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Hannover, 21.11.2008

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GPRS - General Packet Radio Service

(jr) GPRS (General Packet Radio Service) ist als Datenübertragungsstandard eine Erweiterung von GSM, was bedeutet, dass die Datenübertragung schneller wird. Während in GSM-Netzen ein Datenstrom von 9,6 kBits/s möglich ist, können mit GPRS im Maximalfall 171 kBits/s ermöglicht werden. Dies wird erreicht, indem GPRS nicht einen einzelnen Datenstrom nutzt, sondern – ähnlich dem Internetprotokoll TCP/IP – die Daten paketweise überträgt. Die Kapazitäten des Mobilfunknetzes werden hierbei wesentlich effektiver genutzt, da die Datenströme verschiedener Nutzer gemeinsam auf verschiedenen Kanälen das Netz nutzen (Prinzip der Kanalbündelung). Der Vorteil gegenüber HSCSD ergibt sich dabei aus der Tatsache, dass die Daten dynamisch auf die gebündelten Kanäle gesendet werden; das heißt GPRS teilt einem Nutzer einen zur Verfügung stehenden Teil der Netzkapazität zu, ohne dass diese Kapazität ausschließlich nur einem Teilnehmer zur Verfügung steht.
Der Vorteil für den Nutzer ist dabei folgender: Durch die paketorientierte Datenübertragung entfällt für den GPRS-Nutzer die Einwahl in einen Datendienst: Er bezahlt keine Verbindungsdauer, da er immer online ist und bezahlt nur die übertragene Datenmenge.

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