NEUAus der Presse

Alexa und Cortana reden testweise miteinander

US-Nutzer können ab dieser Woche probieren, wie gut die Sprachassistentinnen von Microsoft und Amazon zusammenarbeiten.

US-Nutzer erhalten »einen ersten Ausblick auf die Kooperationsfähigkeit beider Systeme. Per Sprachkommando soll sich dann in Echo-Lautsprechern auch Cortana[] aktivieren lassen, auf Windows-10-PCs oder dem Cortana-Lautsprecher Harmann Kardon Invoke wiederum Alexa. Konkret müssen die Nutzer mit einem Befehl wie ›Alexa, öffne Cortana‹ anweisen, die andere Assistentin zu starten. Alexa-Nutzer sollen so künftig auf Cortanas Funktionen zugreifen und etwa Termine eintragen, den Kalender durchgehen oder eine Erinnerung anlegen können. Cortana-Nutzer wiederum steuern über Alexa ihr Smart-Home, außerdem nimmt Cortana Amazon-Bestellungen entgegen. Alexa sticht auch mit der schieren Zahl ihrer Drittanbieter-Skills hervor, laut Zahlen vom Jahresanfang rund über 3.000 für deutsche Nutzer, für US-Nutzer sogar über 25.000. Cortana dürfte dagegen vor allem durch enge Einbindung in Microsofts Outlook und die Office-Programme punkten können.« [gestern 08:51 ps; Quelle: heise online [A. Kannenberg]]

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Es sei darauf hingewiesen ...
Fotobeweis

Haben weisen und weißen etwas miteinander zu tun? Und ob: Sie weisen in der 2. und 3. Person Singular eine übereinstimmende Lautung auf: Sie weist [darauf hin], er weißt [die Wand]. Der Infinitiv, also die Nennform im Wörterbuch, verrät hierbei, wie sich das Verb schreibt: er weißt also wegen weißen mit ß, sie weist wegen weisen mit s. Mit wissen haben allerdings beide Wörter nichts zu tun: Hier bekommt nur die 2. Person, nicht jedoch die 3. Person Singular ein t: du weißt, aber sie weiß. Schon deshalb ist eine Schreibung wie *Er weißt darauf hin, dass … ausgeschlossen – auch wenn der hinweisende Autor etwas weiß. (13.08.2018)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

druckreif

Networx 82

Kathrin Weber et al. beschäftigen sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 82 mit dem Thema »Verschriftung und Normierung – niederdeutsche WhatsApp-Kommunikation innerhalb einer geschlossenen SchreiberInnengruppe«. mehr

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Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Searchable talk: The linguistic functions of hashtags

An important dimension of social media discourse is its searchability. A key semiotic resource supporting this function is the hashtag[], a form of social tagging[] that allows microbloggers to embed metadata in social media posts. While popularly thought of as topic-markers, hashtags are able to construe a range of complex meanings in social media texts. This paper uses the concept of linguistic metafunctions, to explore how hashtags enact three simultaneous communicative functions: marking experiential topics, enacting interpersonal relationships, and organizing text. Corpus-based discourse analysis of linguistic patterns in a 100 million word Twitter corpus is used to investigate these functions and how they relate to the notion of social search. mehr

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Skovholt, KarianneAnette GrønningAnne Kankaanranta (2014). »The Communicative Functions of Emoticons in Workplace E‐Mails: :‐)«. Aufsatz in der Zeitschrift Journal of Computer-Mediated Communication . online lesbar

Dresner, EliSusan C. Herring (2014). »Emoticons and Illocutionary Force«. Aufsatz im Sammelband Perspectives on Theory of Controversies and the Ethics of Communication. Explorations of Marcelo Dascal's Contributions to Philosophy. mehr

Zappavigna, Michele (2015). »Searchable talk: The linguistic functions of hashtags«. Aufsatz in der Zeitschrift Social Semiotics. online lesbar


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Montag, 18. Juni 2018 rasterm über /de/news/2018061898454.aspx
¹https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180523133306.htm, ²https://www.nature.com/articles/s41562-018-0353-0, ³http://nlp.cs.rpi.edu/paper/nature2018.pdf, ⁴http://morteza-dehghani.net/, ⁵https://joehoover.github.io/cv/curriculum-vitae.pdf, ⁶https://at.linkedin.com/in/sabrina-manzey-9a88b0133
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx
Einige philologische Ergänzungen zu dieser Meldung. Der Pressetext-Artikel hängt vor allem von dem populärwisschenschaftlichen Sciencedaily-Artikel.¹ Sciencedaily fasste einen aktuellen Artikel aus Nature zusammen, der auch in einer freien Fassung verfügbar ist.²³ Die „Sprachwissenschaftler“ sind interessierte Laien aus der Psychologie und Frau Marenzy, die schon öfter solche Sachen verbreitet hat, ist auch nicht vom Fach.⁴⁵⁶
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx