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Computervermittelte Kommunikation

In diesem Bereich finden Sie Informationen und Beiträge zur Sprache und Kommunikation im Internet; hierzu gehören etwa Chats, E-Mails, Weblogs, die Kommunikation in Virtuellen Realitäten etc. Die urprüngliche Bezeichnung der Rubrik (websprache) wurde zugunsten von Digitale Kommunikation (also die computerbasierte Kommunikation, CMC) aufgegeben, da damit fälscherlicherweise eine 'Sondersprache des Internets' verbunden worden ist – diese gibt es allerdings ebensowenig wie die Werbesprache oder die Jugendsprache.

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Aus der Presse

Facebook erlaubt ab sofort GIFs in Kommentaren

Anlässlich des 30-jährigen Geburtstags des bewegten Standbild-Formats GIF hat sich Facebook durchgerungen, dies für alle User auch in Kommentaren freizugeben.

»Wer in einem Kommentar mit einem GIF[] antworten will, findet nun wie beim Messenger einen GIF-Button, der nach entsprechenden Beiträgen durchsucht werden kann. Große GIF-Plattformen wie Giphy und Tenor liefern das Material. Facebook[] hat eine ambivalente Beziehung zur Einführung der Bewegtbilder – lange Zeit schreckte das Unternehmen davor zurück, GIFs im News-Feed zuzulassen, aus Angst, dass der bewegte Inhalt User nerven könnte bzw. die Plattform noch unübersichtlicher wirken lässt. [...] Die Einführung und den Geburtstag nimmt Facebook auch zum Anlass, ein für allemal zu klären, wie GIF wirklich ausgesprochen wird. Vor allem in den USA gibt es zwei diametrale Aussprache-Verfechter. Während die einen das Wort mit ›g‹ aussprechen, wie es auch im Deutschen im Normalfall getan wird, schwören andere auf die Aussprache mit stimmhaftem ›dsch‹ wie beim Getränk ›Gin‹. Diese brennende Frage will Facebook mithilfe der Community[] klären.« [16.06.2017 ps; Quelle: futurezone]

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Grundzüge von Sprache und Macht

Es gehört[] zu unserem Alltagsverständnis, dass Sprache das Kommunikationsmittel zwischen Menschen schlechthin, das wesentliche Mittel der Verständigung und des Verstehens ist, und wann[] immer in menschlichen Angelegenheiten ein Übereinkommen oder eine Zustimmung zustande kommt – so brachte es der Sprachwissenschaftler Benjamin Lee Whorf auf den Punkt –, geschieht dies durch sprachliche Prozesse, oder es wird überhaupt nicht erreicht. Erscheinen Sprache und Verständigung als komplementär und durch ein gemeinsames Band verbunden, so Sprache und Macht demgegenüber als in einer gewissen Opposition stehend, als gegensätzlich. Denn: Sprache »is not only an instrument of communication or even knowledge, but also an instrument of power.« (Bourdieu 1977: 648) Inwieweit Sprache mehr als eine Form der Kommunikation und ein Mittel der Macht ist, inwieweit bzw. ob Machtrelationen auf Kommunikation zurückgeführt werden können, dies wird im vorliegenden Beitrag weiter expliziert. Als wesentliche Ansatzpunkte für die hier eingenommene Sichtweise auf Sprache und Macht, die sich aus der Diskussion der unterschiedlichen Ansätze ergeben, wird die Ansicht vertreten, dass Macht relational ist, auf komplexen Interaktionsbeziehungen basiert, als Potenzialität und Realisierung auf unterschiedlichen Skalen lokalisiert werden kann und dass die somit zu beschreibende Welt der Machtbeziehungen sich als ein komplexes und dynamisches System darstellt. Auf der Folie der Diskussion der Searle’schen und Habermas‘schen Positionen und der Sprechhandlungsklassifizierungen werden Direktiva, Deklarativa und Expressiva genauer und zum Abschluss Formen der strategischen Kommunikation: Lügen und Täuschungen näher untersucht. mehr

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Schlobinski, Peterm (2017). »Grundzüge von Sprache und Macht«. Nr. 77 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Kurpiers, Anna-Katharinam (2016). »Das Höchste mal am Horn gepackt«. Zur Emergenz von Stil in themenzentrierten Online-Communities. Bielefeld. online lesbar

Źebrowska, Ewa (2013). Text - Bild - Hypertext. Frankfurt am Main: Peter Lang. mehr


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Viele nützliche Infos!
Donnerstag, 19. November 2015 Galahad1888
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Dienstag, 27. November 2012 Gast
Informativ, uebersichtlich, hilfreich
Samstag, 4. Februar 2012 Gast