Aus der Presse

Kinder verschicken Kinderpornos

Kinder, die – etwa per WhatsApp, manchmal auch über Facebook – Kinderpornos verschicken, beschäftigen zunehmend Polizei und Justiz.

»Ein aktueller Fall hat oberösterreichische Ermittler und die Staatsanwaltschaft Linz bewogen, am Donnerstag zu einem Hintergrundgespräch zu laden und auf das Problem aufmerksam zu machen. In zwei Schulen im Bezirk Freistadt kursierte zuletzt ein entsprechendes Video unter Zehn- bis 15-Jährigen. Ein Mädchen hatte das File aus Deutschland zugeschickt bekommen und auf WhatsApp[] mit Freunden geteilt. Die Folge: Die Polizei zog 50 Handys ein, drei oder vier wurden vernichtet, die übrigen erst nach mehreren Monaten ›gereinigt‹ zurückgegeben. Alle Betroffenen hatten ein Verfahren am Hals, auch wenn die meisten eingestellt wurden. Die Kinderpornos, die gehäuft die Runde machen, sind meist keine Hardcore-Files. Oft sind es Aufnahmen, die verliebte Mädchen für den Freund machen und von diesem dann nach Beziehungsende weitergeschickt werden. Manchmal werden aber auch Videos aus dem Internet mit der Intention ›das ist lustig, das musst du gesehen haben‹ verteilt.« [21.10.2016, 10:11 Uhr, Quelle: derStandard.at]

Peter Schlobinski

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