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Mobile Kommunikation

Mobile Kommunikation ist nicht mehr lange von anderer computervermittelter Kommunikation zu trennen, aber dennoch wird es hier (noch) gesondert behandelt, da mobile Endgeräte in der Regel noch kleinere Tastaturen und andere situative Bedingungen aufweisen als Notebooks oder gar Desktop-PCs. Inhalte liegen zum Dienst SMS sowie zu Begriffen vor. Die frühere Rubrikbezeichnung handysprache wurde aufgrund der zu häufigen Zuschreibung einer Sondersprache »Handysprache« aufgegeben (da diese natürlich nicht existiert).

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Aus der Presse

Selfitis: Selfie-Macher könnten psychisch gestört sein

Dem Druck nachzugeben, ständig Selfies zu machen und im Netz zu posten, hat jetzt eine eigene Bezeichnung: Selfitis. Kritiker stufen die neue Studie allerdings als gefährlich ein.

Dass das ständige Knipsen nicht unbedingt normal ist, legt eine Studie der britischen Forscher Janarthan Balakrishna und Mark D. Griiffiths nahe. ie mit dem Neologismus Selfitis beschriebene Krankheit kann, laut der beiden »Selfie-Gelehrten«, in drei Stadien auftreten: Borderline: Menschen, die mindestens drei Selfies[] pro Tag machen, diese jedoch noch auf Facebook[] und Co. veröffentlichen, fallen unter diese Kategorie. Akut: Selfie-Abhängigen, die drei Selbstporträts pro Tag auf den Social-Media-Kanälen veröffentlichen, wird Selfitis im Stadium ›Akut‹ diagnostiziert. Chronisch: Betroffene, die unter einer chronischen Selfitis leiden, machen mindestens sechs Selfies am Tag und veröffentlichen diese anschließend in den sozialen Netzwerken.« [20.01.2018 ps; Quelle: futurezone [J. Pförtner]]

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Katharina König et al. beschäftigen sich in der Networx Nr. 79 mit dem Thema »Zur Theatralität von WhatsApp-Sprachnachrichten. Nutzungskontexte von Audio-Postings in der mobilen Messenger-Kommunikation«. mehr

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Zur Theatralität von WhatsApp-Sprachnachrichten. Nutzungskontexte von Audio-Postings in der mobilen Messenger-Kommunikation

Mit WhatsApp[]-Sprachnachrichten hält die mediale Mündlichkeit Einzug in die mobile Messenger-Kommunikation. Auf Basis eines Korpus von 160 Audio-Postings aus dyadischen WhatsApp-Chats wird in der vorliegenden Studie aufgezeigt, dass NutzerInnen Sprachnachrichten häufig als theatrale Aufführungen gestalten, bei denen sie verschiedene auditive Ressourcen für ihre kommunikativen Zwecke einsetzen. Zum einen werden prosodische Ressourcen zur paraverbalen Kontextualisierung genutzt. Zum anderen wird aber auch die Hörbarkeit von nonverbalen Handlungen und Hintergrundgeräuschen als Darstellungsressource relevant. Sowohl bei der Inszenierung, also der Vorbereitung der hörbar gemachten Szene, als auch bei der eigentlichen Aufführung bedienen sich die NutzerInnen theatraler Gestaltungsverfahren. Hierbei ist stets zu reflektieren, dass die Szenen für ein Publikum aufgeführt werden: Der Unterhaltungscharakter der Audio-Postings wird in den Reaktionen der KommunikationspartnerInnen dokumentiert und goutiert. Audio-Postings werden in diesen Situationen anderen Posting-Formaten vorgezogen. NutzerInnen können auf diese Weise auditive Darstellungsressourcen verwenden, ohne gleichzeitig eine Verpflichtung zu einem ausgedehnten Gesprächsaustausch eingehen müssen. WhatsApp-Sprachnachrichten ergänzen somit schriftlich-visuelle Posting-Formate in der Messenger-Kommunikation. mehr

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Literatur

Neue Publikationen zum Thema

König, KatharinamTim Moritz Hectorm (2017). »Zur Theatralität von WhatsApp-Sprachnachrichten. Nutzungskontexte von Audio-Postings in der mobilen Messenger-Kommunikation«. Nr. 79 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Wurth, Theodorm (2017). »Textphänomen ›Procap-Text‹ – Untersuchungen zu einer neuen internetbasierten Textsorte in Userprofilen am Beispiel der WhatsApp Info«. Nr. 78 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Santillán, Elena (2009). Digitale Jugendkommunikation in der Informationsgesellschaft: Spanisch, Italienisch und Deutsch im Vergleich. Wien: Praesens Verlag. mehr


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Kommentare zu dieser Seite

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Sonntag, 18. November 2012 Gast
Ich habe im Deutschunterricht momentan genau das Gleiche Thema, somit hilft mir diese Seite natürlich super :) Aber es gibt auch eine Pro-Seite an der Sprach- und Medienentwicklung;)
Dienstag, 21. September 2010 Gast
Super Website. meine lieblings Website. yeah HAMMER!!!
Mittwoch, 24. Juni 2009 Gast