder Organisation kontrolliert werden und die von jedem benutzt werden können.

Puffer (auch: Buffer, Zwischenspeicher), Verringert Wartezeit bei Zugriffen auf langsame Speicher durch Einlesen der Daten in größeren Blöcken in schnelle Zwischenspeicher. (von NadineSchrader)

Quoting, Zitation einer vorangegangenen E-Mail oder News, i.d.R. durch > markiert.

Readcasting (auch: Readcast), Bildung aus Read(ing) und Broadcasting, die auf der Publikationsplattform Scribd für das Teilen von gelesenen Dokumenten steht. Wird ein Dokument bei Scribd geöffnet und werden mehrere Seiten betrachtet, wird entweder automatisch oder nach Bestätigung auf Facebook und/oder Twitter ein entsprechender Hinweis an die Freunde ausgegeben. Beispiel: [Buchtitel] ... XY readcast this ... [Abstract] (von Torsten Siever)
s. auch → Scribd

Reaktanz, bezeichnet die Gegenreaktion eines Umworbenen auf den Versuch einer Beeinflussung. Als Voraussetzung für Reaktanz gilt, dass der Umworbene einen ausgeübten Druck durch den Werbenden wahrnimmt, und diesen als Bedrohung (der persönlichen freien Meinungsbildung) auffasst. Im Ergebniss kann es dazu kommen, das der Umworbene sich auf bisherige Meinungen versteift, und der Werbende so genau das Gegenteil seiner Intention erreicht.

Real Time Bidding, automatisiertes Verfahren, mit dem Werbetreibende in Echtzeit um Werbeplätze resp. Ad Impressions bieten können; das Werbemittel des Höchstbietenden wird ausgeliefert. (von Torsten Siever)

Realname, bezeichnet den wirklichen realen (tatsächlichen) Namen eines Users, der häufig vom verwendeten Alias oder Pseudonym abweicht.

Rekursion, Selbstaufruf einer Funktion von lat. re-curro "zurücklaufen". Grundlegendes Iterationsprinzip in natürlichen und künstlichen Sprachen. (von NadineSchrader)

Relaunch, 1. Neugestaltung eines Webangebotes; 2. Neuvorstellung eines Produktes, notwendig durch allgemeine Vergesslichkeit der heutigen Anwender

Reminder, 1. Werbespot, der - unterbrochen von einem, selten zwei Fremdspots - an den vorher geschalteten Hauptspot anknüpft und die Erinnerung an das Produkt reaktivieren und stärken soll; 2. Form des TV-Sponsoring, die ähnlich des Billboards den Sponsor nennt. Im Unterschied zum Billboard jedoch bei Sendeunterbrechungen (Spielfilmunterbrechung für Werbung, Halbzeit bei einer Fußballübertragung).

RemoteControl, bezeichnet den Vorgang, bei dem man auf einem entfernten Rechner wie auf dem eigenen arbeiten kann, sozusagen eine Fernsteuerung des Server-Rechners durch den Client. Diesen Internet-Dienst nennt man im UNIX-Bereich Telnet.

responsive Webdesign, Layout und Programmierung einer Webpräsenz, die je nach Endgerät ein spezifisches Layout mit einem entsprechenden (möglichst optimalen) Informationsumfang bietet. (von Torsten Siever)

Retargeting (auch: Re-Targeting), Nachverfolgung eines Nutzers durch Cookies, durch die gezielt für ein zuvor betrachtetes Produkt oder eine besuchte Website auf einer anderen Website geworben werden kann. (von Torsten Siever)
s. auch → Targeting, → Cookie

Rich Internet Application,

rsn, Abk. f. engl. 'real soon now', wird im Chat verwendet.

