Startseite Kontakt Sitemap Hilfe anmelden
Hannover, 22.05.2012

Standort:  Startseite   websprache   Networx   Nr. 49

Networx Nr. 49

Auch eine Netzarbeit ;-)

Der Download der Networx ist kostenlos. Die Arbeit liegt im Acrobat-Format vor, d.h. Sie benötigen für das Öffnen der PDF-Datei die kostenlose Zusatz-Software Adobe Reader.
Download Adobe Reader
Wenn Sie diesen bereits installiert haben, klicken Sie bitte zum Lesen dieser Networx auf den unten stehenden Dateinamen. Bitte beachten Sie, dass Sie Version 7 oder höher benötigen. Bei Problemen klicken Sie bitte hier.

Networx Nr. 49

Zeichen setzen für Europa. Der Gebrauch europäischer lateinischer Sonderzeichen in der deutschen Öffentlichkeit

Autor(in)

Kappenberg, Bernd

Jahr

2007

Ort

Hannover

Sprache

deutsch

Abstract

Die meisten Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas verwenden erweiterte lateinische Alphabete, die mit den gängigen westeuropäischen Zeichensätzen und Tastaturen nicht vollständig darstellbar sind, da sie besondere diakritische Zeichen (Caron, Breve, Ogonek etc.) enthalten. In der verwaltungstechnischen und redaktionellen Behandlung hat sich keine einheitliche Praxis zur Lösung dieses Problems durchgesetzt, obwohl die technischen Voraussetzungen inzwischen durchaus gegeben sind. Am Beispiel der für das deutsch-tschechische Verhältnis bedeutenden Beneš-Dekrete soll dies verdeutlicht werden: Es kam zu unterschiedlichen Reaktionen der einzelnen Medien auf das Vorkommen des Buchstabens š (s mit Caron), vom »Skalpieren« (Benes) über die Transliteration nach Duden (Benesch) bis hin zur Umstellung auf einen erweiterten lateinischen Zeichensatz (Beneš). Auf Internet-Seiten kommt es zu weiteren Schwierigkeiten: Abhängig von der Kombination der Zeichensatz-Einstellungen im HTML-Quelltext der Seite mit denen des vom Nutzer verwendeten Internet-Browsers wird statt des Zeichens š oftmals ein anderes Zeichen dargestellt. Ziel der Arbeit ist es, am Beispiel Deutschland die konkreten rechtlichen und technischen Grundlagen herauszuarbeiten, unter denen auf nationaler Ebene die Umstellung von Behörden und Medien auf eine »europäisierte Schreibweise«, d.h. auf die Verwendung eines paneuropäischen lateinischen Zeichensatzes für ausländische Personennamen, Ortsnamen und Begriffe, verbindlich durchgesetzt werden kann.

Download

networx-49.pdf (2267 KB)

 

erstellt: 18.02.2007

 aktualisiert: nein 

empfehlen

Noch keine Bewertungen! Mit nur 2 Klicks können Sie das ändern.


   facebook: gefällt mir - Link öffnet sich in einem externen Fenster   studiVZ - Link öffnet sich in einem externen Fenster   mySpace - Link öffnet sich in einem externen Fenster   googleBookmarks - Link öffnet sich in einem externen Fenster
Suche
2-Klick-Bewertung

Diese Seite ist gut!

Diese Seite geht so.

Diese Seite ist wenig nützlich.

Bewerten Sie die Nützlichkeit dieser Seite mit einem Klick - vielen Dank!

Newsletter

© 1998-2012 sprache@web < ein Projekt an der Leibniz Universität Hannover >
[ Startseite | Seite empfehlen | Sitemap | Dialog | Mitwirken ]
[ Impressum | Nutzungsbedingungen | Abonnieren Sie unseren XML-Feed ]