NEUAus der Presse

GfdS erhält heute den Kulturpreis der Stadt Wiesbaden

Die Auszeichnung wird der Gesellschaft für deutsche Sprache mit Sitz in Wiesbaden für ihren über 70-jährigen Einsatz für die Sprachkultur verliehen.

»Es ist für die Landeshauptstadt eine Ehre, dass die Gesellschaft ihren Sitz seit 1965, also seit über 50 Jahren, in Wiesbaden hat«, erklärt[] der Wiesbadener Kulturdezernent Axel Imholz. »In diesen Jahrzehnten hat sich eine große Verbundenheit zwischen Wiesbaden und der Gesellschaft für deutsche Sprache ergeben. Viele Wiesbadenerinnen und Wiesbadener nehmen gerne die Angebote der Sprachberatung an bzw. besuchen die Vorträge.« Daher entschloss sich die Jury unter dem Vorsitz von Axel Imholz in diesem Jahr einvernehmlich dazu, die Gesellschaft für deutsche Sprache mit Hauptsitz in Wiesbaden mit dem Kulturpreis der Stadt Wiesbaden auszuzeichnen. Er wird ihr am 11. Dezember 2018 verliehen. Die räumliche Nähe zur Zentrale ist für viele Wiesbadener Firmen und Behörden, aber auch für sprachinteressierte Wiesbadenerinnen und Wiesbadener von großer Bedeutung. Hier wird eine direkte persönliche Beratung gewährleistet, die auch im Zeitalter der digitalen Suchmaschinen unverzichtbar bleibt. »Die GfdS setzt sich seit Jahrzehnten für Sprachkultur ein und hat eine wichtige Brückenfunktion, nämlich ausgehend von der Forschung hinein in die Öffentlichkeit zu wirken«, so der Vorsitzende der GfdS Professor Peter Schlobinski. Auch das 70-jährige Jubiläum der Gesellschaft im vergangenen Jahr war Mitanlass für die Jury, die langjährigen Leistungen anzuerkennen und mit dem Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden 2018 zu würdigen. Der Kulturpreis wird alljährlich zur Förderung des kulturellen Lebens verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für besondere Leistungen in den Gebieten Bildende Kunst, Musik, Literatur oder Darstellende Kunst vergeben. [heute 08:30 si; Quelle: GfdS/Stadt Wiesbaden; Foto: GfdS, CC0]

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Re­keln oder rä­keln?
schlafende Hunde auf einem Bett

Ach, wie wäre es schön, man könnte am Montagmorgen noch eine Weile im Bett liegen bleiben und mit Behagen den Körper recken und dehnen, sich noch ein wenig im Bett rekeln. Dieses umgangssprachliche Verb stammt von dem seit dem 17. Jahrhundert bezeugten niederdeutschen Substantiv »Rekel«, das so viel wie ›hoch aufgeschossener, schlaksiger junger Mann; Flegel‹ bedeutet. Dies wiederum geht auf das mittelniederdeutsche »Rekel« in der Bedeutung ›Bauernhund, Dorfköter‹ zurück. Neben der Schreibung »rekeln« ist zudem die Schreibung »räkeln« zugelassen. In der ersten Person Singular kann man sowohl die Form »ich rekle/räkle mich« als auch »ich rekele/räkele mich« verwenden. Aber jetzt ist Schluss mit Räkeln, die Arbeit ruft! (10.12.2018)

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Networx 83

Naima Tahiri beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 83 mit dem Thema »Nicknamen im Marokkanisch-Arabischen«. mehr

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




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Prämissen und Paradigmen von Medienkritik: Versuch einer Kategorisierung

Medienkritik ist gewissermaßen das unsystematische, normative Pendant der Medienanalyse, wobei die Übergänge fließend sind. Denn ohne analytisches Instrumentarium kommt auch Medienkritik nicht aus. Entsprechend dem jewei- ligen Gegenstandsfeld, der medialen Entwicklungen und der historischen Kontexte hat Medienkritik unterschiedliche Intentionen, Ziele und Formen. Sie reicht von der meist arbiträren Kritik des einzelnen Werkes, Produktes oder Genres bis zur grundsätzlichen, kritischen Analyse des herrschenden Mediensystems oder sogar - als pars pro toto - bis zu dieses bedingenden und umgekehrt beeinflussenden Gesellschaftssystems. Gerade mit der anhaltenden Digitalisierung sind solche Entgrenzungen unausweichlich, aber auch analytisch erforderlich. In dem Beitrag werden diese Varianten der Medienkritik vorgestellt und in ihrer Funktion und Reichweite kategorisiert. mehr

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