RTM (auch: finale Version), Kurzform zu engl. "Ready to Manufacturing". In Verbindung mit Software bedeutet dies, dass die Arbeiten abgeschlossen sind und das Programm in die Produktion gehen kann.
s. auch → Software

Screen Design, Gestaltung und Layout von Bildschirminhalten, z.B. WebSites und/oder Web-Seiten. Das Screen Design ist ein wesentlicher und oft entscheidender Faktor bei der Erstellung multimedialer Projekte wie Web-Sites oder CD-ROMs. Das Screen Design ist stets untrennbar verbunden mit dem Interface Design.

Search-Engine, Robot/Spider, der/die Inhalte von Websites (Seiten im WWW) durchsucht und für ein Wiederauffinden indiziert (eine Basis für Suchmaschinen).

Second Life (auch: SL), eine Web-3D-Simulation für eine große virtuelle Gemeinschaft. Second Life wurde 2003 von Linden Lab in San Francisco gegründet (programmiert) und wird seitdem weiterentwickelt. (http://secondlife.com)

Second-Level Domain, eine hierarchischen Untergruppe im Internet. Bezeichnet den Bestandteil einer URL nach der TLD.
s. auch → TLD

semantisches Targeting, über Keyword-Advertising hinausgehende Funktion der Ermittlung des Sinnes von Wörtern durch linguistische Analysen (etwa mittels Taxonomien) (von Torsten Siever)
s. auch → Keyword-Advertising, → Targeting

Sequenz, Folge von inhaltlich zusammenhängenden Einstellungen.

Server-Hosting, die Bereitstellung (mit Internetanbindung) eines kompletten Servers (dedizierter Server oder WebServer) von einem Internet Service Provider (ISP bzw. Hoster oder Server-Hosting Provider).Im Gegensatz zum vServer-Hosting oder gar dem Shared Web-Hosting, wird die Hardware nicht mit anderen Serverumgebungen oder Webs geteilt.

Server-Housing, Unterbringen eines Servers bei einem Dienstanbieter, der für die sichere und angemessene Aufbewahrung sorgt.
s. auch → Server-Hosting

Sexting, ist die private Kommunikation über sexuelle Themen per SMS/Twitter/WhatsApp etc. Im Deutschen wird das Wort hauptsächlich für das Versenden von erotischen Selbstaufnahmen per Smartphone oder über das Internet verwendet.

Shared Hosting, beim Shared Hosting wird von einem Internet Service Provider (ISP oder Hoster) ein Server bereitgestellt, der i.d.R. >100 Hosting-Pakete (Kunden) mit einer Hardware und häufig auch einer ,zentralen' IP-Adresse bewirtet. Shared Hosting wird häufig auch als Web-Hosting bezeichnet, wobei i.d.R. dem Web auch eine oder mehrere Domains zugeordnet sind.Mit einem Shared Hosting Angebot kann man kostengünstig eine WebSite unter eigener Domain ins WWW bringen, sollte jedoch die Performance des Anbieters beachten.

Shopping Mall, Einkaufs,straße' im World Wide Web, d.h. verschiedene Anbieter unter einer einheitlichen Oberfläche zusammengefasst, z.B. Amazon.

Signature, ,Unterschrift' einer E-Mail. Wird häufig automatisch an eine E-Mail angehängt und beinhaltet oft den Namen, Adresse, Telefonnr. oder Zitate.
s. auch → E-Mail

Skimming, illegales und für den Kunden meist unbemerktes Auslesen von Bank- und Kreditkarten sowie der PIN, etwa durch Manipulation von Bankautomaten. (von Torsten Siever)
s. auch → PIN

Slice-of-Werbung, Werbeform, in der möglichst natürlich Alltagssituationen nachgespielt werden, in die das umworbene Produkt eingebunden wurde. Z.B. wird Rama am Frühstückstisch von einer glücklichen Familie verwendet, was eine positive Assoziation bei den Konsumenten bewirken soll.

