NEUAus der Presse

Mediennutzung dominiert Freizeitverhalten

»Freizeit-Monitor 2018« zeigt: Immer weniger Zeit für Gartenarbeit, Heimwerken oder Sport.

»Fernschauen oder Musik hören, Zeitung lesen, Internetsurfen oder Telefonieren – wenn es um die Freizeitgestaltung der Deutschen geht, steht die Mediennutzung ganz oben. Grund dafür ist die mediale Dominanz durch das omnipräsente Angebot, die Bequemlichkeit, aber auch die Angst vieler Bürger, etwas zu verpassen. Das geht aus dem »Freizeit-Monitor 2018« der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor, für die über 3.000 Bundesbürger befragt wurden. [...] So wird in allen Lebenslagen telefoniert, auf jede Nachricht möglichst gleich geantwortet und via Social Media kommentiert. Diese Rund-um-die-Uhr-Präsenz hat jedoch ihren Preis. Zunehmend mehr Bürger fühlen sich überfordert von der Medienflut und wünschen sich, öfters mal abzuschalten.« [heute 09:24 ps; Quelle: pressetext [Dr. Wilfried Seywald]; Foto: Freizeitmonitor, freizeitmonitor.de]

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NEUNicknamen

Nick – Nick – Nick

GewinneGleich dreimal stehen Nicknamen bei uns aktuell im Rampenlicht.
❶ Einmal im wörtlichen Sinne: Beim 6. Mediensprache-Wettbewerb gilt es, einen kreativen Nicknamen für einen Promi zu vergeben: Jetzt mitmachen und gewinnen!
❷ Darüber hinaus ist jüngst ein Band zur Nicknamenwahl in 14 Sprachen erschienen.
❸ Und schließlich behandelt die neueste Networx 83 die Wahl von Nicknamen im Marokkanisch-Arabischen.

Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb finden sich hier.


20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Fantasie oder Phantasie?
Fliegender Pegasus am Wolkenhimmel, unten ein Fels

Schreibt man »Fantasie« oder »Phantasie«? Es kommt darauf an, was gemeint ist. Vorneweg sei gesagt: »Fantasie« ist immer korrekt. Wenn man ein frei improvisiertes Musikstück meint, ist nur die Schreibweise »Fantasie« zulässig. Wenn es dahingegen um das Wort in der Bedeutung ›Vorstellungsvermögen‹ bzw. ›Erfindungsgabe‹ geht, ist sowohl die Schreibweise mit »f« als auch mit »ph« möglich, wobei im Duden die f-schreibung präferiert wird. Dies gilt auch für davon abgeleitete Wörter: fantastisch / phantastisch, fantasieren / phantasieren, fantasievoll / phantasievoll sowie Fantast / Phantast. Die ph-Schreibung rührt vom griechischen Ursprungswort, dem Verb »phantázesthai« her, was ›sichtbar werden, erscheinen‹ bedeutet. (19.11.2018)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

druckreif

Networx 83

Naima Tahiri beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 83 mit dem Thema »Nicknamen im Marokkanisch-Arabischen«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Prämissen und Paradigmen von Medienkritik: Versuch einer Kategorisierung

Medienkritik ist gewissermaßen das unsystematische, normative Pendant der Medienanalyse, wobei die Übergänge fließend sind. Denn ohne analytisches Instrumentarium kommt auch Medienkritik nicht aus. Entsprechend dem jewei- ligen Gegenstandsfeld, der medialen Entwicklungen und der historischen Kontexte hat Medienkritik unterschiedliche Intentionen, Ziele und Formen. Sie reicht von der meist arbiträren Kritik des einzelnen Werkes, Produktes oder Genres bis zur grundsätzlichen, kritischen Analyse des herrschenden Mediensystems oder sogar - als pars pro toto - bis zu dieses bedingenden und umgekehrt beeinflussenden Gesellschaftssystems. Gerade mit der anhaltenden Digitalisierung sind solche Entgrenzungen unausweichlich, aber auch analytisch erforderlich. In dem Beitrag werden diese Varianten der Medienkritik vorgestellt und in ihrer Funktion und Reichweite kategorisiert. mehr

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Neue Publikationen zum Thema

Lobin, HenningRoman SchneiderAndreas Witt (Hg., 2018). Digitale Infrastrukturen für die germanistische Forschung. Berlin Boston. [E-Book] mehr

Meier, Jörg (2018). »Jugendsprachen in der Werbung«. Aufsatz im Sammelband Jugendsprachen/Youth Languages: Aktuelle Perspektiven internationaler Forschung/Current Perspectives of International Research. mehr

Vasiljevič, Anja (2018). »Jugendsprache und Facebook: Eine komparative Untersuchung der deutschen und slowenischen Jugendsprache«. Aufsatz im Sammelband Jugendsprachen/Youth Languages: Aktuelle Perspektiven internationaler Forschung/Current Perspectives of International Research. mehr


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