NEUAus der Presse

Smarte Brille

Facebook und die Ray-Ban-Mutter Luxottica arbeiten unter dem Codenamen »Orion« gemeinsam an einer AR-Brille, die zukünftig das Smartphone ersetzen soll.

»Die Datenbrille soll zum Telefonieren geeignet sein, Informationen zu Personen im Umfeld innerhalb eines kleinen Fensters anzeigen können und für das Livestreaming auf Facebook[] einsetzbar sein. Da direkt an der Datenbrille keine Eingaben möglich sind, entwickelt Facebook ebenso einen KI-Sprachassistenten, der als Kommandozentrale für die ›Orion‹ konzipiert ist. Auch mit einem Ring mit Bewegungssensor hat Facebook schon experimentiert.« [heute 08:28 ps; Quelle: t3n]

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Adieu, Dekolleté
Kleidungsstücke mit vielen unterschiedlichen Kragen

Die Herbsttage kommen und mit ihnen die Stoffmengen. Und dennoch werden nicht alle Hautpartien überzogen – dank Dekolleté. Wörtlich bedeutet das aus dem Französischen entlehnte Wort ›Halskragen‹, was schon darauf hinweist, dass es nicht die Hautpartie unterhalb des Halses bezeichnet, sondern den Ausschnitt im Kleid(ungsstück). Insofern ist eine Aussage wie Sie hat ein schönes Dekolleté nicht ganz treffend; korrekter wäre Ihr Kleid hat ein schönes Dekolleté. Im Duden wird allerdings der Push-up-BH als »ein üppiges Dekolleté formender BH« beschrieben, was so gar nicht zum Kleidungsausschnitt passen mag. Offensichtlich sind wir inmitten eines semantischen Wandels bzw. neben dem ›Ausschnitt‹ kommt eine weitere Bedeutung zu: die ›Hautpartie‹. Wenn es kalt wird, spielt diese Feinheit aber ohnehin keine Rolle – dann wird beides mit einem Schal bedeckt. Doch kommen wir endlich zur Schreibung, der allerdings das Atemberaubende fehlt, da man hier – anders als bei einem übermäßigen Dekolleté – kaum etwas falsch machen kann: Neben Dekolleté ist auch Dekolletee zulässig und in der Schweiz – ganz ohne Anpassung der Schreibweise – auch Décolleté. (16.09.2019)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

druckreif

Networx 86

Katja Arens beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 86 mit dem Thema »Bild-Makros in der Facebook-Interaktion. Eine medienlinguistische Betrachtung multimodaler Kommunikate und ihrer interaktiven Aushandlung«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




Publikation im Fokus

Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung

Die Konsequenzen und Potenziale, die die digitale Transformation für die Kulturelle Bildung mit sich bringt, sind bislang weitestgehend unerforscht. Diesem Desiderat begegnet die Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung, die im Februar 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht wurde. 13 Verbund- und Einzelprojekte in ganz Deutschland forschen seit Ende 2017 zu digitalen Phänomenen in der Kulturellen Bildung unter anderem in den Bereichen Musik, Literatur, Tanz, Performance und bildender Kunst. Die Forschungsvorhaben zeichnen sich dabei durch eine große Perspektivenvielfalt aus: Neben Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung sind Musikpädagogik, Kunst-, Tanz-, Musik-, Literatur- Medien-, und Sportwissenschaft, Humangeographie, Wirtschaftsinformatik, Medienpädagogik, Informatik und Computerlinguistik vertreten. Das noch junge Instrument der Förderrichtlinie geht mit dem Anspruch einher, die geförderten Projekte aktiv miteinander in Beziehung zu setzen, um so größtmögliche Effizienz und Sichtbarkeit sowohl der Einzelprojekte als auch der projektübergreifend gemeinsamen Forschungsziele zu erreichen. Hierzu wurde ein Metaforschungsvorhaben ausgeschrieben und bewilligt. Das Metavorhaben unter der Leitung von Prof. Dr. Benjamin Jörissen und Prof. Dr. Stephan Kröner (beide FAU Erlangen-Nürnberg) hat zum Ziel, über theoretische Modellbildungen, qualitative Metaanalysen und quantitative Forschungssynthesen die gesellschaftliche und bildungswissenschaftliche Bedeutung der Ergebnisse zu reflektieren und die unterschiedlichen Themenbereiche der Förderrichtlinie auf dieser Grundlage zusammen zu führen. Neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn ist es ein wesentliches Ziel des Metavorhabens, die Ergebnisse der Forschung auch für die Innovation in den Praxisfeldern der Kulturellen Bildung fruchtbar zu machen und die Befunde und Ergebnisse über den Fachdiskurs hinaus für die Zivilgesellschaft und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger verständlich und handlungsorientiert zu kommunizieren. mehr

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Literatur

Neue Publikationen zum Thema

Jörissen, BenjaminStephan KrönerLisa Unterberg (Hg., 2019). Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung. München. mehr

Arens, Katja (2019). »Bild-Makros in der Facebook-Interaktion. Eine medienlinguistische Betrachtung multimodaler Kommunikate und ihrer interaktiven Aushandlung«. Nr. 86 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Morel, EtienneSilvia Natale (2019). »Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation«. Nr. 85 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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Montag, 18. Juni 2018 rasterm über /de/news/2018061898454.aspx
¹https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180523133306.htm, ²https://www.nature.com/articles/s41562-018-0353-0, ³http://nlp.cs.rpi.edu/paper/nature2018.pdf, ⁴http://morteza-dehghani.net/, ⁵https://joehoover.github.io/cv/curriculum-vitae.pdf, ⁶https://at.linkedin.com/in/sabrina-manzey-9a88b0133
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx