Lexikon

Kleines linguistisches Wörterbuch

Es konnten insgesamt folgende 73 Einträge zu dem von Ihnen gewählten Wortanfang i gefunden werden:

IC-Analyse (auch: Konstituentenanalyse), unmittelbare Konstituentenanalyse, indem komplexe sprachliche Einheiten nach und nach in ihre Bestandteile (Konstituenten) von oben nach unten aufgelöst werden. Beispiel: [S [NP [Art + N] + [VP [V + NP [Art + N]]]] für

Ich-Laut (auch: Ich-Laut), neben dem Ach-Laut wie in "ach", "Dach" und so weiter die allophonische Variante des stimmlosen, am Zungenrücken gebildeten (dorsalen) Reibelautes /x/, -ch. Beispiel: i-ch, Mol-ch, Re-cht
s. auch → dorsal, → Frikativ, → Allophon, → uvular, → Ich-Laut

Ideogramm (auch: Begriffszeichen), Begriffszeichen, die einen ganzen Begriff symbolisieren, ohne dass es eine bildliche Assoziation zum Referenzobjekt gibt. Beispiel: manche Verkehrzeichen wie Halteverbot, Zahlzeichen, nicht-alphabetische Zeichen wie +, &

Idiolekt, 1. gesamter Anteil, den ein einzelner Sprecher an einer Sprache hat, z.B. das Deutsch von Herrn X; 2. größter homogener Teil des Anteils, den ein einzelner Sprecher an einer Sprache hat.
s. auch → Soziolekt

Idiom (auch: Phraseologismus, Redewendung), [1] feste, nicht wörtlich zu verstehende Wortverbindungen, [2] Spracheigentümlichkeiten von Personen einer dialektalen, regionalen oder sozialen Gruppe. Beispiel: aus der Haut fahren, auf die Palme bringen
s. auch → Idiomatik, → Phrase

Idiomatik (auch: Phraseologie), wissenschaftliche Untersuchung, Beschreibung, Sammlung der festen Redewendungen (Idiome).
s. auch → Idiom

Idiomatisierung (auch: Demotivierung, Bedeutungsisolierung, Lexikalisierung), der Verlust von semantisch-morphologischer Transparenz eines komplexen Wortes. Lässt sich die Gesamtbedeutung eines komplexen Ausdrucks nicht mehr aus der Einzelbedeutung seiner Komponenten herauslesen, dann spricht man von Idiomatisierung. Beispiel: blaumachen, Augenblick, klipp und klar
s. auch → Demotivierung, → Idiomatizität, → Lexikalisierung

Idiomatizität, Angabe (Gradangabe, Maß), wieweit sich die Gesamtbedeutung einer Wortbildung wie zum Beispiel "Augenblick" von der ursprünglichen Bedeutung seiner einzelnen Teile entfernt und sich verselbständigt hat.

Ikon (auch: Ikonisches Zeichen), abstrakte Darstellung für oder von etwas anderem, die mindestens ein Merkmal mit dem darzustellenden Objekt gemeinsam hat.

Ikonismus, beschreibt ein Konzept, das sich auf die Übereinstimmung von Eigenschaftgen der Darstellung mit Eigenschaften des Dargestellten stützt. Tendenz, im Darstellenden das, was dargestellt werden soll, anschaulich zu machen, durch lautmalerische Wörter wie in 'Kickeriki', Wörter, in deren Form der semantische Gehalt erkennbar ist ('schwarzrotgold'), sowie durch besonderen Sprachstil.
s. auch → Ikonizität, → Onomatopoesie

Ikonizität, Maß der Ähnlichkeit eines Ikons zu demjenigen Objekt, welches es repräsentiert.
s. auch → Ikon

Illativ, Kasus in den finnougurischen Sprachen mit der Bedeutung ,in … hinein'.
s. auch → Kasus

Illokution (auch: Illokutionärer Akt, illokutiver Akt), der Zweck einer Äußerung, also diejenige Handlung, die konventionsgemäß mit einer Äußerung vollzogen wird wie zum Beispiel "etwas behaupten", "jemanden auffordern" und anderes.
s. auch → Lokution

