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Lexikon

Kleines linguistisches Wörterbuch

Es konnten insgesamt folgende 11 Einträge zu Ihrer Suchanfrage Ikon gefunden werden:

Bikonditional, Begriff aus der Formalen Logik: die Verbindung zweier elementarer Aussagen p und q ist nur dann wahr, wenn beide Aussagen denselben Wahrheitswert haben.

Diakritikon (auch: diakritisches Zeichen), bestimmte graphische Zusatzzeichen, die der Erweiterung der Aussprache oder Bedeutung eines schon vorhandenen sprachlichen Zeichens dienen (im Deutschen zum Beispiel die Punkte über den Umlauten). Beispiel: Umlautzeichen (ä,ü,ö)
s. auch → Zirkumflex, → Tilde

Enklitikon, schwachtöniges (unbetontes) Element, das sich (häufig in reduzierter Form) an ein vorangehendes betonteres Wort anlehnt. Beispiel: "haste" ("hast Du")
s. auch → Enklise

Ikon (auch: Ikonisches Zeichen), abstrakte Darstellung für oder von etwas anderem, die mindestens ein Merkmal mit dem darzustellenden Objekt gemeinsam hat.

Ikonismus, beschreibt ein Konzept, das sich auf die Übereinstimmung von Eigenschaftgen der Darstellung mit Eigenschaften des Dargestellten stützt. Tendenz, im Darstellenden das, was dargestellt werden soll, anschaulich zu machen, durch lautmalerische Wörter wie in 'Kickeriki', Wörter, in deren Form der semantische Gehalt erkennbar ist ('schwarzrotgold'), sowie durch besonderen Sprachstil.
s. auch → Ikonizität, → Onomatopoesie

Ikonizität, Maß der Ähnlichkeit eines Ikons zu demjenigen Objekt, welches es repräsentiert.
s. auch → Ikon

Klitikon (auch: Klitisierung), die phonetische/lautliche Verschmelzung eines Wortes mit einem Nachbarwort wie in 'geht's' für 'geht es' (Enklise) oder 's'geht' für 'es geht' (Proklise).
s. auch → Proklise, → Enklise

Lexikon, der abrufbare Wortbestand einer Sprache
s. auch → Mentales Lexikon, → Lexikologie, → Lexikographie

Lexikoneintrag, in der generativen Transformationsgrammatik abstrakte Repräsentationen (zum Beispiel in Baumform) zu den einzelnen Lexemen mit Angaben zu phoentisch-phonologischen, grammatischen, semantischen Eigenschaften sowie solchen zu Selektionsbeschränkungen.
s. auch → Generative Grammatik

mentales Lexikon (auch: inneres Lexikon), psycholinguistisches Modell, um zu verstehen, wie Worte und deren Bedeutung im Gehirn repräsentiert sind, inwieweit Sach- und Weltwissen hierauf Einfluss haben, wie auf diese Repräsentationen bei Textrezeption, -verarbeitung und -produktion zugegriffen wird.
s. auch → Psycholinguistik

Onomatopoetikon (auch: Onomatopoetisch, Klangmalerei, Lautmalerei), lautnachahmendes, lautmalerisches Wort. Beispiel: Wauwau, Kuckuck, kikeriki

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Kommentare zu dieser Seite

Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever
hdl
Montag, 27. Mai 2013 seeyoungcho
Einige Spezifiezierungen könnten noch gemacht werden bzw. Unterpunkte erstellt werden. Ansonsten eine sehr übersichtliche und hilfreiche Seite!
Donnerstag, 24. Januar 2013 Gast