Aus der Presse

Werbung im US-Wahlkampf aus Russland

Facebook hat Hunderte Konten und Seiten gesperrt, die im US-Wahlkampf politische Werbung auf Facebook bestellt hatten – unter falscher Identität.

Das heiße Thema der russischen Einmischung in den jüngsten US-Wahlkampf hat Zündstoff bekommen: »Laut Facebooks[] Sicherheitschef Alex Stamos wurden nun Hunderte Facebook-Accounts[] und -Seiten mit Russland-Bezug und gefälschten Identitäten entdeckt, die in den USA gezielt politische Werbung geschaltet haben.« Facebook habe nun 470 Konten deaktiviert, die daran beteiligt gewesen seien. Nach US-Recht ist die Einmischung von Ausländern in den US-Wahlkampf verboten; allerdings begründet das Unternehmen den Schritt nicht damit, sondern beruft sich auf die Nutzungsbedingungen, die korrekte Identitätsangaben fordern. Über diese Konten seien rund 3.000 Anzeigen zu einem Gesamtpreis von etwa 100.000 US-Dollar bestellt worden. »Unser Analyseergebnis legt nahe, dass diese Konten und Seiten mit einander verbunden waren und wahrscheinlich von Russland aus gesteuert wurden«, schreibt Stamos. Die Schaltungen behandelten Themen »von Rechten für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle, über Rassen[diskriminierung] und Einwanderung bis zum Recht, Schusswaffen zu tragen«. [07.09.2017, 08:51 Uhr, Quelle: heise.de]

Torsten Siever

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