Aus der Presse

Schnell- geht vor Schönschreiben

Britische Forscher sprechen sich gegen das Grundschulcurriculum aus, das zu viel Wert auf Schönschreiben lege.

In ihrer empirischen Studie an der University of Warwick kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass sich eine zu große Beachtung der Schönschreibung negativ auf die allgemeine Formulierfähigkeit und die Kreativität von geschriebenen Texte auswirkt. Durch einen "Alphabettest" hat sich gezeigt, dass die Gewandtheit bei der Textproduktion umso größer ist, je automatischer ein Kind ein Wort in Buchstaben umsetzen kann. Folglich solle der Automatismus und nicht die Schönschrift im Vordergrund stehen.

Die Ergebnisse der Studie sind nachzulesen im Journal of Reading, Writing and Literacy. [07.12.2007, 12:03 Uhr, Quelle: Wissenschaft aktuell]

Torsten Siever

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