Slingshot, Dienst von Facebook, mit dem sich Fotos und Videos verschicken lassen; wie bei Snapchat lassen sich die Dateien nur einmal aufrufen mit dem Unterschied, dass zunächst mit einer Datei geantwortet wird. (von Torsten Siever)
s. auch → Snapchat

Smartphone (auch: Mobiltelefon), Mobiltelefon, zumeist mit Touchscreen ausgestattet, mit Internetzugang und Zusatzfunktionen wie Digitalkamera, GPS-Navigation, Musik-Player, Organizer, Apps etc. Geläufige Betriebssysteme von Smartphones sind Android, BlackberryOS, Apple iOS sowie Windows Phone. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Touchscreen, → Tablet

Smartphone, komplexes Mobiltelefon, früher auch Mobile Digital Assistant (MDA), vereint den Leistungsumfang eines PDAs mit einem Mobiltelefon, wobei der Ansatzpunkt je nach Hersteller mehr der PDA oder das Mobiltelefon ist.

Snail-Mail, Schneckenpost; Bezeichnung für die klassische 'gelbe' Post.

Snapchat, Snapchat ist ein Instant-Messaging-Dienst für Smartphones, mit dem Fotos und Videos, allenfalls mit Text oder Zeichnungen versehen, via Internet versendet werden können. Die Anwendung unterscheidet sich von anderen Diensten wie beispielsweise WhatsApp dadurch, dass die Persistenz der Kommunikate gering ist: Je nach Einstellung werden die rezipierten Nachrichten automatisch nach 1 bis 10 Sekunden gelöscht. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → WhatsApp, → Instant Messaging, → Smartphone

Social Bookmarking, Speicherung und Weitergabe von Bookmarks/Lesezeichen, die mit Tagging, einer Verschlagwortung verbunden ist.
s. auch → Tagging

Social Engineering, Preisgabe von personenbezogenen oder vertraulichen Informationen durch gezielte Beeinflussung (von i.d.R. Cyberkriminellen) (von Torsten Siever)

Social Targeting (auch: Social-Media-Targeting, soziales Targeting), zielgruppenspezifisches Marketing unter Einbezug von personenbezogenen Informationen (Freundeskreis, Wohnorte, Beruf etc.) aus sozialen Netzwerken wie Facebook. (von Torsten Siever)
s. auch → Targeting, → Facebook

Social-Collecting-Community (auch: Social-Collecting-Site), Plattform, auf welcher Nutzer überwiegend fremde Inhalte sammeln, ordnen und teilen im Gegensatz zu Social-Sharing-Communitys, bei denen überwiegend eigens erstellte Ressourcen geteilt werden. Bekanntestes Beispiel ist die Anwendung Pinterest, bei welcher Bilder-Sammlungen erstellt werden. Social Bookmarking kann ebenfalls zum Social Collecting gerechnet werden. Beispiel: Pinterest (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Social Bookmarking, → Social-Sharing-Community

Social-Media-Targeting, Marketinginstrument, das gezielt zur individuellen Beeinflussung von Aktiven im Web 2.0 eingesetzt wird, etwa in Form von Werbeeinblendungen bei Facebook oder anderen Netzwerken. (von Torsten Siever)
s. auch → Web 2.0

Social-Networking-Community (auch: Social-Networking-Site, Social-Network-Site), Kommunikationsplattform zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten. Es können Business- und Fun-Communitys unterschieden werden. Konstitutiv sind eine Profilseite sowie verschiedene zur Verfügung stehende Kommunikationsformen wie Nachrichtendienst, Chat und Pinnwand. Beispiel: Facebook, Netlog, Google+ (Fun); LinkedIn, XING (Business) (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Web 2.0

Literatur: einsehen

Social-Sharing-Community (auch: Social-Sharing-Site), Plattform, auf der Nutzer Inhalte unterschiedlicher Art (Bilder, Texte, Audiodateien etc.) mit anderen Mitgliedern der Community teilen können. Üblicherweise werden die Daten durch Social Tagging mit Metadaten versehen sowie von anderen Nutzern kommentiert oder bewertet. Beispiel: Flickr, YouTube, Delicious (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Tagging, → Web 2.0

Literatur: einsehen

Spamdexing, Kunstwort aus ,Spamming' und ,Indexing' und bezeichnet das ,Zumüllen' von Suchmaschinen (Spidern) mit besonders erstellten (präparierten) Webseiten, um bei vielen Suchanfragen möglichst ganz weit oben in der Trefferliste zu stehen.

