NEUAus der Presse

Twitter zeigt sozialen Jetlag

Wenn der Arbeitsrhythmus und das Freizeitverhalten der inneren Uhr zuwiderlaufen, zeigen sich ganz ähnliche Symptome wie nach der Durchkreuzung mehrerer Zeitzonen.

»Um dieses Phänomen genauer zu untersuchen, rekrutieren Wissenschaftler in der Regel Probanden, die sie beispielsweise zu ihrem Schlafverhalten befragen oder mit speziellen Aktivitätstrackern ausstatten. Doch offenbar geht es auch einfacher. Wie Eugene Leypunskiy von der University of Chicago und seine Kollegen berichten, lässt sich der soziale Jetlag erstaunlich gut an den Aktivitäten in einem allseits bekannten sozialen Netzwerk ablesen: Twitter[]. Die Forscher haben zwischen 2012 und 2013 die Tweets[] von rund 240.000 Nutzern aus über 1.500 US-Countys ausgewertet – und die mit Geo-Tags versehenen Veröffentlichungen genutzt, um Muster im Nutzungsverhalten zu dokumentieren. Die Auswertung dieser Daten gewährte interessante Einblicke: So zeigte der tägliche Rückgang der Tweets nicht nur, wann[] es auf den Abend und damit die Schlafenszeit zuging. Das Team konnte an den Daten sogar ablesen, ob gerade ein Werk- oder Wochenendtag war.« [heute 13:02 ps; Quelle: Bild der Wissenschaft]

Geographically Resolved Rhythms in Twitter Use Reveal Social Pressures on Daily Activity Patterns (extern)

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NEUNicknamen

Nick – Nick – Nick

GewinneGleich dreimal stehen Nicknamen bei uns aktuell im Rampenlicht.
❶ Einmal im wörtlichen Sinne: Beim 6. Mediensprache-Wettbewerb gilt es, einen kreativen Nicknamen für einen Promi zu vergeben: Jetzt mitmachen und gewinnen!
❷ Darüber hinaus ist jüngst ein Band zur Nicknamenwahl in 14 Sprachen erschienen.
❸ Und schließlich behandelt die neueste Networx 83 die Wahl von Nicknamen im Marokkanisch-Arabischen.

Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb finden sich hier.


20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: bewusst machen/bewusstmachen, bewusst werden/bewusstwerden
Fotobeweis

Manche Dinge sollte man bewusst machen, manche Dinge müssen einem bewusst werden: Sowohl »bewusstwerden« als auch »bewusstmachen« kann getrennt- oder zusammengeschrieben werden: »Du musst dir deiner Verantwortung bewusst werden/bewusstwerden« und »Man sollte den Studierenden bewusst machen/bewusstmachen, was sie können.« Wenn man allerdings »bewusst machen« im Sinne von ›mit Absicht machen‹ verwendet, muss getrenntgeschrieben werden: »Hast du diesen Fehler bewusst gemacht?« Getrennt schreibt man schließlich auch »sich etwas bewusst sein«: »Er hat so töricht gehandelt, weil er sich der Konsequenzen nicht bewusst war!« Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Getrenntschreibung in jedem Fall immer korrekt ist. Und nicht nur dies: Der Duden zieht die Getrenntschreibung sogar vor. (12.11.2018)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

druckreif

Networx 83

Naima Tahiri beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 83 mit dem Thema »Nicknamen im Marokkanisch-Arabischen«. mehr

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Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Prämissen und Paradigmen von Medienkritik: Versuch einer Kategorisierung

Medienkritik ist gewissermaßen das unsystematische, normative Pendant der Medienanalyse, wobei die Übergänge fließend sind. Denn ohne analytisches Instrumentarium kommt auch Medienkritik nicht aus. Entsprechend dem jewei- ligen Gegenstandsfeld, der medialen Entwicklungen und der historischen Kontexte hat Medienkritik unterschiedliche Intentionen, Ziele und Formen. Sie reicht von der meist arbiträren Kritik des einzelnen Werkes, Produktes oder Genres bis zur grundsätzlichen, kritischen Analyse des herrschenden Mediensystems oder sogar - als pars pro toto - bis zu dieses bedingenden und umgekehrt beeinflussenden Gesellschaftssystems. Gerade mit der anhaltenden Digitalisierung sind solche Entgrenzungen unausweichlich, aber auch analytisch erforderlich. In dem Beitrag werden diese Varianten der Medienkritik vorgestellt und in ihrer Funktion und Reichweite kategorisiert. mehr

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Meier, Jörg (2018). »Jugendsprachen in der Werbung«. Aufsatz im Sammelband Jugendsprachen/Youth Languages: Aktuelle Perspektiven internationaler Forschung/Current Perspectives of International Research. mehr

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