Werbesprache

QR-Codes: bequem und verbindend

QR-Code für ...?

Quick-Response-Codes (QR-Codes[]) sind nicht einfach nur Bildcodes, bei denen Informationen durch die Anordnung von vielen kleinen Rechtecken kodiert werden. Sie sind ein Schritt in Richtung Medienkonvergenz.


Was ist ein QR-Code und wie ist er lesbar?

Oben ist ein QR-Code abgebildet, der in digitalisierter Form mit einem QR-Reader interpretiert (ausgewertet) werden kann. Die Punkte bilden einen lesbaren Datensatz, der Zeichen enthält, etwa eine Internetadresse. Damit ist es möglich – etwa auf einem Werbeplakat –, Personen direkt auf die Website umzuleiten, ohne dass eine Internetadresse erinnert bzw. eingegeben werden muss.

Auf vielen Mobiltelefonen/Smartphones ist eine entsprechende App installiert sowie eine Kamera integriert. Letztes ist wichtig, da der QR-Code digitalisiert werden muss; mit einer Kamera ist dies durch Fotografieren möglich. Der QR-Reader wertet im Folgenden das Foto aus und leitet ggf. direkt zu der im QR-Code hinterlegten Internetadresse um.

Das Besondere des QR-Codes ist, dass er Informationen redundant codiert, was zur Folge hat, dass bis zu 30 Prozent des Codes unlesbar sein kann und dennoch die kodierte Information vollständig zurückgegeben werden kann.

Was leistet ein QR-Code?

QR-Codes haben den Vorteil, dass sie einen Nachteil von analogen und weiteren Medien (wie TV) ausgleichen: Für den Wechsel auf andere Medien ist stets ein Medienbruch notwendig, also das Verlassen des ursprünglichen zugunsten eines anderen Mediums. Dies kann zwar auch der QR-Code bei Zeitungen, Plakaten oder anderen Medien nicht ändern, jedoch erleichtert er den Wechsel durch (Teil-)Automation. Folgendes Werbekommunikat zeigt, wie ein QR-Code so eingesetzt werden kann, dass die Rezipienten sehr stark dazu angeregt werden, die Website zu besuchen.

QR-Code in der Printwerbung


Obwohl bereits 1994 in Japan erfunden, setzten sie sich erst im Jahr 2011 in Deutschland mehr und mehr durch.


Torsten Siever

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