Imperativ (auch: Befehlsform), einer der drei Modi des Verbs im Deutschen, drückt eine direkte Aufforderung an eine Person oder mehrere Personen aus. Beispiel: Geh!, Trink!, Trinkt!
s. auch → Modus

Imperativsatz (auch: Aufforderungssatz), Aufforderungssatz, in welchem im Deutschen das finite Verb an erster Stelle und im Imperativ steht. Beispiel: Setzen sie sich! Gib mir Bier!
s. auch → Imperativ

Imperfekt (auch: Präteritum), Zeitform des Verbs, die ein vergangenes, bereits abgeschlossenes Ereignis markiert. Im Deutschen wird der Begriff synonym zu Präteritum verwendet. Beispiel: Es regnete. Sie waren nass.
s. auch → Präteritum

Imperfektiv, drückt in Aspektsprachen die zeitliche Unbegrenztheit eines Geschens aus beziehungsweise eine Handlung/Geschehen vom Blickpunkt inmitten des Geschehens, ohne Berücksichtigung von Anfangs- und Endpunkt.
s. auch → Perfektiv, → Durativ

Impersonal (auch: unpersönlich, Impersonalia), 1. Konstruktionen, in denen "es" das sytaktische Subjekt darstellt, obgleich es nicht das logische Subjekt des Verbes ist; entsprechend gibt es impersonale Verben (Impersonalia) wie "donnern" oder "frösteln".
s. auch → Formales Subjekt, → unpersönliche Verben

Implikation, [1] im Rahmen der Aussagenlogik zwei Aussagen A und B, die in einem "wenn A - dann B"-Verhältnis zueinander stehen, aber nicht umgekehrt, [2] im allgemeinen Sprachgebrauch eine oder mehrere Aussagen, die sich aus den bisherigen Ausführungen ergeben.

Implikatur, ein in einer Äußerung nicht direkt ausgedrückter, aber enthaltener, sozusagen indirekt "angedeuteter" Bedeutungsinhalt.

implizite Wiederaufnahme, ein Wort/eine Wortgruppe werden im weiteren Verlauf des Textes durch zwar nicht referenzidentische, aber mit diesen im Zusammenhang stehende Ausdrücke wiederaufgenommen. Beispiel: "Ich kam in [London] an." (Impliziert: Dort gibt es einen Bahnhof) "Vom [Bahnhof] fuhr ich..."
s. auch → explizite Wiederaufnahme, → Wiederaufnahme

Implosiv, bezeichnet einen Verschlusslaut wie in ungebildet, bei dem der von innen nach außen drängende Luftstrom nicht unterbrochen wird. Beispiel: kauen, abputzen (von AnnZie)
s. auch → Plosiv, → Frikativ, → stimmhaft

Imprekativ, Sprachgebrauch, um zu fluchen, in manchen Sprachen ein Satzmodus. Beispiel: "Verdammt noch mal!"

Inchoativ, Aktionsart von Verben: den (allmählichen) Beginn eines Geschehens/einer Handlung ausdrückend. Beispiel: erblühen, verwelken
s. auch → Aspekt, → Aktionsart

Indefinitpronomen, Untergruppe der Pronomen, die zur Kennzeichnung von Personen oder Dingen dienen und hinsichtlich der Angaben zu Genus oder Anzahl unbestimmt sind. Beispiel: jemand, etwas, einige, man, nichts, niemand
s. auch → Numeralia, → Pronomen

Index, bezeichnet den (meist) kausalen Zusammenhang zwischen Zeichen und dem Bezeichneten. (von AnnZie)
s. auch → Ikon, → Symbol, → Zeichen, → Korrelation

indexikalischer Ausdruck (auch: Personaldeixis:ich,du;Lokaldeixis:hier, dort;usw.), Zeigewörter (deiktische Ausdrücke) wie 'ich, du, er, hier, dort'. Beispiel: Personaldeixis: ich,du; Lokaldeixis: hier, dort
s. auch → Deixis, → Deiktika

indexikalisches Zeichen (auch: Index), Zeichen, das auf etwas anderes verweist beziehungsweise Anzeichen für etwas ist. Beispiel: Schmerz (verweist auf) Krankheit/Verletzung, Rauch auf Feuer
s. auch → Ikon