Steganografie, das Verstecken von Information in einer Datei, z.B. indem jedem xten Buchstaben in einer Seite einen Code darstellt, oder jede soundsovielte Bildpunkt in einer Datei einen Hex-Code ergibt, der wieder eine Botschaft oder einen Hinweis auf eine solche enthält.

Stemming, Reduzierung aller Wortformen auf den Wortstamm, bei modernen und leistungsfähigen Suchsystemen eingesetzt, wodurch alle konjugierte oder deklinierte Formen eines Wortes gefunden werden.

Streaming, Technologie, die kontinuierliche Datenströme zwischen Rechnern in einem Netzwerk (z.B. im Internet) ermöglicht. Das Abspielen von Audio- bzw. Video-Datenströmen in Echtzeit wird dabei realisiert. Die Media-Dateien können bereits während des Downloads abgespielt werden, ohne dass sie vorher lokal zwischengespeichert wurden.Beim sogenannten Live-Streaming können Sie Live-Events im Internet präsentieren. Das von einer Kamera aufgenommene Live-Signal wird dabei über eine Videokarte in den PC eingespeist. Mittels einer Encoder-Software wird dieses Signal in einen Video-Stream (z.B. im ASF-Format) umgewandelt und kann so über das Internet übertragen werden. Eine bekannte und verbreitete Technologie ist RealAudio von Real Networks, die die Wiedergabe mit einem PlugIn dem RealPlayer ermöglicht.

String, Zeichenkette. Von engl. string ›Kette‹, dt. Strang, schwed. sträng < urgerm. *strangiz < idg. *strenk "eng, straff" (von NadineSchrader)

Subdomain, auch Third-Level Domain. Bezeichnung des Servers bzw. Host oder auch administrativ eigenständiger Unterbereiche einer Domain (Second-Level-Domain).

Suchmaschine, auch search engine, ermöglicht das Suchen von Text im Internet. In der Regel lassen sich mittels Operatoren wie AND, OR und NOT o.ä. die Ergebnisse verbessern bzw. einschränken. Für die Ergebnisse wird ein Volltextindex der über vier Mrd. Web-Seiten (Stand: 2001) verwendet.
s. auch → Metasuchmaschine

Surfen, bezeichnet das (zumeist ziellose) Navigieren durch das WWW.
s. auch → WWW

Synästhesie, Verschmelzung mehrerer Sinneseindrücke, etwa durch einen sprachlichen Ausdruck wie ,schreiendes Grün' hevorgerufen.
s. auch → Verbundwirkung

T9 (auch: Text on 9 keys; Text auf 9 Tasten), T9 (Text on 9 keys / Text auf 9 Tasten ist ein System zur vereinfachten Texteingabe auf Handys: Mit Hilfe eines implementierten Wörterbuches werden aufgrund der gemachten Eingabe softwarebasiert Vorschläge für Wörter unterbreitet. Die Eingabemethode ist höchst ökonomisch, da jede Taste nur einmal statt mehrmals gedrückt werden muss. Das Programm arbeitet mit Worthäufigkeiten; fehlen bestimmte Wörter, so können diese vom Nutzer ergänzt werden. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Smartphone

Tagging, Verschlagwortung von Fotos, E-Mails etc. durch Zuweisung so genannter Tags. Flickr und Googles E-Mail-Client Gmail funktionieren nach diesem Prinzip.
s. auch → Social Bookmarking, → Flickr

