NEUAus der Presse

Tastatur passt Tastendruckpunkte den Nutzern an

Die auf Kickstarter finanzierte Keystone ist eine mechanische Tastatur mit Hall-Effekt-Schaltern.

»Eine Software ermöglicht es der Tastatur, das Tippverhalten der Nutzer zu analysieren und Druckpunkte entsprechend anzupassen. [...] Die Keystone nutzt eine Software namens Adaptive Typing. Diese soll die Druckstärke von Nutzern analysieren und den Anschlag entsprechend anpassen. ›Die Keystone kann die Tastenempfindlichkeit der einzigartigen Weise anpassen, in der Sie tippen. Wenn Sie mit Ihrem Zeigefinger stärker drücken als mit Ihrem kleinen Finger, wird das die Keystone lernen und sich anpassen‹, sagt das Entwicklerteam.2 [gestern 10:03 ps; Quelle: golem.de [ Oliver Nickel]]

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Minutiös = minutenweise?
Minutiöse Genauigkeit

Nein, mit Minuten hat minutiös oder minuziös unmittelbar nichts zu tun. Die alte Schreibung minutiös deutet aber noch an, woher das Wort stammt: aus dem Lateinischen, nämlich von minuere (minutum) ›verkleinern, verringern, vermindern‹. Gemeint ist damit eine ›peinliche Genauigkeit‹ oder gar ›Kleinlichkeit‹, also eine überaus genau genommene Gegebenheit. Die Minute entstand aus der Fügung pars minuta prima, die im Sexagesimalsystem des Ptolemäus (2. Jh. n. Chr.) den ersten »verminderten« Teil (bei einer durch 60 teilbaren Größe) bezeichnete. (15.07.2019)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

druckreif

Networx 86

Katja Arens beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 86 mit dem Thema »Bild-Makros in der Facebook-Interaktion. Eine medienlinguistische Betrachtung multimodaler Kommunikate und ihrer interaktiven Aushandlung«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung

Die Konsequenzen und Potenziale, die die digitale Transformation für die Kulturelle Bildung mit sich bringt, sind bislang weitestgehend unerforscht. Diesem Desiderat begegnet die Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung, die im Februar 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht wurde. 13 Verbund- und Einzelprojekte in ganz Deutschland forschen seit Ende 2017 zu digitalen Phänomenen in der Kulturellen Bildung unter anderem in den Bereichen Musik, Literatur, Tanz, Performance und bildender Kunst. Die Forschungsvorhaben zeichnen sich dabei durch eine große Perspektivenvielfalt aus: Neben Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung sind Musikpädagogik, Kunst-, Tanz-, Musik-, Literatur- Medien-, und Sportwissenschaft, Humangeographie, Wirtschaftsinformatik, Medienpädagogik, Informatik und Computerlinguistik vertreten. Das noch junge Instrument der Förderrichtlinie geht mit dem Anspruch einher, die geförderten Projekte aktiv miteinander in Beziehung zu setzen, um so größtmögliche Effizienz und Sichtbarkeit sowohl der Einzelprojekte als auch der projektübergreifend gemeinsamen Forschungsziele zu erreichen. Hierzu wurde ein Metaforschungsvorhaben ausgeschrieben und bewilligt. Das Metavorhaben unter der Leitung von Prof. Dr. Benjamin Jörissen und Prof. Dr. Stephan Kröner (beide FAU Erlangen-Nürnberg) hat zum Ziel, über theoretische Modellbildungen, qualitative Metaanalysen und quantitative Forschungssynthesen die gesellschaftliche und bildungswissenschaftliche Bedeutung der Ergebnisse zu reflektieren und die unterschiedlichen Themenbereiche der Förderrichtlinie auf dieser Grundlage zusammen zu führen. Neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn ist es ein wesentliches Ziel des Metavorhabens, die Ergebnisse der Forschung auch für die Innovation in den Praxisfeldern der Kulturellen Bildung fruchtbar zu machen und die Befunde und Ergebnisse über den Fachdiskurs hinaus für die Zivilgesellschaft und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger verständlich und handlungsorientiert zu kommunizieren. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Jörissen, BenjaminStephan KrönerLisa Unterberg (Hg., 2019). Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung. München. mehr

Arens, Katja (2019). »Bild-Makros in der Facebook-Interaktion. Eine medienlinguistische Betrachtung multimodaler Kommunikate und ihrer interaktiven Aushandlung«. Nr. 86 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Morel, EtienneSilvia Natale (2019). »Orthographie in WhatsApp & Co. Eine Untersuchung zum Normbewusstsein in der mobilen schriftbasierten Kommunikation«. Nr. 85 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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Montag, 18. Juni 2018 rasterm über /de/news/2018061898454.aspx
¹https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180523133306.htm, ²https://www.nature.com/articles/s41562-018-0353-0, ³http://nlp.cs.rpi.edu/paper/nature2018.pdf, ⁴http://morteza-dehghani.net/, ⁵https://joehoover.github.io/cv/curriculum-vitae.pdf, ⁶https://at.linkedin.com/in/sabrina-manzey-9a88b0133
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx