Zum Bereich(Online-)Publishing
Der Bereich Onlinepublising ist ganz und gar Texte im Internet gewidmet. Damit geht es einmal um das (wissenschaftliche) Arbeiten mit Texten, also insbesondere das Zitieren, aber ebenso um das sorgfältige Publizieren von Texten im Internet, welches eine Voraussetzung für den wissenschaftlichen Umgang mit ihnen ist. Auch den typografischen Anforderungen ist ein Artikel gewidmet.
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NEUAus der PresseEink stellt neue E-Paper-Technologien vor
Auf der diesjährigen DisplayWeek hat der Spezialist für Displays auf Basis von elektronischer Tinte einen Ausblick auf seine zukünftigen Produkte gegeben.
"Unter den Neuerungen befanden sich sowohl das E-Paper für Sonys demnächst erscheinenden elektronischen Notizblock wie auch farbige Displays. So ist das Besondere im Display des Sony E-Ink-Slate, welcher in der zweiten Jahreshälfte an drei japanischen Universitäten einem Feldversuch unterzogen wird, nicht nur in der Größe von 13,3 Zoll und einer Auflösung 1.200 × 1.600 Bildpunkten zu suchen, sondern auch darin, dass dieses ohne festen Rahmen flexibel ist und somit weitere Verwendungsmöglichkeiten bietet."
(ps, gestern, 02:40 Uhr; Quelle: CVomputerBase [M. Schäfer])
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Der passende Moment beim Onlinezitat
Beim Zitieren von Ressourcen aus dem Internet kann keine Auflage angegeben werden. Kompensieren soll diesen Mangel in der Regel das Datum der letzten Verfügbarkeit. Über den Nutzen des Downloaddatums. mehr
Workshop-Bericht HKI 2004
Im März dieses Jahres fand an der Universität zu Köln ein Workshop zum Bereich Online-Publishing statt. Ein Tagungsbericht gibt Impressionen wieder. mehr
Electronic Style Guide
»Das Zitat im Internet« ist ein kleines Buch, das zum Zitieren und Publizieren im Internet anleitet – sowohl theoretisch als auch praktisch. Gratis herunterladen!
Schnell mal aus dem Netz zitiert!
Lassen Sie bibliografische Aufnahmen und Zitatreferenzen einfach automatisch erstellen. Testen Sie unseren »Quotation Reference Manager« – kostenlos, aber nicht umsonst! mehr
druckfrisch
Neue Networx
Peter Schlobinski et al. geben die Networx Nr. 53 unter dem Titel "Web X.0 – Das Internet in 10 Jahren" heraus. mehr
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Kennen Sie eigentlich schon das Wort EDGE? Testen Sie unser kleines Wörterbuch zum Bereich Medien/Technik (672 Lemmata). Oder unsere linguistischen im Bereich basix, zum Beispiels zum Berlinischen Berlinischen (2270 Lemmata).
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Publikation im Fokus
Web-Usability aus linguistischer Sicht am Beispiel von bibliothekarischen Webangeboten
Die vorliegende Arbeit ist eine empirische Untersuchung zur Usability von Bibliothekswebangeboten am Beispiel des Webangebots des Bibliothekssystems der Justus-Liebig-Universität Gießen. Gleichzeitig versteht sie sich als Beitrag zur Weiterentwicklung der theoretischen und methodischen Prinzipien einer linguistischen Usabilityforschung. Folgende Fragestellungen sind für die Arbeit zentral:
- Wie werden Webangebote von Universitäts- bzw. Hochschulbibliotheken tatsächlich genutzt?
- Wie konstruieren Nutzer Schritt für Schritt einen für sie zusammenhängenden Pfad durch das Webangebot? Wie ordnen sie die aufgerufenen Seiten in einen sinnvollen Zusammenhang ein? Wie verstehen sie dabei die einzelnen Textbausteine?
- Welche Probleme ergeben sich bei der Nutzung von bibliothekarischen Webangeboten? Wo liegen die Ursachen einer erfolglosen Nutzung?
Die Arbeit besteht aus 7 Kapiteln. Kapitel 1 führt in den Gegenstand ein und informiert über die Forschungslage, die Forschungsfragestellungen und das Untersuchungsdesign. In Kapitel 2 wird der theoretisch-methodische Hintergrund entwickelt, der auf dem Ansatz der funktional-dynamischen Texttheorie basiert. Vor dem Hintergrund einer theoretischen Diskussion zum Konzept des Hypertexts wird der Untersuchungsgegenstand der Arbeit begründet und der zunächst für „traditionelle“ Kommunikationsformen entwickelte funktional-dynamische Ansatz auf die Hypertextkommunikation übertragen. Sein Beschreibungsapparat wird ferner für die Zwecke einer linguistisch motivierten Web-Usability-Untersuchung systematisch operationalisiert: Zentrale Beschreibungskategorien der Konstruktion von Benutzerpfaden werden eingehend behandelt und die Nutzungssituation wird mit dem handlungstheoretisch fundierten Interaktionsbegriff erklärt.
