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Hannover, 08.08.2008

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Teilchenforscher revolutionieren das Internet

(ps) Am Teilchenbeschleuniger Cern bei Genf entsteht das Internet der Zukunft: Es bietet weitaus schnellere Verbindungen und verfügt über eine fast unbegrenzte Zahl an Netzadressen.

Bevor die Physik des Mikrokosmos im Detail erforscht werden kann, muss eines der ambitioniertesten Computernetze der Welt aufgebaut werden: das ,LHC Computing Grid'. "Dabei werden Rechenzentren durch schnelle Verbindungen verknüpft, durch die Informationen mit 600 Megabyte pro Sekunde transportiert werden - über 300mal schneller als bei einem herkömmlichen DSL-Anschluss. Im Grid-Netz würde das Herunterladen einer Musik-CD nur eine Sekunde dauern. [...] Doch nicht das einzigartige Übertragungstempo ist das Besondere des Grid, sondern die Art, wie ein Dutzend Rechenzentren weltweit so miteinander verkoppelt werden, dass sie sich fast so verhalten wie ein einziger riesiger Rechner. Und jeder der elf nachgeordneten Knoten, von Taipeh über Vancouver bis Karlsruhe, ist wiederum mit zig Fachbereichen verbunden, in denen die Daten des Teilchenexperiments ausgewertet werden sollen."
(16.05.2008, Quelle: Spiegel online [H. Schmundt])

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