Aus der Presse

Die älteste Universität der Welt

Im frühen Mittelalter Indiens war Nalanda eine Hochburg der Gelehrsamkeit.

»Jahrhundertelang ahnte niemand, dass ein Ruinenfeld im indischen Bundesstaat Bihar das wohl älteste Schulungszentrum der buddhistischen Lehre verbarg: Nalanda. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts untersuchten die britischen Laienarchäologen Francis Buchanan-Hamilton und Markham Kittoe zwar die noch sichtbaren Überreste und bezeichneten sie lapidar als Hügel. Tatsächlich aber war das im 4. oder 5. Jahrhundert n. Chr. gegründete Nalanda eine monumentale und äußerst erfolgreiche Lehranstalt des Buddhismus gewesen. Experten erkennen ihr den Rang einer Universität zu – der schieren Ausmaße und anspruchsvollen Architektur der Anlage wegen, aber auch auf Grund des umfassenden Currikulums und der Außenwirkung: Nalanda zog Studenten aus ganz Asien an, die das Gelernte in ihren Heimatländern verbreiteten. [...] Mehrere tausend Mönche und Laien studierten auf dem Gelände die Lehren Buddhas und buddhistische Philosophie, aber auch nichttheologische Fächer wie Logik, Grammatik und Medizin.« [07.05.2017, 09:34 Uhr, Quelle: Spektrum der Wissenschaft [M. Deeg]]

Peter Schlobinski

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