Tandem-Spot, aus zwei (selten drei) Teilen bestehende Werbeeinheit innerhalb eines Werbeblocks. Während der ,Hauptspot' i.d.R. mit einer Länge zwischen 20 und 30 Sekunden das Produkt bewirbt, fungiert ein nachgeschalteter, deutlich kürzerer Spot (5 bis 10 Sekunden) als Reminder.
s. auch → Reminder

Targeting, zielgruppenorientiertes Anzeigen von Werbemitteln auf Webseiten, das durch verschiedene Analysearten (sozial, semantisch, Verhalten) treffsicherer (personenspezifischer) gestaltet werden kann. (von Torsten Siever)
s. auch → Social-Media-Targeting, → Keyword-Advertising, → semantisches Targeting

Technorati, die bekannteste Suchmaschine für Blogs.
s. auch → Weblog

Teleshopping, extensivste Form des Direct-Response TV. Hier werden ganze Sendungen für die Präsentation oder den Verkauf von Gütern eingesetzt.
s. auch → TV-Direktmarketing

Teletext-Werbung, hier wird die Technik des Teletext als direktes Verkaufsförderungsinstrument verwendet. Unterschieden werden hier 1. Zeilenwerbung; 2. Seitenwerbung; 3. Katalogwerbung; 4. TV-Spot/Teletext-Verbundwerbung; 5. Teletext-Sponsoring

Telnet, einfaches 1. Übertragungsprotokoll und 2. Programm, das das Arbeiten auf einem entfernten Computer (Server) ermöglicht.

Testimonial, eine werbende, oftmals prominente Person, die zum Ausdruck bringt, sie sei (etwa durch Anwendung) von dem beworbenden Produkt überzeugt.

Timeshifting, Aufnahme von Radio- und TV-Sendungen mit einem Personal Video Recorder auf einer Festplatte, was eine zeitversetzte Wiedergabe ermöglicht. Podcasting funktioniert ähnlich.
s. auch → Podcasting

Top-Level-Domain, rechts stehender Teil der DNS-Internet-Adresse, wie z.B. .com, .net, .edu oder Länderkennungen wie .de, .at, .ch.
s. auch → Domain

Touchscreen (auch: Touchbildschirm), Computerbildschirm, der aufgrund seiner Sensorfelder durch die Berührung mit Fingern oder Stiften zur Steuerung von Programmen benutzt werden kann. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → Tablet, → Smartphone

Tracking, von engl. track 'folgen; Spur', bezeichnet die Aufzeichnung des Navigationspfades eines Nutzers im Web und ermöglicht darüber die Erstellung von Nutzerprofilen; realisiert wird dies über Cookies. (von Torsten Siever)
s. auch → Cookie

Trojanisches Pferd (auch: Trojaner), ein Programm, das sich in ein Computer-System ,einschleicht', um zum Beispiel einem unbefugten Anwender Zugriff zu verschaffen. Im Unterschied zu Viren können sich trojanische Pferde nicht vervielfältigen.

Turing-Test, ein von Alan Turing 1950 entworfener Test, der die Denkfähigkeit von Maschinen feststellen soll. Dabei chattet ein Mensch M mit einem Menschen GM und einer Maschine GC. Wenn M seinen Gesprächspartnern nicht klar den Status Mensch/Maschine zuweisen kann, gilt der Test als bestanden und die Maschine wird als "denkfähig" kategorisiert. (von Torsten Siever)
s. auch → Chat

TV-Direktmarketing, in dieser Werbeform ist ein Reaktionsmechanismus (Antwortmöglichkeit) für den Zuschauer (in der Regel in Form einer Telefonnummer) enthalten. Dabei wird unterschieden zwischen 1. Direct-Response; 2. Infomercial und 3. Teleshopping

TV-Sponsoring, ein Werbetreibender erlangt durch Finanzierung von im Fernsehen ausgestrahlten Sendungen (i.d.R. Sportübertragungen) das Recht, dass er vor, während oder nach der Sendung als Sponsor genannt wird. Vielfach wird neben der Nennung auch das Logo des Unternehmens eingeblendet (häufig bei Sportsendungen in Verbindung mit der Spielstandanzeige). Unterschieden werden hier 1. Billboard, 2. Reminder, 3. Promo-Trailer, 4. On Screen Logo.

