E-Books: selten, unbekannt, teuer
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(si)
Eine Studie bescheinigt E-Books in Deutschland Startschwierigkeiten - trotz eines guten E-Book-Reader-Angebotes.
Unter dem Titel "E-Books in Deutschland - Eine neue Gutenberg-Ära?" schreibt Pricewaterhouse Coopers (PwC) dem digitalen Buch noch keinen festen Stand zu. Dies liege der Studie zufolge nicht nur an der noch mangelnden Akzeptanz des E-Books gegenüber dem gedruckten Pendant.
Zum einen seien zu wenig Bücher im offenen ePub-Format erhältlich. Immerhin seien bereits acht Prozent aller lieferbarer Bücher inzwischen digital erhätlich. Doch von nur 8.000 der 100.000 Titel liegen im offenen Format vor.
Zum anderen gehe der Preis "eindeutig an den Vorstellungen der Käufer vorbei". Bei einem Beststeller läge die Ersparnis gerade mal bei 40 Cent beim Taschenbuch, bei der gebundenen Ausgabe nur 3 Euro.
Nichtsdestoweniger gehen die Autoren der Studie davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2015 auf 350 Millionen Euro ansteigen wird. Die Prognose basiert auch darauf, dass der Bekanntheitsgrad steigen wird. Derzeit können nur rund die Hälfte von 1.000 Befragten mit dem Begriff E-Book etwas anfangen, beim E-Reader waren es nur 20 Prozent.
Derzeit sind in Deutschland rund 50.000 bis 80.000 Geräte im Umlauf.
(31.08.2010, Quelle: Golem.de)
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Torsten Siever
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erstellt:
31.08.2010
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