Zum Bereich

Mobile Kommunikation

Mobile Kommunikation ist nicht mehr lange von anderer computervermittelter Kommunikation zu trennen, aber dennoch wird es hier (noch) gesondert behandelt, da mobile Endgeräte in der Regel noch kleinere Tastaturen und andere situative Bedingungen aufweisen als Notebooks oder gar Desktop-PCs. Inhalte liegen zum Dienst SMS sowie zu Begriffen vor. Die frühere Rubrikbezeichnung handysprache wurde aufgrund der zu häufigen Zuschreibung einer Sondersprache »Handysprache« aufgegeben (da diese natürlich nicht existiert).

Sie haben eigene Ideen? Dann wirken Sie mit und werden Sie Mitglied!

Aus der Presse

Das Ende der 140-Zeichen-Beschränkung

Möglicherweise verdoppelt Twitter den Zeichenumfang seiner Tweets. Die Aufstockung wird derzeit in einer kleinen Runde getestet – bislang vielversprechend.

Der Kurznachdienst zeigt sich schon vor dem Testende zuversichtlich, dass die Zeichenobergrenze für alle und dauerhaft von 140 auf 280 Zeichen angehoben werden. Der Test soll in allen Sprachen außer Japanisch, Chinesisch und Koreanisch laufen – weil in diesen Sprachen ohnehin mehr Inhalt mit weniger Schriftzeichen vermittelt werden könne; hier erreichen nur 0,4 Prozent aller Tweets[] die Obergrenze. Anders bei englischsprachigen Tweets; hier seien es neun Prozent. Viele seien frustriert, mutmaßt der Dienst, der deshalb die Zeichenanzahl großzügiger gestalten möchte. Dies ist problemlos möglich, da heute niemand mehr Tweets per SMS erstellen dürfte. Auf die SMS-Obergrenze von 160 Zeichen ist der ursprüngliche Zwang zur Kürze zurückzuführen. Dennoch wolle man die Obergrenze nicht gänzlich aufheben: »Wir glauben, dass es wirklich wichtig ist, diese Kürze beizubehalten«, sagte Twitter-Chef Jack Dorsey vor zwei Wochen. [27.09.2017 si; Quelle: futurezone.de]

zum Blogeintrag über die 280 Zeichen (extern)

Weitere News bei mediensprache.net:

... und viele weitere Nachrichten zum Thema finden Sie hier.

NEUdruckreif

Neue Networx

Theodor Wurth beschäftigt sich in der Networx Nr. 78 mit dem Thema »Textphänomen »Procap-Text« – Untersuchungen zu einer neuen internetbasierten Textsorte in Userprofilen am Beispiel der WhatsApp Info«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

Wörterbücher

Wort unklar?

Kennen Sie eigentlich schon das Wort Selfie? Testen Sie unsere kleinen Wörterbücher zur Linguistik (1290 Lemmata), zu Medien/Technik (805) und zum Berlinischen (2291).

Oder fehlt etwas? Tragen Sie es nach.

NEUPublikation im Fokus

Textphänomen »Procap-Text« – Untersuchungen zu einer neuen internetbasierten Textsorte in Userprofilen am Beispiel der WhatsApp Info

Diese Arbeit untersucht ein neuartiges Textphänomen internetbasierter Plattformen. Hierfür klären die ersten beiden Kapitel zunächst die text- und medienlinguistische Perspektive, um u. a. darzulegen, in welcher Weise sich neue Textsorten etablieren und inwiefern digitale Medien heutzutage die Möglichkeiten der Textproduktion verändern. Auf dieser Grundlage wird der Begriff des »Profile based caption text« (Procap-Text) eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein monologisch ausgerichtetes, zeichenbegrenztes Textfeld auf unterschiedlichen Plattformen (z. B. WhatsApp[], Instagram, Skype[], Twitter[], Slack), das im Frontend in der Regel unspezifisch als »Status«, »Info«, »Über dich« etc. bezeichnet wird und als Teil des Userprofils dazu dient, eine kurze Äußerung oder persönliche Information zu verfassen. Nach einer theoretischen Systematisierung im dritten Kapitel soll im vierten Kapitel schließlich ein Korpus authentischer »WhatsApp Info«-Texte beispielhaft belegen, wie Procap-Texte von Nutzern in intentionaler, funktioneller, textstilistischer und kodaler Hinsicht realisiert werden. mehr

Sie haben ein neues Buch zum Thema geschrieben? Stellen Sie es hier vor.

NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Wurth, Theodorm (2017). »Textphänomen ›Procap-Text‹ – Untersuchungen zu einer neuen internetbasierten Textsorte in Userprofilen am Beispiel der WhatsApp Info«. Nr. 78 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Santillán, Elena (2009). Digitale Jugendkommunikation in der Informationsgesellschaft: Spanisch, Italienisch und Deutsch im Vergleich. Wien: Praesens Verlag. mehr

Rummler, Klaus (2010). »Mobilkommunikation und soziale Segmentation«. Aufsatz im Sammelband Digitale Jugendkulturen. Gibt es eine 'Cybergeneration'?. mehr


Suchen Sie in 526 Publikationen nach Ihrer gewünschten Publikation:

Ihre Publikation zum Thema fehlt? Sie können sie hier nachtragen oder hochladen.

online & free

Netzpublikationen

Sie suchen Literatur, die Sie sofort lesen können? Ohne Leihkarte und Mahngebühren! Sie haben 99 Titel zum Thema gefunden – jetzt einfach kostenlos downloaden. mehr

Oder stellen Sie Ihre hier zur Verfügung!

Mitstreiter

Mitglieder im Bereich

Sie suchen Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls im Bereich handysprache arbeiten? Sie haben Glück und 12 gefunden! mehr

Noch kein Mitglied? Eintragen.

Ihre Meinung

Kommentare zu dieser Seite

mehr übersicht alles ist total gequetscht
Sonntag, 18. November 2012 Gast
Ich habe im Deutschunterricht momentan genau das Gleiche Thema, somit hilft mir diese Seite natürlich super :) Aber es gibt auch eine Pro-Seite an der Sprach- und Medienentwicklung;)
Dienstag, 21. September 2010 Gast
Super Website. meine lieblings Website. yeah HAMMER!!!
Mittwoch, 24. Juni 2009 Gast