Indikativ (auch: Wirklichkeitsform), Wirklichkeitsform des Verbes: Modus, der den bezeichneten Sachverhalt als gegeben kennzeichnet.
s. auch → Modus

indirekte Rede (auch: Oratio obliqua), mittelbare Wiedergabe einer mündlichen Äußerung oder von Gedanken, die von einem (vorhandenen oder rekonstruierbaren) Ausdruck des "Sagens" oder "Denkens" abhängig ist.
s. auch → Direkte Rede

indirektes Objekt, kurz indobj, Objekt, das nur mittelbar von der Verbalhandlung betroffen ist und daher im Passiv nicht zum Subjekt des Satzes wird.
s. auch → Objekt, → Dativobjekt

Individuativum, Nomen, die keine Eigennamen sind und im Unterschied zu Massen-Nomen (Stoffsubstantiven) direkt mit einem Zahlwort verknüpft werden können. Beispiel: "Apfel" im Unterschied zu "Gold" ("sieben Äpfel" -. *"sieben Gold")
s. auch → Appellativum

Induktion, Ableitung/Schlussfolgerung einer allgemeinen Aussage aus Einzelaussagen, vom Besonderen zum Allgemeinen. Beispiel: Fritz starb, Karl starb, Karin starb - Alle Menschen sind sterblich
s. auch → Abduktion, → Deduktion, → Induktion

Inessiv, Kasus, zum Beispiel in finnougrischen Sprachen vorkommend, der ausdrückt, dass sich ein Objekt ,in' einem Ort befindet (lateinisch: "inesse" = sich befinden in).
s. auch → Kasus, → Inessiv, → Lokativ, → Abessiv

Inferenz, [1] Das Einfließen von Weltwissen durch den Leser bei der Rezeption von Texten, [2] in Sprachdidaktik Grad, inwieweit in eine Beobachtung Bewertungen einfließen, [3] das Folgern beziehungsweise Erzeugen neuer Aussagen aus gegebenen Aussagen.
s. auch → Abduktion, → Deduktion, → Induktion

infinit, Eigenschaft von Verben, die die hinsichtlich Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi unbestimmt/nicht gekennzeichnet sind.

Infinitiv, die Grundform des Verbs, die hinsichtlich Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi unbestimmt/nicht gekennzeichnet ist. Beispiel: gehen, stehen, liegen
s. auch → Infinit, → Grundform

Infinitivphrase, kurz IP, Wortgruppe im Satz, die einen Infinitiv in Verbindung mit zu, um zu, ohne oder anstatt zu enthält. Beispiel: Ute lacht, ohne zu wissen warum.

Infinitivsatz, syntaktische, manchmal mit "um zu", "ohne zu", "anstatt zu" eingeleitete Konstruktionen, die ein infinites Verb enthalten (Infinitiv/Partizip) und als Sätze beschrieben werden.

Infix, Affix, das in den Stamm eines Wortes eingefügt wird.
s. auch → Affix

Inflektiv, unflektierte Verbform, die mit dem Verbstamm identisch ist. Beispiel: gähn, seufz, meditier

Ingressiv (auch: Initiv), Aktionsart/Aspekt von Verben: das plötzliche Einsetzen eines Geschehen/Zustandes charakterisierend; auch die Lautproduktion durch Einatmen wird ingressiv genannt. Beispiel: entflammen
s. auch → Inchoativ, → Egressiv, → Aktionsart

Initialwort, auf die Anfangsbuchstaben der Silben zurückgehende Abkürzung eines Begriffs/Vollwortes. Beispiel: LKW (Lastkraftwagen), EU (Europäische Union), Flak (Fliegerabwehrkanone)
s. auch → Abkürzung

Inklusiv, bezeichnet in manchen Sprachen den Umstand, dass mit dem Personalpronomen der ersten Person Plural nur der Sprecher und der/die Angesprochene(n) gemeint sein können, nicht aber eine oder mehrere dritte Personen (exklusiv)
s. auch → Exklusiv

inkompletiv, bezeichnet das Gegenteil von kompletiv (ergänzend) (von AnnZie)
s. auch → kompletiv

