Aus der Presse

Verbrauchertäuschung bei Vodafone

Das rote Unternehmen ist bekannt für aggressive Werbung. Nun schreitet die Bundesnetzagentur ein und untersagt Vodafones Briefwerbung.

Vodafone darf seine umstrittenen Werbesendungen, die suggerieren, es handele sich um ein behördliches Schreibens, nicht weiter verschicken. Dem Unternehmen ist es durch das Einschreiten des Regulierers ab sofort untersagt, »Werbeschreiben zu versenden, in denen Verbraucher unter Fristsetzung zu einer telefonischen Kontaktaufnahme aufgefordert werden«. Die Marketing-Abteilung von Vodafone hat die Kampagne nach eigenen Angaben gestoppt. Das Unternehmen betont, es sei ihm dabei nur um Information und Beratung gegangen, und beides sei schließlich im Interesse des Verbrauchers. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, äußerte sich erbost: »Das Unternehmen hat versucht, Verbraucher zu täuschen und als Kunden zu gewinnen.« Hierzu wurde ein Aufdruck Wichtige Hinweise zu Anschlussdiensten in Ihrem Gebäude in Verbindung mit einem aufgedruckten Stempel Wiederholter Zustellversuch verwendet. Die Briefe wurden unter anderem mit dem Betreff DVB-T-Abschaltung erfordert Umstellung auf moderne TV-Versorgung in einem rosafarbenen Umschlag verschickt. [04.02.2017, 07:43 Uhr, Quelle: heise.de]

zur Bundesnetzagentur (extern)

Torsten Siever

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