Aus der Presse

YouTube-Chefin stellt sich gegen Maas

YouTube-Managerin Susan Wojcicki befürchtet, dass die Initiative von Justizminister Heiko Maas gegen strafbare Inhalte in sozialen Medien auch legitime Stimmen unterdrücken könnte.

»Die deutsche Politik schieße damit übers Ziel hinaus, da als Kollateralschaden legitime Stimmen ›unterdrückt werden könnten‹. Die Managerin der weltgrößten und zu Google[][] gehörenden Videoplattform sieht diese zudem zu Unrecht von dem Vorhaben erfasst. Sie verwies darauf, dass die staatlichen Prüfer von Jugendschutz.net YouTube ein gutes Zeugnis ausgestellt hätten. Dort lag laut der Untersuchung die Löschquote der über ein ›einfaches‹ Konto gemeldeten strafbaren Beiträge bei 90 Prozent, 82 Prozent davon waren innerhalb von 24 Stunden aus dem Netz. Für Wojcicki ist so klar: ›Die Selbstregulierung hat bei uns funktioniert.‹ Trotzdem drohe YouTube nun mit in ein Umfeld mit zu starker Zensur hineinzugeraten.« [31.03.2017, 07:03 Uhr, Quelle: heise online [S. Krempl]]

Peter Schlobinski

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