Inkorporation, spezielle Wortbildungsregularität die Substantiv-Verb-Komposita ermöglicht wie zum Beispiel 'eiskunstlaufen', 'punktschweißen'.
s. auch → Inkorporierung, → Inkorporierende Sprache

inkorporierende Sprache (auch: einverleibende Sprache, polysynthetische Sprache), Sprachtypen mit hochkomplexer Morphologie, so dass zum Beispiel im Verb Subjekt-Objektverhältnisse ausgedrückt werden können, ein Verb also einem vollendeten Satz entspricht. Beispiel: Grönländisch, Aztekisch

Inkorporierung (auch: Nominalinkorporation), bezeichnet die Kombination aus Nomen und Verb. Das Nomen verliert in dieser Verbindung seine syntaktische Selbstständigkeit. Beispiel: ehebrechen (von AnnZie)
s. auch → Inkorporierende Sprache, → Inkorporation

Inlaut, Laut oder Lautgruppe im Wortinneren. Alles, was nicht An- oder Auslaut ist.
s. auch → Anlaut, → Auslaut

Instrumental (auch: Instrumentalis), in einigen Sprachen (unter anderem dem Russischen) ein Kasus, mit dem das Mittel/Instrument einer im Verb beschriebenen Handlung gekennzeichnet wird. Wo dieser Kasus (wie im Deutschen) fehlt, drückt man ihn mithilfe von Präpositionen aus. Beispiel: mithilfe des Hammers

Instrumentalsatz, Nebensatz, der erläutert, mit welchem Mittel das im Hauptsatz Beschriebene erreicht wird. Beispiel: Er entledigte sich des Problems, indem er es vergaß.

Intensifikator (auch: Steigerungspartikel, Intensitätspartikel, Gradmodifikator), Steigerungspartikel wie 'einigermaßen', 'etwas', 'sehr', die die durch Adjektive/Adverbien ausgedrückten Eigenschaften steigern oder abschwächen. Beispiel: sehr schnell/groß, eingermaßen groß/schnell
s. auch → Partikel

Intension, Bedeutungsgehalt (Inhalt, Sinn) eines sprachlichen Ausdrucks; die Intension eines Begriffes gibt für jede "Mögliche Welt" w die Extension des Ausdrucks in w an. Beispiel: Superman und Clark Kent referieren auf dieselbe Person (Extension), haben aber verschiedene Intensionen (mit/ohne übermenschliche Fähigkeiten); ebenfalls bei Abendstern/Morgenstern für den Planeten Venus (von Torsten Siever)
s. auch → Extension

Intensivbildung, abgeleitetes Wort, bei dem eine Verstärkung gegenüber dem im Ausgangswort Gemeintem zum Ausdruck kommt. Beispiel: ent-fliehen (fliehen), er-retten (retten)

Intentionalität, das gezielte, konstruktive Handeln (zum Beispiel bei der Textproduktion und Textrezeption).

Interaktion, das Miteinanderhandeln und Aufeinandereinwirken: allgemein, im Gespräch und in der Kommunikation allgemein.

Interferenz, [1] das Einwirken einer Sprache auf eine andere (zum Beispiel: lexikalischer Transfer), [2] beim Lernen einer Fremdsprache das fehlerhafte Übertragen von Regeln/Gewohnheiten aus der Muttersprache in die Fremdsprache.

Interjektion (auch: Ausrufewort, Ausdruckswort, Empfindungswort), unflektierbares, satzwertiges (Empfindungs-)Wort, ohne selbstständige Bedeutung, mit häufig lautmalerischem Charakter, zum Ausdruck von Empfindungen, Flüchen, Kontaktaufnahme oder Ähnliches. Beispiel: ach!, oh!, au!, hallo!, he!

Internationalismus, Lexem, das in einer (mehr oder weniger) einheitlichen Bedeutung in mehreren Sprachen vorhanden ist. Beispiel: Nation, Demokratie
s. auch → Latinismus, → Gräzismus

Interrogativsatz (auch: Fragesatz, Erotema), Fragesatz. Er kommt unabhängig und abhängig vor. Beispiel: 'Spannend?' bzw. ,Sag mir, wann du kommst.'.

Intertextualität, die verschiedenen Beziehungen zwischen Texten. Intertextualität meint, dass Texte nicht nur für sich allein, sondern auch im Kontext anderer Texte stehen. So hat die Kenntnis von anderen Texten Auswirkungen auf die Textproduktion und auch auf die Textrezeption. Beispiel: Zitate, Anspielungen, Parodien.

