Aus der Presse

Chatbot, um mit totem Freund zu reden

Der »Roman-Bot« wirft ethische Fragen auf, soll aber therapeutische Zwecke erfüllen.

»Eugenia Kuyda und Roman Mazurenko waren jahrelang beste Freunde gewesen. [...] Dann starb Mazurenko plötzlich: Bei einem Besuch in Moskau rammte ihn ein zu schnell fahrendes Auto, als er einen Zebrastreifen querte. Ein Schock für Kuyda: Plötzlich war ihr bester Freund verschwunden. Doch die Programmiererin nahm dies zum Anlass, ihrem Freund ein digitales Denkmal zu bauen: Einen Chatbot[], der nach ihm modelliert war. [...] Mazurenkos Mutter gibt an, nun viel mehr über ihren toten Sohn als zu dessen Lebzeiten erfahren zu können. Sie habe es einfach verpasst, mit ihm über bestimmte Themen zu reden. Der Chatbot zeige ihr nun, welche Meinung er über dieses oder jenes gehabt habe.« [10.10.2016, 09:10 Uhr, Quelle: derStandard]

Peter Schlobinski

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