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Mobile Kommunikation

Mobile Kommunikation ist nicht mehr lange von anderer computervermittelter Kommunikation zu trennen, aber dennoch wird es hier (noch) gesondert behandelt, da mobile Endgeräte in der Regel noch kleinere Tastaturen und andere situative Bedingungen aufweisen als Notebooks oder gar Desktop-PCs. Inhalte liegen zum Dienst SMS sowie zu Begriffen vor. Die frühere Rubrikbezeichnung handysprache wurde aufgrund der zu häufigen Zuschreibung einer Sondersprache »Handysprache« aufgegeben (da diese natürlich nicht existiert).

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Aus der Presse

Immer mehr Millennials im Handy-Dauerstress

Jeder zweite britische Nutzer wünscht sich, dass Smartphones nie erfunden worden wären.

»Sechs von zehn britischen Millennials können sich nicht mehr entspannen, weil sie ihr Smartphone unaufhörlich bedienen. Das zeigt eine Befragung des Marktforschungsunternehmens One Poll. Die Umfrage hat auch ergeben, dass neun von zehn erwachsenen Nutzern ihr Handy regelmäßig kontrollieren, selbst wenn keine neuen Nachrichten eingetrudelt sind.« [08.10.2019 ps; Quelle: pressetext [Lutz Steinbrück]]

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Neue Networx

Etienne Morel et al. beschäftigen sich in der Networx Nr. 85 mit dem Thema »Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation«. mehr

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Publikation im Fokus

Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation

Die vorliegende Untersuchung, die im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts «What’s up Switzerland» durchgeführt wurde, geht der Frage nach, wie sich Nutzer im Hinblick auf Abweichungen von der Standardorthographie positionieren. Auf Basis einer online realisierten Umfrage wird ermittelt, ob Einschätzungen über Normabweichungen vom medialen Kontext (z.B. mobile Nachrichtendienste oder Postings auf Facebook[]), vom Alter der Teilnehmenden oder von der verwendeten Sprache abhängen. Die Studie zeigt auf, dass die Fehlertoleranz erwartungsgemäss mit höherem Öffentlichkeitscharakter und höherem Grad and Formalität sinkt. Darüber hinaus sind aber auch je nach Alter und je nach Erstsprache unterschiedliche Haltungen in Bezug auf das Einhalten orthographischer Normen erkennbar. Hierbei scheinen vor allem sprachspezifische Unterschiede eine Rolle zu spielen, da Sprecher der romanischen Sprachen Französisch und des Italienisch besonders hohe Erwartungen an die Einhaltung orthographischer Normen zu haben scheinen. Diese erhöhte Normsensibilität wird auch in einem intensiven Selbst- und Fremdkorrekturverhalten reflektiert, wobei gerade auch jüngere Teilnehmende besonders aktiv sind. Insgesamt zeigt die Studie auf, dass die mobile schriftbasierte Kommunikation entgegen einer weitverbreiteten Meinung nicht zwingend eine höhere Toleranz gegenüber normvernachlässigender Schriftlichkeit mit sich bringt. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Glaznieks, Aivarsm (2019). »From the Valleys to the World Wide Web: Non-Standard Spellings on Social Network Sites«. Aufsatz im Sammelband Building Computer-Mediated Communication Corpora for Sociolinguistic Analysis. online lesbar

Morel, EtienneSilvia Natale (2019). »Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation«. Nr. 85 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Siebenhaar, Beatm (2018). »Funktionen von Emojis und Altersabhängigkeit ihres Gebrauchs in der WhatsApp-Kommunikation«. Aufsatz im Sammelband Jugendsprachen/Youth Languages: Aktuelle Perspektiven internationaler Forschung/Current Perspectives of International Research. mehr


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Kommentare zu dieser Seite

mehr übersicht alles ist total gequetscht
Sonntag, 18. November 2012 Gast
Ich habe im Deutschunterricht momentan genau das Gleiche Thema, somit hilft mir diese Seite natürlich super :) Aber es gibt auch eine Pro-Seite an der Sprach- und Medienentwicklung;)
Dienstag, 21. September 2010 Gast
Super Website. meine lieblings Website. yeah HAMMER!!!
Mittwoch, 24. Juni 2009 Gast