NEUAus der Presse

Twitter mit neuen Regeln gegen Bots

Der US-Konzern sperrte tausende Accounts und führte neue Regeln ein, die das Posten über mehrere Accounts verbietet.

»Der US-Kurznachrichtendienst Twitter[] hat tausende Accounts[] gesperrt, um zu prüfen ob diese von Social Bots[][] gesteuert sein könnten. Das berichteten US-Medien am Mittwochabend (Ortszeit) unter Berufung auf das Unternehmen. Die genaue Zahl der gesperrten Konten gab Twitter demnach nicht bekannt, bestätigte aber, dass derzeit vermehrt verdächtige Account-Aktivitäten geprüft würden. Mehrere Nutzerkonten seien im Zuge dessen gesperrt und die Kontoinhaber aufgefordert worden, ihre Telefonnummern anzugeben. [...] Mit der Maßnahme führt Twitter auch neue Regeln ein, die die Verbreitung von Bots deutlich eindämmen sollen. So ist es nun verboten, im kurzen Zeitraum auf mehreren Accounts die gleichen Inhalte zu verbreiten. Entsprechende Funktionen werden laut Twitter auch aus dem eigenen Tool Tweetdeck entfernt, mit dem ein Posting auf mehreren Accounts gleichzeitig geteilt werden kann. Tweetdeck soll künftig nur mehr mit einem Account gleichzeitig verwendet werden können.« [heute 09:01 ps; Quelle: futurezone / AP]

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NEUOrthografie

Tipp: beiseite
Lego-Figur fegt Krümel weg

Das Adverb »beiseite« wird stets zusammengeschrieben: »Spaß beiseite!« Wird es zusammen mit einem Verb verwendet, wird üblicherweise zusammengeschrieben: »Er hat den Müll beiseitegeschafft« oder »Sie hat die Probleme jahrelang beseitegeschoben«. Wenn allerdings die wörtliche Bedeutung gemeint ist, also »auf der Seite« bzw. »seitlich in gewisser Entfernung«, dann ist Getrenntschreibung gefragt: »Wir stellten die Körbe beiseite ab.« Allerdings wird »beiseite« in dieser Bedeutung kaum mehr verwendet. Vielmehr werden alternative Formulierungen wie »Wir stellten die Körbe seitlich ab« gebraucht. (19.02.2018)

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Katharina König et al. beschäftigen sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 79 mit dem Thema »Zur Theatralität von WhatsApp-Sprachnachrichten. Nutzungskontexte von Audio-Postings in der mobilen Messenger-Kommunikation«. mehr

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

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Publikation im Fokus

Jenseits des Alphabets – Kommunikation mit Emojis

The paper provides an overview of the functions of emojis[] in everyday written communication – either used to complement or to replace text. The first chapter presents the current research literature on this topic and addresses the differences between unicode emojis and the former ASCII[]-signs. Then we discuss a question hotly debated by the public: May emojis be considered the basis of a new universal language? After having shown on both the lexical and the grammatical level that this cannot be the case we move on to the question whether, within our alphabetic system of writing, emojis may be used as additional graphic signs. The last chapter offers some examples of WhatsApp[] messages containing emojis in the various functions discussed before (as allographs and ideograms, for instance). Furthermore, a frequency analysis based on the Swiss WhatsApp corpus shows the distribution of emojis in these data. mehr

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Dürscheid, ChristamChristina Margrit Sieverm (2017). »Jenseits des Alphabets – Kommunikation mit Emojis«. Aufsatz in der Zeitschrift für germanistische Linguistik. mehr

Niehr, ThomasPeter Schlobinskim (Hg., 2017). Diskursanalyse(n). (= Der Deutschunterricht, Nr. 6). mehr

König, KatharinamTim Moritz Hectorm (2017). »Zur Theatralität von WhatsApp-Sprachnachrichten. Nutzungskontexte von Audio-Postings in der mobilen Messenger-Kommunikation«. Nr. 79 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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Jüngste Kommentare auf der Website

Neben Details zur "Junk"-Typologie wäre zu klären, inwieweit ein Kurznachrichendienst Müll-Meldungen bereits systembedingt fördert. Twittergespräche sind systembedingt sehr eingeschränkt und laden zum "Frotzeln" (Günthner) ein. Junk- und Fakenews wären dann eigentlich nur dem Frotzelniveau-angemessen und keine analytische Erkenntnis mehr.
Mittwoch, 7. Februar 2018 rasterm über /de/news/2018020789301.aspx
Eine Blockchain ist eigentlich nur eine verkettete Liste. Das ist freilich gar nichts Neues, auch wenn manche Marktschreier so tun. Aus Unwissenheit oder Absicht wie im Märchen des Kaisers neue Kleider mag man fallweise selbst entscheiden. ;-) Ein verständlicherer und kritischerer Begriff wäre "Misstrauensliste". Bei der bekanntesten Anwendung "Bitcoin", muss ständig überprüft werden, ob die virtuellen Goldstücke die rechtmäßigen Besitzer wechseln und dabei keine Manipulationen auftreten.
Mittwoch, 31. Januar 2018 rasterm über /de/news/2018013189293.aspx
Hilfreich wären Analysen und Erkenntnisse zu digitaler Kommunikation im Unternehmenskontext. Es wäre spannend zu erfahren, ob und wie stark ausgeprägt Unternehmen gängige Kommunikationskanäle wie Chats, digitale Gruppenkommunikation, Microblogs u.Ä. für die Unternehmenskommunikation verwenden.
Freitag, 1. Dezember 2017 Lina_P über /de/websprache/chat/