Werbesprache

Werbeformen: Banner und andere Werbeflächen

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Ein Klassiker der Internet-Werbung ist das Banner[] im GIF[]- oder JPEG[]-Format. Später haben HTML[], JavaScript und Flash[] dem Banner über den AdKlick hinausgehende Interaktionsmöglichkeiten eingeräumt.

Im Folgenden sind die wichtigsten Standardwerbeflächen aufgeführt und mit einem kennzeichnenden Beispiel vertreten. Die genannten Formen schließen nicht einander aus und stellen damit keine klaren Grenzen dar, sondern vor allem Größen- oder Funktionsklassen.

Banner

Banner werden von Buttons vornehmlich durch die Größe getrennt – allerdings unscharf. Standardformate für Banner sind 468 x 60 Pixel (Full Size) und 234 x 60 px (Half Size). Format: im klassischen Sinn JPEG, GIF, neuerdings z.B. auch Flash.

Beispiel aufrufen

Das weltweit erste Banner wurde im Übrigen von AT&T 1994 auf Wired gebucht.

AT&T-Banner aufrufen

Button

Buttons sind kleiner als Banner, wobei die Obergröße 130x80px ist. Eine strenge Definition bzw. Abgrenzung zum Banner liegt aber nicht vor. Format: JPEG, GIF, neuerdings z.B. auch Flash.

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Micro Bar

nicht verlinkt

Das Internet Advertising Bureau (IAB) bezeichnet die kleinste ›standardisierte‹ Werbefläche der Welt als Micro Bar. Sie ist nur 88 x 31 px groß.

Rectangle

Diese Werbefläche ist nicht horizontal, sondern vertikal angeordnet (z.B. 148 x 800 px). Gerade die fast quadratischen Flächen werden mit Vorliebe im Content-Bereich einer Webseite eingesetzt.

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Skyscraper

Wie der Name schon verrät, ist ein Skyscraper nicht horizontal, sondern vertikal angeordnet bzw. sehr hoch bei relativ schmaler Breite (z.B. 148 x 800 px). Mit dieser Werbefläche wird hauptsächlich der rechte Fensterbereich ausgenutzt, den diejenigen Nutzer in der Regel nicht sehen, die die verbreitetste minimale Auflösung oder Fensterbreite (z.B. 800 x 600 px) nicht überschreiten.

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HTML-Banner

HTML-Banner sind eigenständige kleine ›Webseiten‹, die in den Werbeträger integriert werden. Möglich werden dadurch z. B. Formulare, Drop-down-Menüs etc., aber auch Multi-Link-Banner. Hierfür gibt es verschiedene Bezeichnungen, sie können auch unter Banner (s.o.) gefasst werden. Format: HTML.

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Nanosite(-Banner)

Nanosites und Nanosite-Banner sind Werbeflächen, die sich durch höhere Interaktivität auszeichnen und verlinkte Inhalte direkt in der Werbefläche präsentieren. Sie werden daher auch als Mini-Website oder ›Site-in-the-Site‹ bezeichnet.

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Microsite

Microsites sind den Nanosites ähnlich, werden allerdings nicht direkt auf dem Werbeträger präsentiert, sondern in einem sich öffnenden Fenster. Sie präsentieren ein Produkt o.ä. mittels mehrerer Seiten und werden über Banner aufgerufen. Format: HTML

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Transactive Banner

Diese Werbeflächen zeichnet dadurch aus, dass sie Transaktionen auf der Werbefläche ermöglicht, so etwa das Anfordern von Informationen oder Bestellen von Produkten. Das Banner muss hierzu nicht verlassen werden. Format: Java, JavaScript, Flash

Beispiel aufrufen (Java muss aktiviert sein!)

Rich-Media-Banner

Ein Rich-Media-Banner basiert auf Multimedia bzw. Multimodalität. Es ist – vereinfacht ausgedrückt – ein Oberbegriff für Banner-Werbung mit Formaten, die Plug-ins benötigen wie z.B. Flash.

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Sticky-Ad

Im Gegensatz zu allen zuvor genannten Werbemitteln bleibt die Sticky-Ad-Werbefläche an einer absoluten Position. Damit kann sie nicht aus dem Sichtbereich des Users gescrollt werden, jedoch durch Überlagerung von interessierendem Material den Rezipienten stören; aus diesem Grund ist sie in der Regel abschaltbar. Realisierung per JavaScript oder neuerdings CSS.

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Torsten Siever

Ihre Meinung

Kommentare zu dieser Seite

ist eine sehr gute übersicht, auch die beispiele, die man aufrufen kann, helfen weiter.
Samstag, 19. Februar 2011 Gast