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NEUAus der Presse

Digitalisierung ermöglicht 50 % der deutschen Klimaziele

Bis zu 120 Megatonnen CO2 können bis 2030 im besten Fall eingespart werden – Bitkom legt Studie zu den Klimaeffekten der Digitalisierung vor.

Digitale Technologien können fast die Hälfte dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 erfüllt. Wie eine aktuelle Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom[] ergibt, kann der CO2-Ausstoß durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen in zehn Jahren um 120 Megatonnen reduziert werden. Das entspricht fast jeder zweiten Tonne dessen, was Deutschland noch einsparen muss, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. »Digitale Technologien bergen ein riesiges Potenzial für mehr Klimaschutz. Jetzt wollen wir dieses Potenzial für Deutschland auch konkret beziffern«, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. »Mit der Digitalisierung halten wir einen extrem starken Hebel in der Hand, um den CO2-Ausstoß schnell und effektiv zu senken.« Lag der CO2-Ausstoß 2019 noch bei 805 Megatonnen, so darf er 2030 lediglich 543 Megatonnen betragen. Im Jahr 2030 müssen also 262 Megatonnen CO2 weniger ausgestoßen werden als im vergangenen Jahr. Die Bitkom-Studie wurde von Umwelt- und Digitalisierungsexperten von Accenture durchgeführt. weiterlesen [25.11.2020 siever; Quelle: Bitkom; Foto: Bitkom, bitkom.org]

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TIPP[lɪŋkɔn]

Nachwuchs-Tagung und spannende Keynote in Münster

In spannenden Kurzvorträgen bieten die Student(inn)en Einblicke in aktuelle Studienprojekte. Ziel der Tagung ist es, den Austausch und die fachliche Diskussion einerseits zwischen verschiedenen Studiengängen, andererseits zwischen Student(inn)en und Fachwissenschaftler(inne)n zu fördern.

Keynote zur Medienlinguistik: Prof. Dr. Konstanze Marx (Universität Greifswald) zum Thema »Warum beschäftigt sich die Sprachwissenschaft mit Cybermobbing? Argumente für einen integrativen Zugang« (13. Januar 2021).
Weitere Infos und Programm

20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: (Flash-)Mob(bing)

Meute in BewegungWeil die Gegner der Corona-Auflagen mit ihren Demonstrationen nichts ändern und diese nur unter Auflagen genehmigt werden, organisieren sie sich zunehmend als Flashmobs. Unter dem Hashtag »Schwarze Wahrheiten« erstürmen sie plakativ-populistisch Flächen. Das Wort Flashmob besteht aus den Bestandteilen engl. flash ›Blitz‹ und engl. mob ›Pöbel; Bande; Masse‹ und wird damit für eine aufgewiegelte Meute verwendet. Mob ist allerdings schon seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen zuhause und das hinzugekommene Blitzhafte referiert auf die digitale Massenkommunikation, mit der zu kurzfristigen Aufläufen aufgerufen werden kann. Als Verb bedeutet engl. (to) mob ›belagern; über jdm./etw. herfallen‹, und hier zeigt sich, dass Mobbing auf dieselbe Wurzel zurückgeht – und die ist lat. mobilis ›beweglich‹. Während sich Mobbing mit Doppel-Konsonant schreibt, ist (Flash-)Mob mit nur einem korrekt. (23.11.2020)

Es gibt weitere Tipps und eine Fehlerliste.

druckreif

Networx 89
Cover der aktuellsten Networx 89

Felix Howind beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 89 mit dem Thema »Die Verwendung von Sprachnachrichten in WhatsApp-Kommunikation«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 11
Cover des aktuellen Bandes SMI 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

Kennen Sie eigentlich das Wort BITKOM? Testen Sie unsere kleinen Wörterbücher zur Linguistik (1302 Lemmata), zu Medien/Technik (821) und zum Berlinischen (2293).

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EXTRAVideo
»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.

NEUPublikation im Fokus

Internetlinguistik

Die Internetlinguistik ist eine neue Forschungsdisziplin, die sich aus drei großen Untersuchungsbereichen konstituiert: der Sprachverwendung in internetbasierten Kommunikationsumgebungen (wie Messengerdienste, Soziale Netzwerkseiten), der Interaktion zwischen Mensch und Maschine (etwa mit smarten Objekten) und der Generierung von Datenkorpora, was auch ethische Fragen aufwirft.

Dieser Band enthält neben einem kurzen Abriss über die Entwicklung der Internetlinguistik bibliografische Angaben zu Spezifika des Kommunikationsraums, der Kommunikationsplattformen und der digitalen Kommunikation, zu menschlichen Handlungsweisen im Web 2.0[] und zu methodischen Zugängen der linguistischen Onlineforschung mit einem Überblick über Internetkorpora. Darüber hinaus werden Schnittstellen zu anderen Wissenschaftsdisziplinen aufgezeigt. Der Band gibt außerdem Empfehlungen zu einschlägigen Blogs und Zeitschriften. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Marx, Konstanze (2019). Internetlinguistik. Heidelberg. mehr

Pomerantsev, Peter (2020). Das ist keine Propaganda. München. mehr

Howind, Felix (2020). »Die Verwendung von Sprachnachrichten in WhatsApp-Kommunikation«. Nr. 89 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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Ich bin auf der Suche nach aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungswerten mit Unternehmensblogs. Kann jemand eventuell helfen? Vielen Dank vorab.
Samstag, 2. Mai 2020 Lina_P über /de/suche/index.aspx?qu=Unternehmensblog
Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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