NEUAus der Presse

Deutsche mögen personalisierte Web-Reklame

Laut PwC-Umfrage sind vor allem männliche Internet-User für diese Art Werbung empfänglich.

»Der Umfrage ›Personalisierte Werbung – E-Privacy‹ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC nach klickt bereits jeder fünfte Deutsche Web-Reklame häufig an, mehr als jeder Zweite hat es in den vergangenen drei Monaten getan. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten blendet Online-Werbung über Ad-Blocker zumindest teilweise aus. Befragt wurden 1.000 Deutsche.« [gestern 10:54 ps; Quelle: pressetext [Florian Fügemann]]

PwC-Studie als PDF (extern)

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Akupunktur
Figur auf einer Liege mit Akupunktur-Nadeln im Rücken

Bei der Akupunktur, derjenigen asiatischen Heilmethode also, bei der feine Nadeln unter die Haut gestochen werden, soll unter anderem umgangssprachlich der Akku wieder aufgeladen werden. Doch obwohl die Lebensenergie des Körpers wieder zum Fließen gebracht werden soll, hat das Wort nichts mit dem Akku(mulator) als Energiequelle zu tun. Akupunktur geht auf die lateinischen Wörter »acus« (›Nadel‹) und »punctura« (›Stechen; Stich‹) zurück. Das Wort ist mit »akut« verwandt, das wiederum auf »acutus« (›scharf; spitz‹) zurückgeht. Entsprechend wird sowohl »akut« als auch »Akupunktur« nur mir einem »k« geschrieben – der Energiespeicher »Akku« jedoch mit Doppel-Konsonant. (18.03.2019)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 85

Etienne Morel et al. beschäftigen sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 85 mit dem Thema »Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation«. mehr

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gedruckt

SMI-Band 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation

Die vorliegende Untersuchung, die im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts «What’s up Switzerland» durchgeführt wurde, geht der Frage nach, wie sich Nutzer im Hinblick auf Abweichungen von der Standardorthographie positionieren. Auf Basis einer online realisierten Umfrage wird ermittelt, ob Einschätzungen über Normabweichungen vom medialen Kontext (z.B. mobile Nachrichtendienste oder Postings auf Facebook[]), vom Alter der Teilnehmenden oder von der verwendeten Sprache abhängen. Die Studie zeigt auf, dass die Fehlertoleranz erwartungsgemäss mit höherem Öffentlichkeitscharakter und höherem Grad and Formalität sinkt. Darüber hinaus sind aber auch je nach Alter und je nach Erstsprache unterschiedliche Haltungen in Bezug auf das Einhalten orthographischer Normen erkennbar. Hierbei scheinen vor allem sprachspezifische Unterschiede eine Rolle zu spielen, da Sprecher der romanischen Sprachen Französisch und des Italienisch besonders hohe Erwartungen an die Einhaltung orthographischer Normen zu haben scheinen. Diese erhöhte Normsensibilität wird auch in einem intensiven Selbst- und Fremdkorrekturverhalten reflektiert, wobei gerade auch jüngere Teilnehmende besonders aktiv sind. Insgesamt zeigt die Studie auf, dass die mobile schriftbasierte Kommunikation entgegen einer weitverbreiteten Meinung nicht zwingend eine höhere Toleranz gegenüber normvernachlässigender Schriftlichkeit mit sich bringt. mehr

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Neue Publikationen zum Thema

Morel, EtienneSilvia Natale (2019). »Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation«. Nr. 85 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Lanwer, Jens Philipp (2019). »Erzählen im virtuellen Interaktionsraum«. Nr. 84 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Mathias, Alexam (2018). »Lexik und Legitimation in rechtspopulistischen Bewegungen«. Aufsatz in der Zeitschrift Muttersprache. mehr


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Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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¹https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180523133306.htm, ²https://www.nature.com/articles/s41562-018-0353-0, ³http://nlp.cs.rpi.edu/paper/nature2018.pdf, ⁴http://morteza-dehghani.net/, ⁵https://joehoover.github.io/cv/curriculum-vitae.pdf, ⁶https://at.linkedin.com/in/sabrina-manzey-9a88b0133
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx