Werbesprache

Werbeformen: Interstitials

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Der Begriff Interstitial ist Oberbegriff und Unterkategorie zugleich. Im erweiterten Sinn bezeichnet er Werbung, die den Surfenden in seinem Navigations- oder Rezeptionsverhalten ›behindert‹, im engeren Sinn eine mit einem TV-Spot vergleichbare Zwangspause.

Im Folgenden sind die wichtigsten Interstitials[] aufgeführt und mit einem kennzeichnenden Beispiel vertreten.

(Inline) Interstitial

Interstitials (auch Inline Interstitials) gehören zur Unterbrecher-Werbung, d.h. der Kunde kann der Werbung wie im Fernsehen nicht ›entkommen‹. Realisiert wird dies im aktuellen oder in einem Extrafenster (Pop-up[]).
Format: diverse, auch Streaming-Formate

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Pop-up

Die Unterbrechung findet beim Pop-up durch das (selbsttätige) Öffnen eines weiteren Browser-Fensters als Werbefläche statt. Durch die Möglichkeit des Fensterwechsels oder -schließens ist diese Form der Interstitials eine noch recht gemäßigte. Darüber hinaus existieren mittlerweile zahlreiche Pop-up-Filter, die in z. B. Toolbars (Google, Yahoo) oder in Browsern direkt (Internet Explorer u. a.) enthalten sind.

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Pop-under

Noch weniger störend während des Surfens bzw. Lesens ist das Pop-under, das – wie der Name schon verrät – zwar in einemn Extrafenster angezeigt wird, jedoch im Gegensatz zum Pop-Up in den Hintergrund tritt. Es gibt hierbei allerdings auch hybride Formen, wie das folgende Beispiel zeigt.

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Superstitial

Der Slogan des Superstitials lautet »The Internet's Commercial«. Es ist insofern einem Spot vergleichbar, als es Bild, Ton und Text gleichermaßen benutzt und eine Unterbrechung durch ein Extrafenster darstellt. Das Superstitial ist eine von Unicast geschützte Werbeform; es gibt allerdings Parallelentwicklungen.

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Flash-Layer

Der Flash-Layer basiert – wie der Name sagt – auf Macromedias Programm Flash. Dieses ermöglicht eine prinzipiell browserunabhängige transparente Gestaltung in hervorragender Qualität, die praktisch verlustfrei skaliert werden kann. Zu den Interstitials ist der Flash-Layer insofern zu zählen, als die Werbung auf einer Ebene präsentiert wird, welche die des eigentlich interessierenden Inhalts überlagert; wenn man so will also ein transparentes Pop-up ohne Browser-Fenster.

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IntelliTXT

IntelliTXT ist die neueste Werbeform in dieser Liste und eine Wortkreuzung aus intelligent und text (aus txt), was bereits darauf hindeutet, dass ein Text verarbeitet wird. Der vorhandene Inhaltstext wird hierbei nach festgelegten Begriffen abgesucht. Falls der oder die Begriffe vorkommen, werden diese hervorgehoben, z. B. durch doppelte Unterstreichung, Fette und/oder Farbe. Der Clou ist, dass beim Herüberfahren mit der Maus eine Art transparentes Fenster (vgl. Flash-Layer) aufspringt, das einen Werbetext zum Begriff anzeigt und zum Werbetreibenden verlinkt. Im Beispiel ist dies für das Wort »data« festgehalten (Mauszeiger fehlt aus techn. Gründen).

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Torsten Siever

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Kommentare zu dieser Seite

Man könnte die Beispiel noch genauer barstelle. Denn es ist eigentlich immer das selbe Beispiel und man wird dadurch etwas verwirrt aber die texte waren gut erläutert und verständnisvoll erklärt.
Samstag, 17. November 2012 Gast