Aus der Presse

Drogendeals im Web in Geheimsprachen

Ermittler der Polizei scheitern oft an Codes und Anonymität im Internet.

»Drogendealer ziehen sich immer häufiger in die Anonymität des Internets zurück und erschweren Ermittlungen der Polizei mittels gefinkelter Geheimsprachen. Zu dieser Erkenntnis kommen Experten wie Bruce Stanley von der Recovery-Einrichtung Spring to Life. [...] ›Dealer und Kunden finden im Internet Codes oder spezielle Geheimsprachen und getarnte Websites, damit sie nicht ausfindig gemacht werden können‹, erklärt[] Stanley. Deshalb ist es für die Justiz auch schwierig, in sozialen Medien und auf Plattformen wie Instagram Dealersprache von normalem Dialekt zu unterscheiden. [...] ›Sie nutzen Wortspiele, die bei einer bestimmten Gruppe angesagt sind. Das sind spezielle Schlüsselworte oder Sätze als Anspielungen, die fast nur von nach Drogen suchenden Personen verstanden werden‹, sagt Emelio Rodriguez, ein Teilnehmer bei Spring to Life. Oft kennen nur Sender und Empfänger die für sie wichtigen Wortkombinationen und Anspielungen.« [01.09.2016, 08:15 Uhr, Quelle: http://www.pressetext.com/de#news/20160831004]

Peter Schlobinski

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