Twain, eine Softwareschnittstelle (Interface) mit der Bilddaten von externen Geräten wie z.B. einem Scanner in entsprechende Programme importiert (eingelesen) werden können, ohne dass das eigentliche Programm verlassen werden muss. Twain bzw. der Twain-Treiber ermöglicht damit die direkte Kommunikation zwischen dem angeschlossenen Gerät (Scanner, Digitalkamera) und einer Software.

Unified-Messaging, als Unified-Messaging bezeichnet man zusammenfassend alle Dienste (wie z.B. Fax2Mail, Voice2Mail), die E-Mail und/oder SMS mit den klassischen Telefondiensten wie Telefon, Fax und Anrufbeantworter verknüpfen. Konkret wird dabei einem Anwender (User) eine Unified-Messaging Rufnummer (im Telefonnetz) zugeteilt, über die er z.B. Sprach-Nachrichten (Voice2Fax) und Fax-Nachrichten (Fax2Mail) empfangen und diese entweder über eine spezielle WebSite oder einen eMail-Account abrufen kann.

Unique User, eindeutiger Nutzer eines Internet-Angebots (über die IP-Adresse). Eindeutigkeit im Sinne von identifiziert kann es nur bei einer Anmeldung (auf der Web-Site) geben.
s. auch → IP-Adresse

Unsubscribe, bezeichnet das Aufkündogen eines Abonnements einer Newsgroup/Mailing-Liste. Das Abonnieren eines solchen wird als subscribe bezeichnet.

URN, Abk. f. Universal Resource Name. Dient als eindeutige Zeichenkette dem Auffinden von Online-Dokumenten, vor allem wenn diese nicht mehr unter dem ursprünglichen URL verfügbar sind. Bsp.: urn:nbn:de:bsz:93-opus-16545
s. auch → Persistent Identifier

URN Resolver, eine Art Suchmaschine, die einen URN in einen URL auflöst, um Zugriff auf ein Online-Dokument zu erhalten. Bsp.: http://nbn-resolving.de/
s. auch → URN

Usenet, Abk. f. User's Network. In diesem Teil des Netzes werden News ausgetauscht, heute auch im Web abgebildet bei Google Groups.
s. auch → News

User-Account (auch: Nutzerkonto), engl. f. Benutzerkonto, eine aus Benutzerkennung (Benutzername, UserID, UUID oder GUID) und Kennwort (Password) bestehende Zugangsberechtigung (mit definierten Rechten) für den Zugriff eines Nutzers (Users) auf ein LAN, Online-System, usw.
s. auch → UserID, → GUID

user-generated content (auch: nutzer-generierter Inhalt), engl. für 'nutzer-generierter Inhalt', der erst seit der Einführung des sog. Web 2.0 möglich ist, dass nämlich Nutzer (formularbasiert) die Inhalte von Web-Angeboten erstellen. Teilweise verdienen Unternehmen mit diesen unentgeldlich erstellten Inhalten Geld (Google, z.B. mit YouTube; nicht-kommerziell: Wikipedia). (von Torsten Siever)
s. auch → Web 2.0, → YouTube, → Wikipedia

Vademecum (auch: Handbuch, Cheatsheet), lat. Imperativ: vade mecum! "geh mit mir!". Kleine Handbücher oder Referenzkarten, die man mit sich führt. (von NadineSchrader)

Venenscan, Biometrieverfahren zur eindeutigen Identifizierung von Menschen und sicherer als andere bekannte Verfahren, da sich die Venenstruktur nicht so leicht abfotografieren lässt wie die Iris oder der Fingerabdruck. (von Torsten Siever)

Verbundwirkung, die Auslösung gleichzeitiger Eindrücke unterschiedlicher Modalität (Geruch, Farbe, Geschmack und Tastgefühl).
s. auch → Synästhesie

