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Schmitz, Ulrich (1995). »Neue Medien und Gegenwartssprache. Lagebericht und Problemskizze.«. In: OBST. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie, Nr. 50. S. 7-51.

ISSN: 09360271

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Abstract: Durch neue Medien werden nicht nur Kommunikationsweisen und Sprachformen, sondern auch die Stellung der menschlichen Sprache in der Gesamtheit der semiotischen Erscheinungen und der menschlichen Verhältnisse überhaupt verändert. Der vorliegende Überblick entwickelt aus einem kommentierenden Lage- und Forschungsbericht eigene Thesen zur Stellung der neuen Medien in der Kommunikationsgesellschaft (Kap. 1-5) und zu Veränderungen der Sprache in neuen Medien (Kap. 6-13).
Elektronische Medien vergrößern den Abstand zwischen kultureller Beschleunigung und individueller Vorstellungskraft (Kap. 1). Neue Medien treten nicht an die Stelle, sondern an die Seite der alten und gewinnen zunehmend an Einfluß auch auf sie (Kap. 2). Dabei differenziert sich das Mediensystem immer mehr, wie Definitionsversuche (Kap. 3) und eine Beschreibung der jüngsten technischen Möglichkeiten (Kap. 4) zeigen. Das kulturelle und kommunikative Gefüge der Gesellschaft wird gründlich verändert (Kap. 5). Erst neuerdings beginnt die Wissenschaft, sich intensiv mit der Sprache in neuen Medien zu beschäftigen (Kap. 6). Neben neuem Wortschatz (Kap. 7) bilden sich auch neue Kommunikationsformen und Sprechweisen aus (Kap. 8). Neue Stilformen jenseits der Standardschriftsprache entstehen (Kap. 9). Flexible Schreibmonologe, schriftliche Dialoge, Hypertexte und interaktive Schreibweisen bringen neue Texsorten hervor (Kap. 10). Immer mehr verschwimmen die hergebrachten Grenzen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit sowie zwischen sprachlichen und nonverbalen (insbesondere bild- und tongestützten) Kommunikationsweisen (Kap. 11). In mancher Hinsicht beeinflussen der immaterielle Zeichenträger und in der Folge die neuen sprachlichen Formen auch die Inhalte des Denkens (Kap. 12). All diese neuen technischen, kulturellen und sprachlichen Entwicklungen stellen die Menschen vor neue Entscheidungen (Kap. 13).

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