NEUAus der Presse

Copyright-Reform nimmt wichtige Hürde

Die EU hat sich nach monatelangem Ringen auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt – inklusive des umstrittenenen Leistungsschutzrechts und der von Internetaktivisten gefürchteten Uploadfilter.

»Grundsätzlich soll die Copyright-Reform das EU-Urheberrecht ans digitale Zeitalter anpassen. Durch Artikel 13 sollen auch Plattformen wie YouTube stärker in die Pflicht genommen werden, damit weniger urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis im Netz landen. Außerdem steht das Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Fokus. Nachrichten-Suchmaschinen wie Google[][] News sollen danach nicht mehr wie bisher ohne Weiteres Überschriften oder Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Sie bräuchten eine Erlaubnis der Verlage und müssten gegebenenfalls dafür zahlen.« [heute 08:38 ps; Quelle: WirtschaftsWoche/dpa]

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20 Jahremediensprache.net

Studie: Emojis verdrängen Emoticons

Nutzungsmotiv Sprachnachrichten Emojis und Sprachnachrichten liegen voll im Trend, allerdings mit geringen geschlechtsspezifischen Nutzungsmotiven – dies sind drei Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und des Portals mediensprache.net. Die Studie mit einigen Infografiken ist kostenlos verfügbar als Networx 80.

Eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse finden Sie hier.

NEUOrthografie

Tipp: Die Krokus oder die Krokusse?
violette Krokusse vor kahlen Bäumen und blauem Himmel

Seit letzter Woche kann man sie wieder sehen: die zu den Schwertliliengewächsen gehörende Pflanze mit grasartigen Blättern und trichterförmigen violetten, gelben oder weißen Blüten, die auf feuchten Wiesen oder in Gärten wächst und im Vorfrühling blüht. Der Name »Krokus« stammt vom griechischen Wort »krókos« ab, das so viel wie >Safran< bedeutet. Die Singular-Genitivform lautet »des Krokus«, im Plural ist sowohl »die Krokus« als auch »die Krokusse« korrekt, wobei die letztgenannte Variante sich immer stärker durchgesetzt hat. So oder so können wir uns freuen, denn die Krokus oder auch die Krokusse kündigen den Frühling an! (11.02.2019)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 84

Jens Philipp Lanwer beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 84 mit dem Thema »Erzählen im virtuellen Interaktionsraum«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 11

Der Band »The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory« von Martin Siefkeset al. ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Erzählen im virtuellen Interaktionsraum

Im vorliegenden Beitrag wird am Beispiel einer Erzählsequenz aus einem dyadischen Videotelefonat exemplarisch-explorativ aufgezeigt, dass die Akteure ihr Blickverhalten in einer Weise aufeinander abstimmen, die darauf hindeutet, dass das Blickverhalten als kommunikative Ressource der Handlungskoordination genutzt wird. Die gemachten Beobachtungen erweisen sich schließlich als interaktionstheoretisch relevant, da sich aufzeigen lässt, dass trotz der technisch bedingten Unmöglichkeit zur Herstellung von mutual gaze im Verlauf der analysierten Erzählsequenz vor allem an sequenzstrukturellen Schlüsselstellen immer wieder eine spezifische, mediatisierte Form der wechselseitigen Blickzuwendung etabliert wird. Die wechselseitige Blickzuwendung der Akteure lässt sich als systematischer Bestandteil der kooperativen Hervorbringung einer konversationellen Erzählung unter Bedingungen virtueller Kopräsenz beschreiben und liefert damit Hinweise auf die Etablierung eines ›virtuellen‹ Interaktionsraumes. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Lanwer, Jens Philipp (2019). »Erzählen im virtuellen Interaktionsraum«. Nr. 84 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Mathias, Alexam (2018). »Lexik und Legitimation in rechtspopulistischen Bewegungen«. Aufsatz in der Zeitschrift Muttersprache. mehr

Mathias, Alexam (2018). »"Wir sind das Volk!" Zu Wortschatz und Argumentation rechtspopulistischer Gruppierungen in Deutschland«. Aufsatz in der Zeitschrift Der Sprachdienst. mehr


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Hinweis zum vorgeschlagenen Eintrag/zur Frage: Kumulation bedeutet Anhäufung, Kumulus ist mir fachsprachlich nur als Wolkenform bekannt; Kumulation gibt es in verschiedenen Fächern (Chemie, Statistik), doch ist mir keine linguistische Verwendung bekannt (daher kein Eintrag).
Samstag, 2. Februar 2019 siever über /de/basix/lexikon/index.aspx?qu=kumulation
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Montag, 18. Juni 2018 rasterm über /de/news/2018061898454.aspx
¹https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180523133306.htm, ²https://www.nature.com/articles/s41562-018-0353-0, ³http://nlp.cs.rpi.edu/paper/nature2018.pdf, ⁴http://morteza-dehghani.net/, ⁵https://joehoover.github.io/cv/curriculum-vitae.pdf, ⁶https://at.linkedin.com/in/sabrina-manzey-9a88b0133
Samstag, 26. Mai 2018 rasterm über /de/news/2018052698423.aspx