Verkehrsmanagementmaßnahme, engl. traffic management measure, dient der Regelung des Verkehrs von Datenpaketen im Internet, die eine Verzögerung oder Blockierung der Übertragung ermöglicht. Solche Regeln können Unternehmensdaten, Protokolle, Dienste oder Datentypen bevorzugen, was gegen die Netzneutralität verstößt. Die EU hat am 27.10.2015 eine Verordnung erlassen, die ein Schlupfloch für solche Maßnahmen aufmacht. (von Torsten Siever)
s. auch → Netzneutralität

Version, dt. "Fassung" von lat. verto "kehren, wenden; ändern, verändern" (von NadineSchrader)

Videosponsoring, ein Werbung treibendes Unternehmen sponsort die Produktion einer Videokassette (fiktives Beispiel: ,Die Schwarzwaldklinik') und darf dafür sein Logo auf dieser Kassette platzieren, eine Produktinformation auf der Rückseite geben, eine Werbebeilage zugeben oder eine werbliche Aussage auf dem Band selbst einspielen.

Vine, mobiler Dienst von Twitter (erworben), mit dem 6-sekündige Videos erstellt und geteilt werden können; sie werden in Endlosschleifen abgespielt. Neue Videos lassen sich z.B. unter http://www.vpeeker.com/ einsehen. (von Torsten Siever)
s. auch → Twitter, → Vlog

virales Marketing (auch: Viralmarketing, Virusmarketing), Verbreitung von Nachrichten in Bezug auf Marken oder Kampagnen per Mundpropaganda, bei der die Information von Person zu Person (wie bei einem Virus) weitergegeben wird. Effizient ist die persuasive Methode, weil sie mit minimalem finanziellem Aufwand einen vergleichsweise hohen Erfolg erzielen kann. Als einer der ersten hat Obama virales Marketing im Wahlkampf 2009 massiv eingesetzt. (von Torsten Siever)

Vividness, von engl. ›vivid‹ = hell, kräftig, leuchtend, lebhaft. Klarheit und Deutlichkeit von inneren Bildern.

WAN, Abk. f. Wide Area Network. Computernetzwerk, das im Gegensatz zum LAN über große Distanzen hinweg führt und z.B. Telefonleitungen zur Kommunikation verwenden. Das Internet ist das größte WAN der Welt.
s. auch → LAN

WebAuthn, Standard zur passwortfreien Authentifizierung bei Onlineplattformen mittels biometrischer Verfahren oder Access-Token, das vom W3C mitentwickelt worden ist (von Torsten Siever)

Webinar (auch: Online-Seminar), Wortkreuzung aus Web und Seminar; ein im WWW live stattfindendes Seminar, in dem Interaktion zwischen den Vortragenden und Teilnehmenden vorgesehen ist. (von Christina Margrit Siever)
s. auch → E-Learning

Werbetiming, Entscheidung über den zeitlichen Einsatz der Werbung. Makrotiming berücksichtigt einen mehrjährigen Zeitraum, Mikrotiming umfasst hingegen nur ein Jahr Planung.

WLAN, ein LAN (,Local Area Network') verbindet die Computer in einem begrenzten Gebiet miteinander - etwa in einem Gebäude. ,W' steht für ,wireless' und heißt auf Deutsch ,drahtlos'. Die Daten werden per Funk übertragen.

YouNow, Streaming-Portal für junge Menschen, auf dem Live-Videos zu sehen sind, die bewertet werden können, und gechattet wird. (von Torsten Siever)

zone-c, bei der Registrierung von Domains wird u. a. eine Person (normalerweise vom ISP) als ,zone-c' (= zone contact) in der Registrierungsdatenbank eingetragen (bei de.-Domains z.B. in der Registrierungsdatenbank der DENIC). Der zone-c ist der Zonenverwalter bzw. Nameserver-Administrator und betreut den oder die Nameserver des Domaininhabers.

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