Medienanalyse

HIAT-Richtlinien

Bei der halbinterpretativen Arbeitstranskription (HIAT) handelt es sich um ein Verschriftungssystem diskursiver Daten. Das System wurde von Ehlich/Rehbein (1976) entwickelt und um intonatorische Phänomene und die Notation nonverbaler Aspekte erweitert (Ehlich 1979, Ehlich/Rehbein 1979).


Das Verschriftungssystem knüpft an das konversationsanalytische Transkriptionsverfahren an. Es bietet zwei Vorteile:



  1. Es ist das in Deutschland am häufigsten benutzte standardisierte System;
  2. EDV-Versionen für MS-DOS und MacIntosh liegen vor.

Die Verschriftung erfolgt nach der sog. Partiturschreibung, d.h. verschiedene Sprecher werden parallel notiert. Dabei kann die Zeilennotation endlos weitergeführt werden, ohne dass auf Seitenformate geachtet werden muss. Die Verschriftung erfolgt literarisch nach der Standardorthografie, somit werden die Interpunktionszeichen in üblicher Orthografie verwendet. Eine Notation in Lautschrift kann additiv in einer Parallelzeile notiert werden.


Eine nähere Beschreibung mit Beispielen erfolgt in folgendem PDF[]-Dokument:


zur Beschreibung von HIAT


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