Aus der Presse

Lieber gedruckte Bücher als E-Books

Obwohl die Digitalisierung zunehmend voranschreitet, bevorzugen viele Menschen Menschen Bücher, Filme oder Musik immer noch in Form von physisch greifbaren Objekten, die man sich ins Regal stellen kann.

»Aber warum ist das so? Dieser Frage sind nun Ozgun Atasoy von der Universität Basel und Carey K. Morewedge von der Boston University etwas genauer nachgegangen. In einer ganzen Serie von Experimenten stellten die Wissenschaftler fest, dass ihre Probanden für die physische Variante eines Produktes stets bereit waren mehr zu zahlen als für die digitale. [...] Möglicherweise hängt dieser Effekt damit zusammen, dass wir die Produktionskosten für ein gedrucktes Buch höher einschätzen als für ein E-Book. Oder es liegt schlicht daran, dass wir es gewöhnt sind, für digitale Produkte manchmal ein kleines bisschen weniger zu bezahlen. Die Autoren fanden aber noch eine andere Ursache, die sich viel deutlicher bemerkbar machte: Bei einem E-Book, einer digitalen Bild- oder Filmdatei hatten die Probanden weniger stark das Gefühl, das Produkt wirklich zu besitzen. Hielten sie dagegen beispielsweise eine gedruckte Ausgabe in der Hand, waren sie eher der Ansicht: Das ist meins!« [28.10.2017, 10:47 Uhr, Quelle: Spektrum der Wissenschaft [D. Zeibig]]

Peter Schlobinski

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