Aus der Presse

Warum gerade Osterhase und Ostereier?

Mögliche Erklärungen gehen sowohl auf heidnische als auch auf christliche Traditionen zurück.

»Klar ist jedenfalls, dass das Ei schon seit ewigen Zeiten als Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und später, zu frühchristlicher, Zeit auch der Auferstehung galt. Schon zu Zeiten der alten Römer wurde es deshalb als Grabbeilage eingesetzt. [...] Anfang des 17. Jahrhunderts taucht dann der Begriff Osterei erstmals in historischen Schriften und anderen Werken auf. Um 1680 berichten Gelehrte wie S. Frank auch erstmals von der Praxis des Eierversteckens, die sich dann im Laufe der Zeit in ganz Deutschland durchsetzte. [...] Osterhase und Ostereier bilden in Deutschland vermutlich erst seit etwas mehr als 300 Jahren ein untrennbares Team. Denn im Jahr 1695 war es der deutsche Botaniker und Mediziner Georg Franck von Franckenau, der in seinem Text über das Elsass ›De ovis paschalibus – von Oster-Eyern‹ neben Ostereiern auch erstmals den Osterhasen erwähnte. [...] Doch warum wurde gerade der Hase zum Symbol für Ostern und das Überbringen der Eier? Die Deutsche Wildtier Stiftung (DWS) erklärt[] die Entstehung des Osterhasen-Brauches so: ›Zur Osterzeit sind die eigentlich dämmerungs- und nachtaktiven Tiere besonders präsent und können sogar tagsüber bei wilden Verfolgungsjagden, die zum Paarungsritual gehören, beobachtet werden. Feldhasen bringen schon sehr zeitig im Jahr Nachwuchs zur Welt und galten daher seit Jahrhunderten als Fruchtbarkeits- und Auferstehungssymbol‹.« [17.04.2017, 09:41 Uhr, Quelle: scinexx]

Peter Schlobinski

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