UMTS - Universal Mobile Telecommunications System
(jr) UMTS
(Universal Mobile Telecommunications System) ist der Mobilfunkstandard
der dritten Generation. Theoretisch soll mit UMTS eine Datenrate von
2.000 kbit/s möglich sein. Diese Rate wird jedoch voraussichtlich nur in
speziellen und räumlich begrenzten Umgebungen (so genannte "hot spots"
wie Bahnhöfe oder Bürohäuser) erzielt. Der "normale" Nutzer wird
möglicherweise zwischen Übertragungsraten von 144.000 bis 384 kBits/s,
je nach gewähltem Vertrag, wählen können.
Lizenzvergabe
Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen fand nach
einer Auktion, die auf breites öffentliches Interesse stieß, am 31. Juli
2000 ihren Abschluss. Insgesamt wurden 12 Frequenz-Blöcke versteigert,
die eine vorläufige Laufzeit von 20 Jahren haben. Die bietenden
Unternehmen mussten mindestens zwei dieser Blöcke ersteigern. Der
Gesamterlös aus der Versteigerung betrug 98,8 Milliarden DM. Von den
bietenden Unternehmen zahlte etwa Mannesmann für seine Frequenzen rund
16,5 Milliarden DM, T-Mobil 16,6 Milliarden DM und VIAG Interkom 16,5
Milliarden DM.
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