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NEUAus der Presse

Worldcoin: Universelles Grundeinkommen durch einen Augenscan

Jeder Mensch soll die Chance auf kostenloses Geld haben. Unterstützer sehen darin einen möglichen ersten Schritt zu einem universellen Grundeinkommen.

»Der Unternehmer Sam Altman will jeden Menschen auf dem Planeten mit Geld versorgen – oder besser gesagt mit seiner Kryptowährung Worldcoin. Das Anfang des Jahres von Altman mitgegründete Projekt hat bisher 25 Millionen US-Dollar eingesammelt. Unterstützer sind unter anderem Andreessen Horowitz und Coinbase Ventures. Die Idee hinter Worldcoin ist teils ein Krypto-Buzz, teils auch der Traum von finanzieller Inklusion. Altman glaubt, dass Worldcoin sich zu einer globalen, fair verteilten elektronischen Währung entwickeln könnte. Dafür soll der Netzwerkeffekt genutzt werden, um jedem einzelnen Menschen auf der Erde ein Stück vom Kuchen abzugeben.« [gestern 08:45 pschlobi; Quelle: t3n]

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Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

Orthografie

Tipp: Genus von Abstract

Titel, Abstract und Beginn eines wissenschaftlichen ArtikelsBei wissenschaftlichen Texten findet man im besten Fall eine kurze Inhaltsangabe, die quasi die Essenz der Forschungsarbeit präsentiert, sodass man aufgrund dessen entscheiden kann, ob sich die Lektüre des ganzen Textes lohnen könnte. Der Fachausdruck dafür lautet Abstract. Das Wort stammt vom englischen Verb to abstract in der Bedeutung ›einen Auszug machen‹. Abstract kam erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Deutsche und bislang hat sich noch keines der beiden möglichen Genera durchgesetzt: Korrekt ist im Deutschen sowohl das Abstract als auch der Abstract. Tja, und dieser Tipp ist so kurz, dass er kein(en) Abstract benötigt; ein prägnanter Titel genügt. (18.10.2021)

Es gibt weitere Tipps und eine Fehlerliste.

TOPOrthografie

Rat rügt Hochschulen

Logo RechtschreibratDer Rat für deutsche Rechtschreibung bekräftigt in seiner Sitzung und Pressemitteilung vom 26.03.2021 die Auffassung, dass allen Menschen mit geschlechtergerechter Sprache begegnet werden soll und sie sensibel angesprochen werden sollen. Dies sei allerdings eine gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe, die nicht allein mit orthografischen Regeln und Änderungen der Rechtschreibung gelöst werden könne. Vor diesem Hintergrund würde die Aufnahme von Asterisk (»Gender-Stern«), Unterstrich (»Gender-Gap«), Doppelpunkt oder anderen verkürzten Formen zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen im Wortinnern in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung zu diesem Zeitpunkt nicht empfohlen. Begründet wird dies mit einer Kriterienliste, zu der etwa auch gehört, dass geschlechtergerechte Schreibung nicht das Erlernen der geschriebenen deutschen Sprache erschweren darf (Lernbarkeit). Rücksicht zu nehmen sei auch auf die mehr als 12 Prozent aller Erwachsenen mit geringer Literalität, die nicht in der Lage seien, auch nur einfache Texte zu lesen und zu schreiben.
Damit hat der Rat dem Vorstoß vor allem von Kommunen und Hochschulen eine Absage erteilt und deutlich gemacht, dass dies nicht dem Amtlichen Regelwerk entspricht. Eine eindeutige Rüge erteilte er den Hochschulen, die den Studierenden vorschreiben, vor allem den Gender-Stern zu verwenden: »Hochschulen und Lehrende haben die Freiheit des Studiums nicht nur bei der Wahl von Lehrveranstaltungen, sondern auch bei der Erarbeitung und Äußerung wissenschaftlicher Meinungen der Studierenden zu beachten und zu schützen.«. (29.03.2021)

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Florina Zülli beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 92 mit dem Thema »Artifizielle Partner: An der Schnittstelle von Mensch und Maschine«. mehr

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EXTRAVideo
»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.

Publikation im Fokus

Artifizielle Partner: An der Schnittstelle von Mensch und Maschine

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Literatur

Neue Publikationen zum Thema

Zülli, Florina (2021). »Artifizielle Partner: An der Schnittstelle von Mensch und Maschine«. Nr. 92 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Aust, Holger (2021). Das Zeitalter der Daten. Was Sie über Grundlagen, Algorithmen und Anwendungen sollten. Berlin. mehr

Xie, ChaoqunFrancisco YusHartmut Haberland (Hg., 2021). Approaches to internet pragmatics: theory and practice. Amsterdam. mehr


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Ich bin auf der Suche nach aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungswerten mit Unternehmensblogs. Kann jemand eventuell helfen? Vielen Dank vorab.
Samstag, 2. Mai 2020 über /de/suche/index.aspx?qu=Unternehmensblog
Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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