NEUAus der Presse

Digitalwerbung lässt traditionelle alt aussehen

Neue eMarketer-Analyse sieht »freien Fall der Werbedollars« insbesondere bei Print und TV.

»Die Werbebranche wird 2019 einen lange erwarteten Meilenstein erreichen: erstmals werden die Ausgaben im digitalen Bereich jene im traditionellen Sektor überflügeln. Bis 2023 wird sich das Kräfteverhältnis sogar noch weiter verschieben. Dann sollen auf die digitale Sparte bereits mehr als zwei Drittel des gesamten medialen Werbekuchens abfallen. Zu dem Ergebnis kommt eine neue eMarketer-Analyse, die bei Printprodukten und im TV von einem ›freien Fall der Werbedollars‹ spricht und das Potenzial von YouTube, Facebook[] und Co herausstreicht.« [gestern 09:44 ps; Quelle: pressetext [Markus Steiner]]

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Fond versus Fonds
Geldstapel und im Hintergrund eine Uhr

Der Fond und der Fonds, beide Wörter gehen auf das altfranzösische »fons« zurück, das so viel wie ›Grund, Grundstock‹ bedeutet und wiederum auf lateinisch »fundus« (›Boden; Grund(lage)‹) zurückzuführen ist. Der »Fond« [fõ:] trägt die Bedeutungen ›hinterer Teil des Wageninneren, der die Rücksitze enthält‹ sowie ›Bratensaft‹, im Genitiv und Plural heißt es des/die »Fonds« [fõ:s]. Der »Fonds« (ebenfalls [fõ:] ausgesprochen) dahingegen bezeichnet ›finanzielle Reserven« oder ›Pakete von Wertpapieren‹ (wie Aktienfonds oder Nationalfonds). Genitiv und Plural lauten hier »des Fonds« [fõ:(s)] und »die Fonds« [fõ:s]. Gar nichts mit diesen Wörtern zu tun hat dahingegen das Wort »Font« [fɔnt] in der Bedeutung »Zeichensatz«. Dieses geht auf das lateinische Wort »fundere« für ›gießen‹ zurück, gemeint ist das Gießen von Drucktypen. (18.02.2019)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 84

Jens Philipp Lanwer beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 84 mit dem Thema »Erzählen im virtuellen Interaktionsraum«. mehr

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gedruckt

SMI-Band 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Erzählen im virtuellen Interaktionsraum

Im vorliegenden Beitrag wird am Beispiel einer Erzählsequenz aus einem dyadischen Videotelefonat exemplarisch-explorativ aufgezeigt, dass die Akteure ihr Blickverhalten in einer Weise aufeinander abstimmen, die darauf hindeutet, dass das Blickverhalten als kommunikative Ressource der Handlungskoordination genutzt wird. Die gemachten Beobachtungen erweisen sich schließlich als interaktionstheoretisch relevant, da sich aufzeigen lässt, dass trotz der technisch bedingten Unmöglichkeit zur Herstellung von mutual gaze im Verlauf der analysierten Erzählsequenz vor allem an sequenzstrukturellen Schlüsselstellen immer wieder eine spezifische, mediatisierte Form der wechselseitigen Blickzuwendung etabliert wird. Die wechselseitige Blickzuwendung der Akteure lässt sich als systematischer Bestandteil der kooperativen Hervorbringung einer konversationellen Erzählung unter Bedingungen virtueller Kopräsenz beschreiben und liefert damit Hinweise auf die Etablierung eines ›virtuellen‹ Interaktionsraumes. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Lanwer, Jens Philipp (2019). »Erzählen im virtuellen Interaktionsraum«. Nr. 84 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Mathias, Alexam (2018). »Lexik und Legitimation in rechtspopulistischen Bewegungen«. Aufsatz in der Zeitschrift Muttersprache. mehr

Mathias, Alexam (2018). »"Wir sind das Volk!" Zu Wortschatz und Argumentation rechtspopulistischer Gruppierungen in Deutschland«. Aufsatz in der Zeitschrift Der Sprachdienst. mehr


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Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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¹https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180523133306.htm, ²https://www.nature.com/articles/s41562-018-0353-0, ³http://nlp.cs.rpi.edu/paper/nature2018.pdf, ⁴http://morteza-dehghani.net/, ⁵https://joehoover.github.io/cv/curriculum-vitae.pdf, ⁶https://at.linkedin.com/in/sabrina-manzey-9a88b0133
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx