Aus der Presse

Gewalttätige Computerspiele nicht Auslöser für Amokläufe

Was in den Nullerjahren bereits ausführlich abgehandelt wurde, flammt nun im Zusammenhang mit dem Amoklauf in München erneut auf: Die Diskussion über den Umgang mit sogenannten Killerspielen.

»Counter Strike ist das Spiel, das der Amokläufer übermäßig gespielt haben soll. Es ist seit dem Jahr 2000 erhältlich und wurde von Millionen junger Menschen ähnlich exzessiv gespielt. Eine dadurch hervorgerufene Welle der Gewalt blieb aber aus. Ein Schluss, der die meisten groß-angelegten Studien zu diesem Thema zusammenfasst. Keine seriöse Untersuchung zu dem Thema behauptet, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewaltverherrlichenden Spielen und Amokläufen gibt. Es gelte mittlerweile als allgemein akzeptiert, dass Gewalt in Medien nicht für alle gleich gefährlich ist, heißt es in einer 561 Seiten umfassenden Studie, die 2010 vom deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht wurde. Im Umgang mit Gewalt in Medien, insbesondere in Computerspielen, sei das soziale Umfeld der Kinder und Jugendlichen von zentraler Bedeutung.« [26.07.2016, 08:07 Uhr, Quelle: futurezone]

Medien und Gewalt. Befunde der Forschung 2004 – 2009 (extern, PDF)

Peter Schlobinski

Ähnliche Nachrichten
Ex-News

News: Archiv

Sie suchen etwas Bestimmtes? Dann finden Sie es vielleicht in unserem Archiv. Stöbern Sie in 6198 Nachrichten oder durchsuchen Sie sie:

RSS2.0

News: Feed

Bleiben Sie immer kurz und aktuell auf dem Laufenden – mit den RSS-Feeds von mediensprache.net. mehr

Ihre Meinung

Kommentare zu dieser Seite