Digitale Kommunikation

Weblogs: kurz und bündig

Nervenzellen

Ein Weblog oder kurz Blog ist medial in erster Linie ein Textmedium, in das multicodale Inhalte wie Filme (Spezialfall: Videoblog/Vlog[]), Musik (Spezialfall: Podcasting[]), Bilder/Fotos (Spezialfall: Fotoblog) oder Ähnliches implementiert werden können (mehr zu den verschiedenen Varianten). Technisch handelt es sich um eine dynamische, aber wenig komplexe Website, die automatisch und mehr oder weniger periodisch neue Einträge entlang einer Zeitachse enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge; alte werden in der Regel über ein Kalender- oder Monatsarchiv zugänglich gemacht.

Üblicherweise beinhalten Weblogs, die grundsätzlich erst einmal monologisch angelegt sind, eine Kommentarfunktion, mittels derer die Rezipienten eines Beitrags zu diesem Stellung nehmen können. Selbstverständlich wird auch außerhalb des Blogs darauf Bezug genommen, etwa in einem anderen Weblog-Beitrag, der den ursprünglichen Eintrag zitiert, kommentiert, erweitert oder korrigiert, vor allem jedoch auf diesen verweist (per sog. Permalink[]). Durch diese Referenzen entstand und entsteht ein täglich wachsendes Netzwerk von Weblog-Texten, das auch als Blogosphäre[] bezeichnet wird. Das Anwachsen dieser Blogosphäre wurde insofern automatisiert, als die auf einen Eintrag verweisenden Einträge in den Ursprungseintrag automatisch eingebunden werden (zu Ping[], Trackback[] s. Lexikon).

Weblog-Arten

sprachliche und textuelle Aspekte


Torsten Siever

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