Intervention, Sprachliche Aktivitäten/Eingriffe wie gezielte Rückfragen oder Kommentare der Interaktionspartner innerhalb eines Gesprächs, die das Ziel haben, das Gespräch zu lenken oder den Sprechpart übernehmen zu können

Intonation, Tonhöhenverlauf (auf-, absteigend, Tonhöhenbrüche und so weiter) innerhalb eines Wortes, Satzes, Textes.

Intransitiv, nichtzielende Verben, die kein direktes Objekt (Akkusativ Objekt) haben/fordern und kein persönliches Passiv bilden können. Beispiel: "Fritz schimpft", *"Fritz schimpft Jens", *"Jens wird von Fritz geschimpft"
s. auch → Transitiv

Isoglosse, Linie, die in einem geographischen Sprachatlas die Grenze zwischen zwei dialektalen Spracharianten anzeigt, also Dialekt- und Sprachgrenzen kennzeichnet.

isolierende Sprache (auch: Amorphe Sprache, Wurzelsprache), Sprachen, in denen Wörter unveränderlich sind und grammatische Beziehungen durch selbständige Wörter mit grammatischer Bedeutung und durch Wortstellung ausgedrückt werden. Beispiel: Klassisches Chinesich, Vietnamesisch
s. auch → Analytische Sprache

Isomorphismus, bezeichnet die Überlegung, dass die sprachlichen Ebenen, wie Laute, Wörter und Sätze, weitgehend ähnlich strukturiert sind und deshalb in Phonologie, Morphologie und Syntax die gleichen analytischen Forschungsmethoden ermöglichen.
s. auch → Phonologie, → Morphologie, → Syntax

Isotopie, wiederholtes Auftreten von Worten desselben Bedeutungs- oder Erfahrungsbereiches in einem Text als textbildendes Mittel.

isotopisches Beispiel, Isotopie kann nur festgestellt werden, wenn in einem Text zu einem bestimmten Lexem eine Rekurrenz auftritt. Das unten angegebene Beispiel wird erst durch den zweiten Satz zu einer Isotopie, da allein der erste Satz den Rezipienten im Unklaren lässt, ob es sich um eine Schachspielsituation oder um eine Szene beispielsweise aus einem Märchen handelt. Beispiel: Der Turm wankte und der Bauer war fort. Er schrie den ganzen Weg. (von anke.sindram@web.de)
s. auch → Isotopie, → Rekurrenz

Literatur: einsehen

i-Substantiv, Substantive, die auf dem Vokal -i enden. Sie fungieren häufig als Hypokorismen. Beispiel: Depri, Schlaffi, Rudi, Klinsi
s. auch → Hypokorismus

Iteration, Oberbegriff für die Wiederholung von sprachlichen Zeichen (von Torsten Siever)
s. auch → Reduplikation, → Iterativbildung, → Haplologie

Iterativ (auch: Frequentativ, Habituativ, Multiplikativ, Repetitiv), Aktionsart von Verben, die ausdrückt, dass sich etwas ständig oder regelmäßig wiederholt.
s. auch → Aktionsart

Iterativbildung, Wortbildungen, die durative Verben bezeichnen, die wiederum auf eine ständige, regelmäßige oder auch gewohnheitsmäßige Handlung referieren; typischerweise mit dem Suffix -l oder -r gebildet. Schwierig ist die Abgrenzung zu Diminutiva (lächeln). Beispiel: grübeln, sticheln (von Torsten Siever)
s. auch → Diminutiv, → Reduplikation, → Iteration

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Kommentare zu dieser Seite

Vielen Dank, ihre Seite ist eine große Hilfe bei meinen Examen!
Mittwoch, 7. Juli 2010 Gast
Ich lerne gerade für mein Examen in Deutsch-Fachwissenschaft. Diese Seite erspart mir viel Blättern in Fachbüchern, um den Sinn bestimmter Fremdwörter heraus zu finden. Sehr nützlich sind auch die mit angegebenen Beispiele!
Dienstag, 7. Oktober 2008 Gast
viele wörter sind nicht vorhanden
Samstag, 2. Februar 2008 Gast