Aus der Presse

Belgisches Urteil wegen Wort »Cookie« hinfällig

Facebook bekämpft das Urteil eines belgischen Gerichts mit allen Mitteln.

»Ein belgisches Gericht hat Facebook[] dafür verurteilt, auch das Surfverhalten von Nicht-Mitgliedern durch sogenannte Cookies[] auszuspionieren. Wenn Facebook das Urteil nicht befolgt, drohen Strafen in der Höhe von 250.000 Euro täglich. Doch Facebook legt nun Berufung gegen das Urteil ein – und argumentiert nicht nur inhaltlich, sondern auch verfahrenstechnisch. So beklagt der Konzern, dass Wörter wie ›Cookie‹, ›Browser‹ und ›Homepage‹ nicht in der niederländischen, deutschen oder französischen Sprache vorkämen. Urteile müssen in Belgien aber vollständig in eine der Sprachen verfasst seien. Daher sei das Urteil hinfällig, so die Facebook-Anwälte. Der ›Spiegel‹ verweist allerdings darauf, dass der Duden diese Begriffe durchaus kenne und sie daher Teil der deutschen Sprache seien.« [30.01.2016, 01:15 Uhr, Quelle: derStandard.at]

Peter Schlobinski

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