Kapitel 3 lenkt das Augenmerk auf die Bibliothekswebangebote und ihre Nutzer. Ausgehend von einem sehr engen Zusammenhang zwischen der Bibliotheksnutzung und der Nutzung bibliothekarischer Webangebote werden zunächst Einblicke in die Struktur und Entwicklung der Universitätsbibliotheken im Allgemeinen und des Bibliothekssystems der JLU Gießen im Besonderen gegeben. Die Aufgaben der Bibliotheken werden dargestellt, um im nächsten Schritt eine funktionale Beschreibung der zu analysierenden Bibliothekswebangebote vorzunehmen. Das Kapitel vermittelt darüber hinaus Ergebnisse einer umfassenden Analyse der Benutzer des Bibliothekssystems der JLU Gießen. In diesem Kontext wird der Begriff der ›Benutzerorientierung‹ konkretisiert. Abschließend wird ein Typisierungsvorschlag vorgestellt, der die Bibliotheksnutzer in ihrer Heterogenität unter anderem für Evaluations und Aktualisierungsaufgaben zu erfassen versucht.
In Kapitel 4 werden zwei Expertenanalysen beschrieben, die auf den in Kapitel 2 herausgearbeiteten theoretischen und methodischen Kategorien basieren: eine zweistufige Untersuchung von Einstiegsseiten ausgewählter Webangebote von Universitätsbibliotheken im zeitlichen Längsschnitt (1996/1997–2006) und Querschnitt (2007) sowie eine Analyse des globalen Aufbaus des Gießener Bibliothekswebangebots, der globalen Strukturebenen und Bausteine sowie der Verknüpfungsstruktur auf der oberen Hierarchieebene. Mit dieser ersten Expertenanalyse wird der Einstiegsseite besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Grund für diese Vorgehensweise liegt in den besonderen Funktionen und dem Stellenwert der Einstiegsseite. Diese werden in Kapitel 4.1.2 dargestellt. Die Ergebnisse der beiden Expertenanalysen geben erste Hinweise auf potenzielle Probleme bzw. Problemursachen bei der Nutzung von Bibliothekswebangeboten.
Kapitel 5 geht zunächst auf methodische Aspekte der Erhebung und Untersuchung von individuellen Benutzerpfaden durch das Webangebot des Gießener Bibliothekssystems ein. Es folgen ein detaillierter Überblick über charakteristische Benutzerpfade und eine eingehende aufgabenorientierte Analyse der Nutzungsschritte in den dokumentierten Benutzerpfaden, die auch eine ausführliche Beschreibung der notwendigen Wissensvoraussetzungen zur Nutzung des Gießener Bibliothekswebangebots einschließt. Das Kapitel schließt mit einer Darlegung von Befunden zu charakteristischen Verhaltensweisen und Nutzungsstrategien der Bibliotheksnutzer ab.
In Kapitel 6 werden die gewonnenen empirischen Erkenntnisse über Schwierigkeiten bei der Nutzung des untersuchten Bibliothekswebangebots systematisiert und in Form einer Typologie von Usability-Problemen und einer Typologie von Problemursachen dargestellt. Den beiden Typologie-Vorschlägen wird ein Überblick über die Indikatoren für Nutzungsprobleme vorangestellt. Im Kontext der Diskussion um mögliche übergreifende Schwierigkeiten bei der Optimierung komplexer Bibliothekswebangebote werden abschließend einige Beispiele für potenzielle Problemursachen aus dem Webangebot des Gießener Bibliothekssystems 2009 diskutiert. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf Entwicklungen im Bereich der Usability. mehr
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Bader, Anita, Gerd Fritz & Thomas Gloning (2012). Digitale Wissenschaftskommunikation 2010-2011. Eine Online-Befragung . Gießen. online lesbar
Dynkowska, Malgorzata (2012). Web-Usability aus linguistischer Sicht am Beispiel von bibliothekarischen Webangeboten. Gießen. online lesbar
Jakobs, Eva-Maria (2013). »Kommunikative Usability«. Aufsatz im Sammelband Sprache und Kommunikation im technischen Zeitalter. Wieviel Internet (v)erträgt unsere Gesellschaft?. mehr
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erstellt: 19.01.2006 von si
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aktualisiert: 25.05.2013
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