Aus der Presse

Bezahlen per Gesichtserkennung?

Die Chinesen haben sich längst an die allgegenwärtige öffentliche Videoüberwachung gewöhnt und scheinen auch kein Problem darin zu sehen, per Gesichtserkennung zu zahlen oder den Zugang zu bestimmten Gebäuden zu erhalten.

»Videokameras sind in China omnipräsent, die Aufnahmen werden unter anderem zur Identifizierung von Kriminellen herangezogen. Wer einen Fuß auf die Straße setzt, kann kaum noch damit rechnen, sich unbeobachtet zu bewegen. Kein Wunder also, dass gerade in diesem Land die digitale Gesichtserkennung so stark im Trend liegt; die Software von Face++ sucht sich 83 verschiedene Punkte in jedem Konterfei, misst deren Abstände zueinander und kann so mit großer Sicherheit Menschen voneinander unterscheiden. Diese Technik wird sowohl dazu genutzt, den Alltag der Chinesen komfortabler zu gestalten als auch die Überwachung voranzutreiben. [...] Die neusten Programmversionen nutzen auch das sogenannte Deep Learning, eine effektive künstliche Intelligenz, die dem Menschen weit darin voraus ist, Gesichter zuverlässig wiederzuerkennen. Chinesische Restaurants erhoffen sich eine Weiterentwicklung der Software, die ihnen dabei hilft, jeden Gast schon beim Eintreten mit Namen zu begrüßen und ihm so ein Gefühl von Vertrautheit zu vermitteln.« [18.03.2017, 08:59 Uhr, Quelle: Trends der Zukunft [Y. Salmen]]

Peter Schlobinski

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