NEUAus der Presse

»I bims« ist Jugendwort des Jahres

Eine Jury hat das Jugendwort des Jahres 2017 gekürt. »I bims« stach unter anderem »napflixen«, »Noicemail« und »geht fit« aus.

Jedes Jahr kürt[] der Langenscheidt-Verlag das Jugendwort des Jahres. In 2017 wurde es »I bims«, das gemäß Pressemitteilung »Ich bin« oder »Ich bin es« bedeutet. Neben der Jury konnten Dritte abstimmen, was diese so sehr in Anspruch nahmen wie in keinem Jahr zuvor: Rund eine Million Stimmen seien abgegeben worden. Doch die Jury entschied sich anders als diese Stimmen, die Ausdrücke wie »geht fit«(›etwas, das klar geht‹), »napflixen« (›Nickerchen während eines Films machen‹), »Noicemail« (nervige Sprachnachricht), »unlügbar« oder »schatzlos« (›Single sein‹) bevorzugten. Die Wahl des Jugendworts ist eine Werbeaktion des Verlags, der die Ergebnisse in das Jugendsprachenlexikon 2018 einfließen lässt. Bei der Auswahl wird jährig hinterfragt, ob die Wörter wirklich dem Sprachgebrauch von Jugendlichen entsprechen. [gestern 18:20 si; Quelle: ZEIT online]

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NEUOrthografie

Tipp: High Heels
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Hochhackige Schuhe heißen heutzutage nicht mehr »Stöckelschuhe«, angesagter ist der Anglizismus. Um aber richtig cool zu sein, sollte man auch noch wissen, wie der Ausdruck geschrieben wird. Eines vorweg: Schreibungen wie »Heill Hill« oder »High Hills« stehen nicht einmal als falsche Schreibungen im Duden. Korrekt sind vielmehr »High Heels« und auch »Highheels«, was zu Deutsch einfach »hohe Absätze« bedeutet. Aber warum eigentlich nicht »High-Heels«? Wird im Duden doch »Science-Fiction« neben der Schreibung »Sciencefiction« empfohlen. Ideen? Unter den korrekten Rückmeldungen verlosen wir wie immer ... nichts! ;-) (13.11.2017)

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

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Publikation im Fokus

Soziolinguistik

Nach dem »Boom« der Soziolinguistik in den 1970er- und 1980er-Jahren ist es um die Soziolinguistik und ihre vorschnelle Didaktisierung eher still geworden. Das Verblassen der tagespolitischen Aktualität von sozialen Sprachbarrieren und Sprachkompensatorik hat aber auch den Blick frei gemacht auf die Weiterentwicklung ihrer Forschungsfelder von Sprachgebrauch in gesellschaftlichen Kontexten. Mittlerweile sind neue Fragestellungen und Gegenstandsfelder der Soziolinguistik im deutschsprachigen Raum hinzugetreten, die im vorliegenden Themenheft exemplarisch vorgestellt werden sollen. Denn nach den Themenschwerpunkten: Sprachgebrauch und soziale/regionale Herkunft, Sprachgebrauch und (soziales) Geschlecht sind die Bereiche: Sprachgebrauch und Migration, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität, Sprachgebrauch und Generation verstärkt in den Blickpunkt der Forschung getreten. Wie wir zeigen wollen, spielen dabei die Multidimensionalität der sprachlichen Variation wie aber auch subjektive Faktoren bewusster Sprachwahl eine wichtige Rolle. Die Beispiele sollen demonstrieren, dass soziolinguistische Forschungen eine besondere didaktische Relevanz haben, dass es um Fragen des sozialen Ausgleichs und emanzipatorischer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geht, um Abbau von Vorurteilen und um die Sicherung der sprachlichen Kommunikation zwischen sozialen Gruppen. Für den Sprachunterricht ergeben sich daraus viele neue Anregungen. mehr

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Neue Publikationen zum Thema

Neuland, EvaPeter Schlobinskim (Hg., 2017). Soziolinguistik. (= Der Deutschunterricht, Nr. 4). mehr

Mathias, Alexam (2017). »Von ›Parasiten‹ und anderen ›Schädlingen‹. Feinddiskreditierung rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen in Deutschland«. Ein Online-Dokument. online lesbar

Schlobinski, Peterm (2017). »Grundzüge von Sprache und Macht«. Nr. 77 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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Danke für den Hinweis! Ist aktualisiert.
Donnerstag, 26. Oktober 2017 siever über /de/basix/phon-/phonetik/vokale/
In der Tabelle Abb.5 werden Beispielwörter genannt. Die Schreibweise entspricht aber manchmal nicht den aktuellern Rechtschreibregeln. "muß", besser "muss"; "schoß", besser "schoss". Großschreibung bei Substantiven wäre auch hilfreich.
Samstag, 21. Oktober 2017 Arfst über /de/basix/phon-/phonetik/vokale/
Ein Corpus eindeutig als solcher identifizierter Fake News wäre extrem hilfreich!
Donnerstag, 5. Januar 2017 middelrath über /de/medienanalyse/corpora/