Aus der Presse

Basken stammen von frühen Farmern ab

Unter den Völkern Europas stechen die Basken nicht nur mit ihrer eigentümlichen, nicht indoeuropäischen Sprache heraus. Nun scheint ihr Ursprung geklärt.

Fü rSprachwissenschaftler hat unter allen Volksstämmen Europas das Volk der Basken eine besonder Stellung: Ihre Sprache sticht als einzige nicht indoeuropäischen Sprache heraus. »Offenbar handelt es sich um ein Reliktgruppe von Ureuropäern, die übrig blieb, während der Rest des Kontinents von frischen Einwanderern besiedelt wurde. Fraglich war aber bisher, von welchen Menschen die urbaskische Linie einst ausging – waren es altsteinzeitliche Jäger oder womöglich Abkömmlinge der ersten Bauern Europas aus dem beginnenden Neolithikum?
Neue Genuntersuchungen bringen nun Licht ins Dunkel: Tatsächlich stimmen die typischen baskischen Gensignaturen mit denen von Menschen überein, die vor etwa 3500 bis 5500 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Katalonien gelebt hatten: Ihre Überreste waren dort in der El-Portalón-Höhle konserviert worden. Diese Alt-Iberer stammten in direkter Linie von den frühen Farmern ab, die vor gut 8000 Jahren im Zuge der neolithischen Revolution die Landwirtschaft aus dem Nahen Osten über das Donaubecken nach ganz Südeuropa mitgebracht hatten.« [13.09.2015, 10:59 Uhr, Quelle: Spektrum der Wissenschaft [J. Osterkamp]]

Peter Schlobinski

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