Merkel will Street View
(jr)
Die Bundesregierung will Googles Straßenansichtsdienst keine Steine in den Weg legen.
Demnächst will Google detaillierte Straßenzüge deutscher Städte online zeigen. "Diejenigen, die finden, dass dies ein Eingriff in ihre private Sphäre ist, können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen", sagte Angela Merkel in ihrem wöchentlichen Podcast. Damit griff die Bundeskanzlerin weiterreichende Forderungen von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner nicht auf, die unter anderem engere gesetzliche Grenzen für den Dienst verlangt hatte. Aigner warf dem Suchmaschinen-Konzern vor, mit Street View die Privatsphäre der Bürger zu verletzen. Für den möglichen Widerspruch stellt das Verbraucherschutzministerium auf seiner Internetseite einen Musterbrief zur Verfügung. Street View selbst gibt es - unter anderem in den USA und Großbritannien - seit Mai 2007.
(08.03.2010, Quelle: FAZ.NET)
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Jens Runkehl
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erstellt:
08.03.2010
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